Das Hamburger Kinderzimmer

Ein »Spielraum fĂŒr den Anfang der Kritik«
von Olafur Eliasson

Wir haben mit dem KĂŒnstler Olafur Eliasson (geb. 1967 in Kopenhagen) in der Galerie der Gegenwart etwas ganz Besonderes geschaffen: einen Seh-, Erlebnis- und Spielort, in dem Kinder und Erwachsene Kunst ganz nah entdecken. Der Raum ist angefĂŒllt mit einem pfiffigen Steckspiel, mit dem jeder fĂŒr sich oder alle gemeinsam eigene Werke entwerfen und ausstellen können. Die ebenfalls hier ausgestellten Kunstwerke alter Meister und die Spielstationen fĂŒr alle Sinne regen dazu an, immer wieder neue Formen zu erfinden.

Wer in der Kunsthalle mit Mama und Papa, Oma und Opa oder Freunden Spannendes erleben und entrĂ€tseln will, den laden wir ein, die Ausstellung und die Spielstationen in unserem Hamburger Kinderzimmer zu besuchen und die kostenlose Wanderkarte zu benutzen. Sie fĂŒhrt mit RĂ€tseln, Spielen und Informationen vom Hamburger Kinderzimmer aus in die ganze Sammlung zu 600 Jahren Kunst.

Unsere neue Wanderkarte fĂŒhrt Euch auf spielerische Entdeckungsreise quer durch die Sammlung ausgehend vom Hamburger Kinderzimmer. Und dieser mit dem KĂŒnstler Olafur Eliasson entworfene Spielraum hĂ€lt nicht nur musterhafte GemĂ€lde, Skulpturen, Graphiken, Videos, RĂ€tsel und Spiele bereit, sondern zudem tausende bunte StĂ€bchen: Hier könnt ihr mit Eurer Familie ganz eigene Spiele im Raum entwerfen, ausstellen und so selbst zu Mustermeistern werden!

Wir danken der Stiftung fĂŒr die Hamburger Kunstsammlungen fĂŒr den Ankauf des Werkes von Olafur Eliasson. Die pĂ€dagogische Betreuung wird großzĂŒgig gefördert durch die Hans Brökel Stiftung fĂŒr Wissenschaft und Kultur. Weitere UnterstĂŒtzer: Malschule in der Kunsthalle e.V., gridstudio Hamburg.

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Ausstellung im Hamburger Kinderzimmer

Ab 30.4.2016
bis Sommer 2017

RĂ€ume fĂŒr TrĂ€ume von vielen Spielen – nicht weniger bietet die neue Ausstellung und Wanderkarte im Hamburger Kinderzimmer. Denn auch KĂŒnstler spielten und spielen gerne selbst, zudem malten, modellierten oder skizzierten sie Kinder vertieft ins Spiel. Ob vor 300 Jahren in der Wohnstube mit den Eltern bei nichts als einer Kerze und den Schatten der eigenen Bewegungen, oder vor 100 Jahren im Kinderzimmer mit Puppe, Bauklötzen und Eisenbahn, ob heute mit schrĂ€gen KostĂŒmen oder gestern mit Herrn Messer und Frau Gabel am Tisch, ob drinnen oder draußen, in Bewegung oder Ruhe, gemeinsam oder gegeneinander: Immer eröffnen die Spiele eine eigene Welt, hier können Spielzeuge zum Leben erweckt werden, Neues wird konstruiert, Rollen einstudiert und selbst erfundene Spielregeln ausprobiert. Die schöpferischen VorgĂ€nge im Spiel sind denen der Kunst zutiefst verwandt, daher hat der KĂŒnstler Olafur Eliasson fĂŒr uns den »Spielraum fĂŒr den Anfang der Kritik« entworfen, mit dem er Erwachsene und Kinder wieder zum gemeinsamen Spiel anregen möchte. »Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt« (Friedrich Schiller, 1759-1805, Über die Ästhetische Erziehung des Menschen, 1795)

Die Ausstellung vereint in dem mit einem raffinierten Stecksystem angefĂŒllten Spielraum »Hamburger Kinderzimmer« GemĂ€lde, Skulpturen, Grafiken und Videos aus 300 Jahren Kunst- und Spielgeschichte. Sie bietet an Hör- und Spiel-Stationen Einblicke in die Vergangenheit verschiedener Spiele und Spielzeuge zum Ausprobieren. Die Spiel-Wanderkarte lĂ€dt schließlich ein, von Lucas Cranach ĂŒber Philipp Otto Runge bis Gerhard Richter weitere Kunstwerke auf einer spielerischen Reise quer durch die Sammlung zu entdecken.

Unsere neue Wanderkarte:
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Galerie