Anthonis van Dyck
Bildnis eines Herrn, um 1618
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Anthonis van Dyck

Bildnis eines Herrn, um 1618

Anthonis van Dyck

Bildnis eines Herrn, um 1618
Der flämische Maler van Dyck war Mitarbeiter in der Werkstatt von Peter Paul Rubens in Antwerpen. Das Porträt des unbekannten Edelmannes entstand noch vor seiner Reise nach Italien, wo er die Werke der Meister der italienischen Renaissance studierte. Der Dargestellte sitzt leicht nach rechts geneigt auf einem Stuhl und blickt den Betrachter ernst und prüfend an. Seine linke Hand ruht auf dem Bein, die rechte ist energisch in die Hüfte gestemmt. Die kostbare Kleidung verrät seine Herkunft aus der oberen Gesellschaftsschicht. Er trägt ein schwarzes Gewand aus feinem Seidenstoff mit Blumenmuster, dazu einen über die Schulter gelegten ebenfalls schwarzen Umhang, der sich um seinen Körper drapiert. Die weiße Halskrause aus Spitze und die kunstvoll verzierten Manschetten bilden einen reizvollen Kontrast. Der aufgebauschte rote Vorhang im Hintergrund gibt rechts den Blick frei auf eine skizzenhaft ausgeführte Landschaft. Es scheint, als nehme der Edelmann eine erhöhte Sitzposition ein. Entsprechend von oben herab mutet sein Blick an. Sandra Pisot

Details zu diesem Werk

Beschriftung

Rückseite: Rotes Wachssiegel mit der Umschrift LABOR ET ZELO (Slg. Besborodko).