Vom Museum auf die Straße:

»Wanderer« von Caspar David Friedrich als riesiges WandgemÀlde

AnlĂ€sslich des 250. Geburtstags von Caspar David Friedrich hat der australische FassadenkĂŒnstler Fintan Magee im Hamburger Portugiesenviertel eine knapp 200 mÂČ große Neuinterpretation des berĂŒhmten GemĂ€ldes »Wanderer ĂŒber dem Nebelmeer« (um 1817) geschaffen, dessen Original Teil der Sammlung der Hamburger Kunsthalle ist.

Umgesetzt wurde das Projekt von WALLS OF VISION gemeinsam mit Walls Can Dance, Norddeutschlands grĂ¶ĂŸter Freiraumgalerie fĂŒr Urban Art in enger Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle und der Hauptkirche St. Michaelis.

Zum Hintergrund: WALLS OF VISION macht historische KunstgĂŒter einer breiten Öffentlichkeit kostenlos zugĂ€nglich, indem historische GemĂ€lde von Urban Art-KĂŒnstler*innen in die Gegenwart bzw. Zukunft transferiert und auf Fassaden im öffentlichen Raum neu interpretiert werden.

»Es ist eine besondere Ehre fĂŒr uns, im Kreis solch renommierter Institutionen einen Beitrag zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich leisten zu dĂŒrfen. 2019 ist WALLS OF VISION mit einer Interpretation des Wanderers in Köln gestartet. Dass wir nun mit der Hamburger Kunsthalle, der Hauptkirche St. Michaelis und Walls Can Dance dem Wanderer eine weitere Neuinterpretation widmen dĂŒrfen, erfĂŒllt uns mit Freude und Stolz«, so Marco Alfter, geschĂ€ftsfĂŒhrender Vorstand der Dr. Hans Riegel-Stiftung.

Mit dem Mural, dem aufwĂ€ndigen Wandbild, an der Ditmar-Koel-Straße 19 gelingt eine »Kunstbetrachtung in Raum und Überraum. Von der Aussichtsplattform auf dem Michel in 106 m Höhe hat man einen einzigartigen Blick auf das Kunstwerk aus der Distanz«, so Alexander Röder, Hauptpastor von St. Michaelis.

Der Geburtstag Caspar David Friedrichs ist auch Anlass fĂŒr das umfangreichste Panorama seiner Kunst seit vielen Jahren: Vom 15. Dezember 2023 bis 1. April 2024 prĂ€sentiert die Hamburger Kunsthalle rund 70 seiner GemĂ€lde, darunter zahlreiche ikonische SchlĂŒsselwerke und rund 100 Zeichnungen.

Der ausdrĂŒckliche Dank aller Projektbeteiligten gilt der Schiffszimmerer-Genossenschaft, die als GebĂ€udeeigentĂŒmerin die Fassade fĂŒr das Kunstwerk zur VerfĂŒgung gestellt hat.