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Elisabeth Christina Matthes
Schmetterling auf OrangenblĂŒtenzweig, 1772
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Elisabeth Christina Matthes

Schmetterling auf OrangenblĂŒtenzweig, 1772

Elisabeth Christina Matthes

Schmetterling auf OrangenblĂŒtenzweig, 1772

Die fĂŒnf Gouachen (Inv.-Nrn. 35892, 23513 und 23513 a+b) von Elisabeth Christina Matthes, davon das vorliegende Blatt noch mit ihrem MĂ€dchennamen Höll signiert, stammen alle aus dem Besitz des Hamburger Architekten Franz Gustav Joachim Forsmann (1795–1878). Sie zĂ€hlen zu den bedeutenden Werken der NĂŒrnberger naturgeschichtlichen Kabinettmalerei, die im unmittelbaren Umkreis der Familie Dietzsch entstanden sind. Charakteristisch fĂŒr die NĂŒrnberger Schule und Dietzsch im Speziellen war die Verwendung des dunklen Grundes, wodurch der Kontrast verstĂ€rkt und die Darstellung dramatisiert wurde. Möglicherweise war Matthes eine SchĂŒlerin von Barbara Regina und Margaretha Barbara Dietzsch, jedenfalls sind auch ihre nach der Heirat 1773 mit dem Maler Nikolaus Christoph Matthes in Hamburg entstandenen BlĂ€tter noch in der Manier der Dietzsch gearbeitet und wohl vor 1780 entstanden.

Peter Prange

Details zu diesem Werk

Beschriftung

Unten rechts signiert: "E. C. Höllin" (weiße Deckfarbe), auf dem Verso signiert: "E. C. Höllin A 1772 d 21 April" (Feder in Schwarz)

Provenienz

Franz Gustav Joachim Forsmann (1795-1878), Hamburg (nicht bei Lugt); dessen VermÀchtnis 1878 an die Hamburger Kunsthalle

Bibliographie

Peter Prange: Deutsche Zeichnungen 1450-1800. Katalog, Die Sammlungen der Hamburger Kunsthalle Kupferstichkabinett, Bd. 1, Köln u.a. 2007, S.233, Nr.563

unveröffentlicht