Gedächtnislücken #revisited Ein temporäres Denkmal für Hamburg
Katharina Kohls Grafikserie »Gedächtnislücken« hinterfragt die behördlichen Ermittlungen zum NSU-Komplex, sowie deren Aufarbeitung. Die Künstlerin hat Protokollseiten der Zeugenvernehmungen des ersten Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages in einem speziellen Druckverfahren geschwärzt. Nur die Textstellen, an denen sich die Zeugen aus den Behörden nicht erinnern konnten oder wollten, blieben frei lesbar.
Auf dem Podium sind Künstlerinnen und Kuratorinnen aus verschiedenen Städten zu Gast:
Ulf Aminde, Künstler und Professor performative Räume, Berlin.
Ayşe Güleç, Kuratorin und Aktivistin gegen Rassismus und Gewalt, Kassel.
Britta Peters, künstlerische Leitung von Urbane Künste Ruhr, Bochum.
Okan Taşköprü, politischer Bildner und Angehöriger von Süleyman Taşköprü, Hamburg.
Joanna Warsza, Stadtkuratorin Hamburg mit Ausstellungszyklus From the Cosmos to the Commons und Reihe Gegen-Denkmäler.
Die Moderation übernimmt Dan Thy Nguyen, künstlerischer Co-Leiter von fluctoplasma – Hamburgs Festival für Kunst, Diskurs und Diversität.
Im Anschluss an das Gespräch, ab ca. 17.45 Uhr: Kuratorinnenführung mit Joanna Warsza in der aktuellen Ausstellung FIRE von Stadtkuratorin Hamburg am Mahnmal St. Nikolaikirche sowie ein gemeinsamer Ausklang.
Der Austausch in der Hamburger Kunsthalle sowie die Führung und der Ausklang in der Ausstellung FIRE am Mahnmal St. Nikolaikirche sind eine Kooperation mit Stadtkuratorin Hamburg, ein Initiativprojekt der Behörde für Kunst und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.
Für den Transit gerne auch ein Fahrrad mitbringen.
Weitere Informationen siehe: https://www.gedaechtnis-luecken.de/
Eintritt: frei, ein Museumsticket wird nicht benötigt.
Ort: Veranstaltungsraum der Galerie der Gegenwart
Hamburg 20095