Blickwechsel

jeden Sonntag von 14:30 – 17:30 Uhr
in der Ausstellung MAX BECKMANN. weiblich–mĂ€nnlich


Offenes Format, einfach vorbeischauen! Im Eintritt enthalten.

Max Beckmanns Hauptinteresse galt dem Menschen. Die Ausstellung untersucht die zahlreichen, oft widersprĂŒchlichen Rollen von Weiblichkeit und MĂ€nnlichkeit in seiner Kunst. Wie definierte der KĂŒnstler weiblich und mĂ€nnlich? VerĂ€ndern sich Geschlechterzuschreibungen im Lauf der Zeit, und wie verstehen wir sie heute?

Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen verlegen ihren Arbeitsplatz temporĂ€r in die Ausstellung und bringen ihren Blick auf Beckmanns Kunst und auf Geschlechterfragen ein. Wir freuen uns ĂŒber Ihre Teilnahme!

Galerie

Termine

27. Sept 2020 — Dr. Gabriele Himmelmann, Kunsthistorikerin

Gabriele Himmelmann hat in Gießen Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften studiert. Sie ist freie Mitarbeiterin u. a. an der Hamburger Kunsthalle; außerdem Lehrbeauftragte fĂŒr Kunstgeschichte am Zentrum fĂŒr Weiterbildung (ZfW) der UniversitĂ€t Hamburg sowie an der TU Hamburg-Harburg. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte ist das VerhĂ€ltnis von Kunst und Literatur. Sowohl in Kunstwerken wie auch in literarischen Texten wurde das jeweilige VerhĂ€ltnis zur Welt gestaltet; setzt man dies in Beziehung zueinander, ergibt sich ein erweiterter Erkenntnisrahmen. Max Beckmann war ein ĂŒberaus belesener KĂŒnstler, der vielfach literarische Quellen in seinen Werken verarbeitet hat. Wir gehen der Frage nach, in welcher Weise Beckmann die literarischen Texte bildlich deutet.

04. Okt 2020 — Dr. Karin Schick, Kuratorin der Ausstellung

Karin Schick (* 1968), Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in TĂŒbingen und Boston. Dissertation zur Rezeption Paul CĂ©zannes in den USA. Nach Anstellungen an der Hamburger Kunsthalle und dem Kunstmuseum Stuttgart von 2006 bis 2012 Direktorin des Kirchner Museum Davos. Seit Dezember 2012 Leitung Klassische Moderne an der Hamburger Kunsthalle. Publikationen und Ausstellungen u. a. zu Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Dieter Roth und Sophie Taeuber-Arp sowie 2014 zu Max Beckmann. Die Stillleben.

11. Okt 2020 — Dr. Andrea Weniger, Leitung Bildung & Vermittlung, Hamburger Kunsthalle

Andrea Weniger studierte Kunst- und Kulturgeschichte, Romanistik und PĂ€dagogik in Augsburg und Lyon (B.A.), schloss daran ein Masterstudium »Museum und Ausstellung« in Oldenburg an. 2015 promovierte sie an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen mit einer Dissertation ĂŒber Bremer Kunstsammler und -sammlungen des frĂŒhen 19. Jahrhunderts. WĂ€hrend des Promotionsstudiums in MĂŒnchen war sie u.a. als freiberufliche Kunstvermittlerin im MuseumspĂ€dagogisches Zentrum, in den Bayerische StaatsgemĂ€ldesammlungen und in der StĂ€dtischen Galerie im Lenbachhaus tĂ€tig. Von 2015-2017  absolvierte sie ein wissenschaftliches Volontariat an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, 2017-2019 leitete sie den Besucherservice und die Vermittlung im Haus der Kunst in MĂŒnchen und 2019-2020 war sie fĂŒr die digitale Vermittlung der wissenschaftlichen Sammlungen im Staatlichen Museum fĂŒr Naturkunde in Karlsruhe verantwortlich.

18. Okt 2020 — Claudia Rasztar, M.A., Kulturwissenschaftlerin und Kunstvermittlerin

Claudia Rasztar, Studium der Kulturwissenschaften, der Kunstgeschichte und der Romanistik in Paris (Sorbonne, École du Louvre) und an der UniversitĂ€t Bremen. Galerieleitung in Wendhausen / Braunschweig. Seit 1996 freiberufliche Dozentin und Kunstvermittlerin: Entwicklung und DurchfĂŒhrung von Kunstcamps im Grandhotel Heiligendamm seit 2010; seit 2011 Ausbildung und Evaluierung von Guides fĂŒr die Hansestadt Buxtehude. In der Hamburger Kunsthalle seit 2015 tĂ€tig fĂŒr die Abteilung Bildung & Vermittlung (und anderem). Freie Mitarbeit im Schloss Agathenburg seit 2017 und Kunstvermittlerin sowie Leitung der Projekte » Hereinspaziert. Mein Weg zu Kunst« sowie »happy veddel« fĂŒr die Stiftung KulturglĂŒck.

25. Okt 2020 — Monika Mertens, Autorin und Spoken Word Artist

Die gebĂŒrtige Hamburgerin Monika Mertens (*1980), ist seit 2012 bundesweit erfolgreich auf Poetry-Slam-, Lese- sowie weiteren VeranstaltungsbĂŒhnen unterwegs und aus der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene nicht mehr wegzudenken. Sie ist mehrfache Finalistin der Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam sowie Halbfinalistin der Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam 2015, fĂŒr die sie sich im Jahr 2018 erneut qualifizierte. Zudem erreichte sie das Hamburger Bunker-Slam-Finale 2017 und 2019. Ihre Texte sind bisher in verschiedenen Anthologien erschienen. Monika Mertens schreibt Lyrik und Prosa, laut und leise, schreckt auch vor Rap-Gedichten nicht zurĂŒck und auch ansonsten eigentlich vor gar nichts. Ihr Mut und ihre UnbekĂŒmmertheit ebenso mit Themen, die ans Eingemachte gehen, spiegeln sich in ihrer starken BĂŒhnenprĂ€senz wider. Ihre fast ausschließlich autobiografische Textwelt erstreckt sich von ernst ĂŒber nachdenklich bis hin zu brechend komisch und unvermutet.

01. Nov 2020 — Singa Behrens, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin Philosophisches Seminar, UniversitĂ€t Hamburg

Singa Behrens ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Emmy-Noether-Projekt »Relevanz« an der UniversitĂ€t Hamburg. Sie promoviert zu der Frage der logischen und metaphysischen Autonomie normativer Tatsachen. Dabei interessiert sie sich insbesondere fĂŒr semantische AnsĂ€tze, die eine detaillierte Sicht auf semantische Gehalte bieten und so insbesondere die Frage der Relevanz in den Vordergrund rĂŒcken. 
Ihr philosophisches Interesse richtet sich vor allem auf gegenwĂ€rtige Debatten in der Metaphysik, Logik und Metaethik. Neben diesen Bereichen der Spezialisierung beschĂ€ftigt sie sich mich mit dem Werk Immanuel Kants. Vor dem Beginn ihrer Arbeit an der Promotion hat sie an der UniversitĂ€t Hamburg den Master in Philosophie mit einer Arbeit zur Rolle von moralischen Gesetzen in der BegrĂŒndung von moralischen Tatsachen erworben. Zuvor erlangte Behrens den Bachelor in dem Studiengang Lehramt an Gymnasien mit den FĂ€chern Mathematik und Philosophie.  

08. Nov 2020 — Prof. Dr. Alexander Klar, Direktor Hamburger Kunsthalle

Alexander Klar (*1968) in Waiblingen bei Stuttgart geboren und wuchs in Athen auf. Er studierte Kunstgeschichte, Geschichte und christliche ArchĂ€ologie in Erlangen. 2000 promovierte er an der Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t in Erlangen mit einer Dissertation ĂŒber Friedrich BĂŒrklein. Nach Stationen am Solomon R. Guggenheim Museum in New York (1997), an der Peggy Guggenheim Collection in Venedig (2000) und an der Kunsthalle in Emden (2002-2004) war er ab 2004 war er Ausstellungskurator am Victor and Albert Museum in London und  von 2008-2009 GrĂŒndungsdirektor des Emil Schumacher Museums in Hagen. Das Museum Wiesbaden leitete er von 2010-2019. Seit August 2019 ist er Direktor der Hamburger Kunsthalle.

15. Nov 2020 — Dr. Jan Metzler, Literaturwissenschaftler und Leitung Kommunikation & Marketing, Hamburger Kunsthalle

Jan Metzler, Studium der Deutschen Philologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaften an der WestfĂ€lischen Wilhelms UniversitĂ€t MĂŒnster. Seit 2003 an der Hamburger Kunsthalle, leitet die Abteilung Kommunikation & Marketing. Promotion ĂŒber De /Formation: Autorschaft, Körper und MaterialitĂ€t im expressionistischen Jahrzehnt. Veröffentlichungen zu Weiblichkeit und Tod in Heinrich Manns FrĂŒhwerk, zur transdisziplinĂ€ren MaterialitĂ€tsdebatte und Mitherausgeber des Sammelbandes Aus dem Verborgenen zur Avantgarde zur feministischen Literaturwissenschaft der 80er Jahre.

22. Nov 2020 — Sabine Zorn, M.A., Leitung Restaurierung Graphik & Fotografie, Hamburger Kunsthalle

Sabine Zorn ist seit 2011 Leiterin der Konservierung/Restaurierung von Graphik und Fotografie an der Hamburger Kunsthalle. Sie studierte Konservierung und Restaurierung von Graphik, Schriftgut und Fotografie an der Hochschule der KĂŒnste Bern. Von 2004 bis 2010 hatte sie Anstellungen am Aargauer Kunsthaus in Aarau, im Kunstmuseum Bern und an der Hochschule der KĂŒnste Bern. Sabine Zorn publizierte u. a. zu dem lichtinduzierten Alterungsverhalten von Diasec-Arbeiten, den Zeichenmitteln Stefano della Bellas, Leonardo da Vincis und zu Anita RĂ©e.

29. Nov 2020 — Özlem Nas, M.A., Turkologin und Erziehungswissenschaftlerin, SCHURA, Rat der islamischen Gemeinschaft in Hamburg, e. V.

Özlem Nas ist Erziehungswissenschaftlerin und Bildungsbeauftragte bei der Schura - Rat Islamischer Gemeinschaften in Hamburg. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Interreligiösen Forums Hamburg und Referentin bei der Reihe »Kunst im Interreligiösen Dialog«. Als interkulturelle Trainerin, Moderatorin und Mediatorin arbeitet sie an den Schwerpunkten DiversitĂ€t, Kommunikation und interkulturelle Öffnung.

06. Dez 2020 — Nathalie David, Filmemacherin und Fotografin

Geboren in Frankreich, lebt Nathalie David seit 1989 in Hamburg. Sie studierte freie Kunst an der Villa Arson in Nizza und an der HfBK in Hamburg bei Katharina Sieverding, mit anschließendem Zusatzstudium am Institut des Hautes Études von Ponthus Hulten in Paris und an der HfBK in Visueller Kommunikation. 1992 erhielt sie das Hamburg-Stipendium, die FIACRE Stipendium, Paris, und 2003 ein einjĂ€hriges Stipendium an der HFF Potsdam-Babelsberg.  Nathalie David ist Filmemacherin, Zeichnerin und Fotografin.  Sie sieht den dokumentarischen Blick als Genre und als spezifischen Kunstprozess.

13. Dez 2020 — Dr. Anja Tiedemann, Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Kunstmarktforschung

Die Kunstmarktforschung ist eine junge Disziplin der Kunstgeschichte. Die HĂ€ndler des Malers, Zeichners und Graphikers Max Beckmanns weckten dabei schon frĂŒh das Interesse von Anja Tiedemann. Wer waren die maßgeblichen Akteure vor, wĂ€hrend und nach dem Krieg? Wie erlebte der Handel die Zeit des Nationalsozialismus? Worauf begrĂŒndete sich der Erfolg des KĂŒnstlers in den USA noch wĂ€hrend des Krieges? Hatte die Aktion »Entartete Kunst« darauf Einfluss? Seit April 2016 erarbeitet die Wissenschaftlerin ein neues Werkverzeichnis fĂŒr die GemĂ€lde Beckmanns, das noch in diesem Jahr im Internet freigeschaltet und kĂŒnftig unter ihrer Regie an der Hamburger Kunsthalle fortgefĂŒhrt wird. Interessierte Besucher*innen sind eingeladen, ihre Fragen mit Dr. Anja Tiedemann zu erörtern.

20. Dez 2020 — Inga Dreesen, M.A., Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Gender Studies

Inga Dreesen studierte Kunstgeschichte und Kulturanthropologie an der UniversitĂ€t Hamburg und am University College London. Seit 2014 ist sie Mitarbeiterin in Ausstellungs- und Forschungsprojekten der Hamburger Kunsthalle, u. a. Anita RĂ©e. Retrospektive und Trauern. Von Verlust und VerĂ€nderung. DarĂŒber hinaus ist sie als freiberufliche Kunstvermittlerin sowie Autorin tĂ€tig. WĂ€hrend ihres Studiums war Inga Dreesen Stipendiatin der Claussen-Simon-Stiftung und arbeitete als Hilfskraft im Museumsreferat der Kulturbehörde sowie am Kunstgeschichtlichen Seminar der UniversitĂ€t Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf Kunstwerken der Klassischen Moderne und Moderne. Sie untersucht diese aus der Perspektive der Gender Studies und analysiert IdentitĂ€tskonstruktionen, MachtverhĂ€ltnisse und queer-feministische Praktiken.

10. Jan 2021 — Dr. Kristina Calvert, Erziehungswissenschaftlerin und Vorsitzende von Philosophieren mit Kindern Hamburg e. V.

Kristina Calvert, PĂ€dagogin, Dozentin, Beraterin, Autorin, Mutter von ZwillingsmĂ€dchen. Zweifache Stipendiatin DFG/ UniversitĂ€t Hamburg, Graduierten Kolleg Ästhetische Bildung. Ethikpreis des Sonntagblatts, Anstifter-Preis (Körber) und Kiwiss (Körber).

17. Jan 2021 — Gaby Zipfel, M.A., Sozialwissenschaftlerin, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur

Gaby Zipfel ist Senior Researcher bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Sie ist Koordinatorin der Arbeitsgruppe »Krieg und Geschlecht« und MitbegrĂŒnderin der Internationalen Forschungsgruppe Sexual Violence in Armed Conflict (SVAC). Von 1992 bis 2012 war sie Redakteurin der Zeitschrift des Hamburger Instituts fĂŒr Sozialforschung Mittelweg 36. Sie ist MitbegrĂŒnderin der Internetplattform Eurozine. Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaft in Berlin und Hamburg war sie in verschiedenen Feldern der Feministischen Wissenschaft, spĂ€ter Genderstudies, engagiert. Zu ihren jĂŒngst erschienenen Veröffentlichungen gehören: »LibertĂ©, EgalitĂ©, Sexualité« in: Mittelweg 36 (August/September 2018); zusammen mit Regina MĂŒhlhĂ€user und Kirsten Campbell (Hrsg.): »In Plain Sight. Sexual Violence in Armed Conflict« (2019).

24. Jan 2021 — Melas Eichhorn, KĂŒnstler*in

Melas Eichhorn ist KĂŒnstler*in und  freie Mitarbeitende fĂŒr Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle.

»The Curator is in« Blickwechsel am 4. Oktober 2020

Am Sonntag, dem 4. Oktober 2020 hat Dr. Karin Schick, Kuratorin der Ausstellung Max Beckmann. weiblich-mĂ€nnlich, ihren Arbeitsplatz in die Ausstellung verlegt. Drei Stunden lang stand sie fĂŒr Fragen und GesprĂ€che bereit. Um Punkt 14.30 Uhr fanden sich die ersten Besucher*innen ein, um persönlich mit Karin Schick ĂŒber ihre Ausstellung zu sprechen: Was waren ihre BeweggrĂŒnde, das VerhĂ€ltnis von weiblich und mĂ€nnlich in den Fokus zu rĂŒcken? Warum wĂ€hlte sie lavendel als Wandfarbe? Wie erfolgte die Auswahl der ausgestellten Werke?
Die Gelegenheit der 1:1-Begegnung mit der Kuratorin war eine Besonderheit fĂŒr viele Besucher*innen. »Blickwechsel – Wortwechsel« entfaltet eine neue, andere Form der Dynamik: der persönliche, direkte Austausch, die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken, zu fragen und eigene Gedanken zu teilen.

»Mach Kunst.Teile Deine Gedanken.«

Intensive GesprĂ€che, gemeinsames Nachdenken und persönlicher Austausch – all das fand am Sonntag, dem 25. Oktober 2020 in der Ausstellung Max Beckmann. weiblich-mĂ€nnlich am »Blickwechsel«-Tisch statt. Zwischen den Besucher*innen und der Spoken Word-KĂŒnstlerin Monika Mertens ergaben sich zahlreiche Fragen: Was bedeutet mĂ€nnlich, was ist weiblich? Was liegt zwischen diesen Kategorien, und wie verstand der KĂŒnstler Max Beckmann sie? Wie erleben die Besucher*innen Geschlechterzuschreibungen heute, im privaten und öffentlichen Leben?

Aus Stichworten dieser Dialoge formte die KĂŒnstlerin spontan kurze Texte und Gedichte. Aus dem flĂŒchtigen Gedanken wurde so geschriebenes Wort. Am Tisch ausgelegt, konnten die Ergebnisse wiederum kommentiert werden und Ausgangspunkte fĂŒr eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema der Geschlechter und ihrer gesellschaftlichen Relevanz sein.