Schulangebote in der Sammlung

HK 010
1. - 2. Klasse

SpĂŒrnasen - betrachten und Empfinden

Interaktive Bildbetrachtung mit verknĂŒpfter Sinneswahrnehmung

Ohren auf! Kunst kann man hören. Wassily Kandinsky zum Beispiel entwickelt Punkt, Linie und FlĂ€che wie ein MusikstĂŒck vor unseren Augen. Und nicht nur das! Die SpĂŒrnasen sind im Museum: Sie horchen, schnĂŒffeln, schmecken und tasten sich durch die Kunst. Vom Klang der Abstraktion bis zum Geruch der Farben, von der SĂŒĂŸe des Sirupleckers bis zur KĂ€lte des Eismeers: Die Kunstbetrachtung mit verknĂŒpften Sinnen entwickelt neue Wahrnehmungsdimensionen und Ausdrucksmöglichkeiten und vermittelt Einblicke in sensitive Aspekte der Kunst.

MuseumsgesprÀch
60 min oder 90 min

besonders geeignet fĂŒr den Erstbesuch
besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 012
1. – 4. Klasse

Quasselstrippen - sehen und sagen

Interaktive Bildbetrachtung mit spielerischen SprechanlÀssen

Die Quasselstrippen sind im Museum und plaudern ĂŒber Kunst! Stotternde Erstversuche und RedeschwĂ€lle finden hier ihren Platz, denn Kunst öffnet sprachliche Schleusen! Als Übersetzer und GeschichtenerzĂ€hler bewegen sich die SchĂŒler zwischen Detailbeschreibungen und großen ErzĂ€hlstrĂ€ngen. Wie vor einem Bilderbuch erschließen sie sich die Schöpfungsgeschichte des „Bertram-Altars“ oder versuchen, Farbnuancen in Metaphern zu fassen. Bilder kann man beim Wort nehmen: Artikulations- und ErzĂ€hlspiele unterstĂŒtzen verbale ZugĂ€nge zur Kunst.

MuseumsgesprÀch
60 min oder 90 min

besonders geeignet fĂŒr den Erstbesuch
besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 014
1. – 6. Klasse

Ideenfinder - entdecken und erfinden

Interaktives GesprÀch / Workshop mit Zufallstechniken

Max Ernst war ein Erfinder. Sieht man sich seine Bilder genau an, erkennt man interessante OberflĂ€chen. Hinter ihnen verbirgt sich ein Trick: Aus „Grattagen“ und „Frottagen“ entwickelte der KĂŒnstler seine Motive. Denn Zu-fallstechniken wie diese schalten die Vernunft aus und setzen die Phantasie in Gang. Was ist Phantasie? Kann man sie sehen? Woher kommt sie? Die SchĂŒler philosophieren ĂŒber die Quellen der Vorstellungskraft und gehen in der Kunsthalle auf die Suche nach eigenen Ideen. Mithilfe surrealistischer Methoden erschließen sie sich die Welt der kĂŒnstlerischen Ideenfindung.

MuseumsgesprÀch oder Workshop
90 min oder 120 min

besonders geeignet fĂŒr den Erstbesuch
besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 016
1. – 13. Klasse

Kluge Köpfe - erkennen und erforschen

Projekttag in Anlehnung an Methoden der Ästhetischen Forschung

Die Haare stehen ihm zu Berge, so sehr ist der Philosoph von Fragonard in seine BĂŒcher vertieft. Selbst der Pin-selstrich wirkt aufgeregt: Man hat das GefĂŒhl, einem Denker bei der Erkenntnis zuzusehen. Kunst und Wissen-schaft sind keine entgegengesetzten Disziplinen. Beide suchen auf ihre Weise Erkenntnisse ĂŒber die uns umge-bende Welt. Was also macht Forschung aus und welchen Beitrag leistet dabei die Kunst? Forschergeist lĂ€sst sich nicht nur in Bildern finden, er lĂ€sst sich nachvollziehen. Im Museum entstehen Fragen, die kreativ denkend und kĂŒnstlerisch handelnd unter die Lupe genommen werden können.

Projekt
180 min

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HK 017
3. – 13. Klasse

Körper im Raum - wahrnehmen und verkörpern

Workshop mit performativen und bildnerischen Experimenten

Raumgreifend, raumgebend, ausladend, in sich gekehrt, stĂŒrzend, tĂ€nzerisch, steif und kerzengerade – jede Skulptur hat ihre eigene Art, mit dem sie umgebenden Raum umzugehen. WĂ€hrend sich die Figur I ganz und gar auf ihre körperliche Mitte konzentriert, dreht sich Rodins Pierre de Wiessant kraftvoll aus dieser heraus. Wir dre-hen uns mit: Skulpturen werden in diesem Workshop nicht nur gesichtet, sie werden körperlich aufgegriffen und modellierend weiter gefĂŒhrt. Schon eine Hand voll Plastilin macht die Konstruktion im Raum und ihre Entwicklung in der Geschichte (be)greifbar. 

Workshop
120 min

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HK 020
7. – 13. Klasse

Unter Hochdruck - erfahren und reproduzieren

Interaktives GesprÀch / Workshop mit VervielfÀltigungsmethoden

Suppendosen findet man im Supermarkt in Massen. Das ist in der Kunsthalle nicht anders. Andy Warhols Siebdrucke gibt es in so vielen AusfĂŒhrungen wie Geschmacksrichtungen. Was passiert, wenn ein Kunstwerk kein EinzelstĂŒck mehr ist? ZurĂŒck zu den AnfĂ€ngen: Im Vergleich mit den GemĂ€lden von Lucas Cranach d.Ä. zeigt sich die Bedeutung der Drucktechnik fĂŒr die Verbreitung der Reformation, die Vermarktung von Ideen und die Vermehrung von Wissen. Das MuseumsgesprĂ€ch wirft Fragen auf und macht Kontexte sichtbar. So entstehen Kunstwerke im Zeitalter ihrer Reproduzierbarkeit.  

MuseumsgesprÀch oder Workshop
90 min, 120 min oder 180 min

Die praktischen Verfahren werden je nach gebuchter Dauer vertieft. 

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HK 024
9. – 13. Klasse

Die Idee dahinter - durchschauen und konzipieren

Interaktives GesprÀch mit Herangehensweisen der Konzeptkunst

Das Orange Painting ist orange. Da kann man lange hingucken; an der Tatsache, dass es hier in erster Linie orangefarbenes Acryl auf einer Leinwand zu sehen gibt, Ă€ndert sich nichts. Zeit fĂŒr verĂ€nderte Sichtweisen. Denn manchmal ist der Gedanke wichtiger fĂŒr die Bedeutung eines Kunstwerkes als seine AusfĂŒhrung. Zeitgenössische Kunst erschließt sich oft erst durch die Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Konzept. Aus diesem Blickwinkel lassen sich auch frĂŒhere Kunstformen auf Gestaltungskonzepte hin befragen. Im Vordergrund steht die Idee dahinter.    

MuseumsgesprÀch
60 min oder 90 min

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HK 026
1. – 13. Klasse

Große Schritte - Sehen und Vergleichen

MuseumsgesprĂ€che zu epochenĂŒbergreifenden Themen

Sieben Jahrhunderte sind ein weites Feld. Da braucht es große Schritte, um epochenĂŒbergreifende Vergleiche herzustellen - oder ein spannendes Thema! In exemplarischer Bildauswahl, altersgerechter Ansprache und themenzentriert wird der Fokus auf Momente des Wandels, Wechsels und der VerĂ€nderung in der Kunst und der Geschichte gelegt. Suchen Sie sich ein Thema aus oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie besondere Themen- oder SchwerpunktwĂŒnsche haben.

Unsere Themen:

  1. Spazieren gehen – Die Landschaft entdeckt sich selbst
  2. Menschen- und Körperbilder im Wandel
  3. Freundschaft, Familie, Liebe – Beziehungen im Bild
  4. Leinwand mit Tiefgang: FlÀche und Raum
  5. Ich selbst! IdentitÀt und Selbstbild
  6. Werden und Vergehen: Schöpfung, Tod und Kunst

MuseumsgesprÀch
60 min oder 90 min

(Alle Themen können auf Nachfrage als Workshop entwickelt werden.)

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WARTEN. Zwischen macht und Möglichkeit

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OPEN ACCESS. 13 Blicke in die Sammlung

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