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Bereits über 100.000 Gäste bei Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss

Presseinformation

Bereits über 100.000 Gäste bei »Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss«

Noch bis zum 30. August 2026 läuft die Doppelschau, die erstmals Werke der österreichischen Künstlerin und des norwegischen Malers zusammenführt 
 

Es ist der erwartete Sommer-Ausstellungs-Hit an der Hamburger Kunsthalle: Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss wird am Dienstag, den 21. Juli 2026 – 6 Wochen vor dem Ende der Laufzeit – die Marke von 100.000  Besucher*innen erreichen. Wer die große Doppelschau erleben möchte, in der die Hamburger Kunsthalle erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammenführt, hat noch bis einschließlich Sonntag, den 30. August 2026, die Chance dazu. Tickets sind online und an der Tageskasse erhältlich. 
Obwohl die beiden Künstler*innen ein halbes Jahrhundert trennt, gibt es erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen, und auch umgekehrt neue Aspekte im Œuvre ihres Vorgängers eröffnen. Zu den knapp 200 Exponaten der umfangreichen Schau mit Gemälden, Arbeiten auf Papier, einer Skulptur, Filmen und Fotografien zählen berühmte Werke wie Madonna (1893–1895) von Edvard Munch und weniger bekannte wie Traditionskette (1983) von Maria Lassnig, ein Schlüsselwerk der Schau.

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Beiden Künstler*innen ist nicht nur ihr einzigartiger Umgang mit Farbe als Gestaltungs- und Ausdruckselement gemeinsam, auch in ihrer lebendigen Pinselführung und in ihren freien Experimenten der Maltechnik finden sich verblüffende Parallelen. Zugleich sind es oftmals ihre besonderen Wahrnehmungsweisen, die künstlerisch reflektiert zu neuen Bilderfindungen führen. Innere und äußere Welten erzeugen auf diese Weise eine unmittelbare emotionale Spannung, der man sich kaum entziehen kann. Während bei Munch die großen Emotionen – Trauer, Verzweiflung, Angst, Zorn, Freude – im Mittelpunkt stehen, widmet sich Lassnig insbesondere körperlichen Empfindungen. Der Rundgang bietet einzelne Stationen mit exemplarischen Themen wie Frauenbilder, die Beziehung von Mensch und Tier, Resonanzraum Natur, das Innere Sehen, Hände, Krankheit & Tod oder auch Lebenszyklus.

Die Ausstellung der Hamburger Kunsthalle entsteht in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich – beide Häuser besitzen zusammen den größten Munch-Bestand außerhalb Oslos – sowie in Zusammenarbeit mit der Maria Lassnig Stiftung in Wien und dem Munchmuseet in Oslo. Die aus diesen Institutionen erstmalig zusammengeführten Werke werden um Leihgaben weiterer internationaler Museen und Privatsammlungen ergänzt. 

Eine Audiotour – gesprochen von Lina Beckmann und Mirko Kreibich (beide Deutsches Schauspielhaus Hamburg) – steht in der kostenlosen App der Kunsthalle für Erwachsene in deutscher, englischer sowie in Leichter Sprache (deutsch) bereit. Neben den öffentlichen Führungen gibt es an ausgewählten Donnerstagen und Samstagen Tandemführungen mit dem Fokus auf Körperbewusstseinsbildung unter dem Titel Der Körper in der Kunst von Lassnig und Munch. Der Katalog (DISTANZ Verlag, 304 Seiten, 204 Abbildungen) enthält unter anderem ein Interview mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt. Er ist im Museumsshop zum Preis von 38 Euro sowie im Buchhandel (48 Euro) und über www.freunde-der-kunsthalle.de erhältlich.

Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss wandert von Hamburg aus in leicht veränderter Form an das Kunsthaus Zürich (2. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027). 

Eine Ausstellung der Hamburger Kunsthalle und des Kunsthaus Zürich. 

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Pressemeldung

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Pressesprecherin & Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mira Forte

In Zusammenarbeit mit

Gefördert von

Druck einer Person, die sich die Hände ans Gesicht hält und auf einer Brücke schreit
Edvard Munch Geschrei / Der Schrei, 1895
Maria Lassnig (1919–2014), Ohne Titel (Schreiende), 1981, Maria Lassnig Stiftung © Maria Lassnig Stiftung / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Roland Krauss
Maria Lassnig Ohne Titel (Schreiende), 1981
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