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UNFINISHED STORIES

Geschichten aus der Sammlung

wieder geöffnet

UNFINISHED STORIES nimmt die Geschichte der Kunst seit den 1960er Jahren bis in die 2000er Jahre in den Blick. Die Ausstellung macht die Gleichzeitigkeit des Ungleichen, das Nebeneinander und Überlappen unterschiedlicher Stile und Strömungen anschaulich. Vor allem jedoch setzt UNFINISHED STORIES auf das erzĂ€hlerische Potential der Kunst und ihre FĂ€higkeit, Geschichten zu entwickeln, die uns fesseln, bereichern, berĂŒhren, irritieren, provozieren und zum WeitererzĂ€hlen einladen.

UNFINISHED STORIES erzĂ€hlt Geschichten im Plural. Anhand von drei ErzĂ€hlstrĂ€ngen, die mitunter durch Blickachsen miteinander verwoben sind, geht die PrĂ€sentation zentralen Themen und Entwicklungen seit den 1960er Jahren nach. Da ist zum einen der Mensch selbst und seine Darstellung in der Kunst. Das VerhĂ€ltnis von Individuum und Gesellschaft, Geschlechterrollen, Familienkonstellationen und Zwischenmenschliches werden befragt. Zum anderen gewinnen das Material selbst, seine Beschaffenheit und sein Eigencharakter an Bedeutung. Prozesshaftigkeit, Transformation von Energie und Zeitlichkeit sind in diesem Zusammenhang wichtige Stichworte. Ein dritter ErzĂ€hlstrang widmet sich innovativen Strategien in der Kunst seit den 1960er und 1970er Jahren. Tradierte Konventionen werden infrage gestellt und mitunter gebrochen. Die Idee wird zur Kunst erhoben und muss nicht zwangslĂ€ufig materialisiert oder ausgefĂŒhrt werden. Vor allem gewinnen die Betrachter_innen an Bedeutung: Ihnen kommt nun eine verĂ€nderte, aktivere Rolle zu. Die KĂŒnstler Franz Erhard Walther, Arthur Köpcke und Felix Gonzalez-Torres nehmen daher eine zentrale Position innerhalb der Ausstellung ein und stehen stellvertretend fĂŒr einen »offenen Werkbegriffs«, der den/die Betrachter_in als Vollender und Komplizen der Kunst versteht.

Gefördert von: Freunde der Kunsthalle e. V., Deutsche Bank AG

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