#takingoverkunsthallehh

Instagram Takeover, jeden Mittwoch

Wenn ihr euch schon immer mal gefragt habt, wie sich Künstler*innen auf eine Ausstellung vorbereiten, ob auch Künstler*innen im Homeoffice arbeiten, wie es eigentlich in einem Atelier aussieht, oder welche Künstler*innen als Inspiration dienen, dann klickt Euch durch. Wir geben seit April 2020 immer mittwochs Künstler*innen das Wort und überlassen ihnen unseren Instagram-Account. Werft einen Blick auf neue Arbeiten, direkt ins Atelier oder seid mittendrin beim Ausstellungsaufbau.

Mehr unter https://www.instagram.com/explore/tags/takingoverkunsthallehh/

Instagram Takeover # 1 KunsthalleHH Moritz Frei, April 2020

Moritz Frei @moritz_frei

Den Auftakt zu unserem Instagram-Takeover machte im April 2020 Moritz Frei┬á (*1978 in Frankfurt/M.). Moritz Frei┬ástudierte bei Peter Piller in Leipzig Fotografie. Der in Berlin lebende K├╝nstler offenbart in seinen Filmen, Fotografien und Installationen ein Faible f├╝r das Allt├Ągliche. Er lenkt unseren Blick auf gew├Âhnliche Gegenst├Ąnde und Situationen der Gegenwart, die er mit kritischem Humor und Hingabe langzeitig untersucht.┬á

 

In April 2020, Moritz Frei (*1978 in Frankfurt/M.) kicked off our Instagram takeover. Moritz Frei  studied photography with Peter Piller in Leipzig. In his films, photographs and installations, the Berlin-based artist reveals a penchant for the small, ordinary things. He directs our gaze to ordinary objects and situations of the here and now, which he explores over a long period of time with critical humour and dedication. @moritz_frei

Instagram Takeover # 2 KunsthalleHH Lisa Klosterk├Âtter, Mai 2020, Foto: Jakob Engel

Lisa Klosterk├Âtter @lisaalice_klosterkoetter

@lisaalice_klosterkoetter

Lisa Klosterk├Âtter (*1990 in K├Âln) ist freischaffende Kuratorin und Initiatorin verschiedener internationaler Ausstellungsprojekte. Sie studierte bildende Kunst an der HFBK Hamburg. Ihr kuratorischer Ansatz ist gepr├Ągt von einer prozessualen Zusammenarbeit und intensiven Auseinandersetzung mit Einzelpositionen und ihrem jeweiligen k├╝nstlerischen Kosmos, sowie einer inhaltlichen Ausarbeitung und Kontextualisierung gesellschaftlich relevante Thematiken. Mit ihren Ausstellungen bespielt sie Institutionen und Projektr├Ąume ebenso wie den ├Âffentlichen und privaten Raum. Im Mai 2020 ├╝bernahm Lisa Klosterk├Âtter┬ámittwochs unseren Instagram-Kanal.

Foto: Jakob Engel

 

Lisa Klosterk├Âtter (*1990 in Cologne) is a freelance curator and initiator of various international exhibition projects. She studied fine arts at the HFBK Hamburg. Her curatorial approach is characterized by a processual collaboration and intensive examination of individual positions and their respective artistic cosmos, as well as by the elaboration and contextualization of socially relevant themes. Her exhibitions take place in institutions and project spaces as well as in the public and private space. In May 2020, Lisa Klosterk├Âtter took over our Instagram channel on Wednesdays.

Instagram-Takeover Kunsthallehh, Juni 2020, Domik Halmer, Foto: ┬ę Ria Patricia Halmer

Dominik Halmer @dominikhalmer

Der Berliner K├╝nstler (*1978 in M├╝nchen) studierte an der Kunstakademie D├╝sseldorf bei Albert Oehlen. Sein Werk besch├Ąftigt sich mit der grundlegenden Frage nach dem Verh├Ąltnis von Bild und Welt. In seiner erweiterten Malerei verbindet Halmer Objekt, Leinwand und Raum auf spielerische Art und erschafft so heterogene Bildeinheiten, die das volle bildnerische Spektrum von Abstraktion ├╝ber Illusionismus bis hin zum metaphorischen Raum aussch├Âpfen. An insgesamt vier┬áMittwochen im Juni 2020 ├╝bernahm Dominik Halmer unseren Instagram-Account.

The Berlin based artist (*1978 in Munich) studied at the Düsseldorf Art Academy (Kunstakademie Düsseldorf) with Albert Oehlen. His work deals with the fundamental question of the relationship between image and the world. In his extended paintings, Dominik Halmer playfully combines objects, canvas and space, thus creating heterogeneous pictorial entities that cover the full pictorial spectrum from abstraction to illusionism and metaphorical space. Dominik Halmer took over our Instagram account on a total of four Wednesdays in June 2020.

Photo: ┬ę Ria Patricia Halmer

Instagram-Takeover Hamburger Kunsthalle, Juli 2020, Dana Greiner

Dana Greiner @dana.greiner

Im Juli 2020 ├╝bernahm @dana.greiner f├╝r die kommenden Mittwoche unseren Instagram-Account. Sie ist au├čerdem Teil unserer Ausstellung ┬╗Die absurde Sch├Ânheit des Raumes┬ź! Ihre Arbeiten werden mithilfe theatralischer Mittel mit der Architektur des Museums verbunden und schaffen durch das Zusammenspiel von Material und Farbe, Projektion, Installation und Klang eine Mehrdimensionalit├Ąt des Raumes, so viel hat sie uns schon verraten. Dana Greiner studierte an der Akademie der Bildenden K├╝nste M├╝nchen bei Jerry Zeniuk , Myriam Holme, Thomas Scheibitz und Pia Fries. Material, Form, Farbe und Licht sind wesentliche Bestandteile ihres Werks. Ihre Objekte, Malereien und Raumgef├╝ge besitzen eine unverwechselbare ├ästhetik aus strahlenden Farben und abstrakten Formen. Die Betrachter*innen werden aufgefordert, sich auf eine dynamische Beziehung zu den Werken einzulassen.

In July 2020, @dana.greiner took over our Instagram account for the coming Wednesdays.┬áShe is part of our upcoming exhibition ┬╗The absurd Beauty of Space┬ź! Her works will connect to the architecture of the museum by theatrical means and create a multidimensionality of space through the interplay of material and colour, projection, installation and sound - that much she has already revealed to us. Dana Greiner studied at the Akademie der Bildenden K├╝nste Munich with Jerry Zeniuk , Myriam Holme, Thomas Scheibitz and Pia Fries. Material, form, color and light are essential components of her work. Her objects, paintings and installations have an unmistakable aesthetic of radiant colours and abstract forms. The viewers are invited to enter into a dynamic relationship with the works.

Instagram-Takeover, Hamburger Kunsthalle, Helga Schmidhuber, August 2020, Foto: Albrecht Fuchs

Helga Schmidhuber @helgaschmidhuber

Helga Schmidhuber ├╝bernahm┬áf├╝r August 2020 immer mittwochs unseren Account! Die K├╝nstlerin ist ÔÇô wie Dana Greiner und Dominik Halmer Teil der Ausstellung ┬╗Die absurde Sch├Ânheit des Raumes. 7 K├╝nstler*innen vs. Ungers┬ź. Helga Schmidhuber studierte an der Kunstakademie D├╝sseldorf bei Dieter Krieg und Albert Oehlen. F├╝r die Syn├Ąsthetikerin ist die Untersuchung und Verbindung der verschiedenen Sinne das zentrale Element ihrer Arbeit. Sie geht dabei nicht rational-analytisch vor, sondern forscht assoziativ und suggestiv im Ungewissen. Ihr Werk umfasst sowohl gro├čformatige Malereien als auch Miniaturen und geschm├╝ckte Objekte, mit denen sie Ausstellungsr├Ąume in Wunderkammern verwandelt und so das Museum wieder in eine Art Urzustand zur├╝ckversetzt. In der Hamburger Kunsthalle will sie den Ausstellungsraum als ARCHE bespielen.

Helga Schmidhuber took over our account in August 2020! Like Dana Greiner and Dominik Halmer, Helga Schmidhuber is part of the exhibition ┬╗The Absurd Beauty of Space. Seven Artists vs. Ungers┬ź. Helga Schmidhuber studied at the D├╝sseldorf Art Academy with Dieter Krieg and Albert Oehlen. For the synaesthete the examination and connection of the different senses is the central element of her work. She does not proceed in a rational-analytical way, but researches associatively and suggestively in the uncertain. Her work includes large-format paintings as well as miniatures and decorated objects with which she transforms exhibition rooms into chambers of curiosity, thus returning the museum to a kind of primordial state. In Hamburg, she wants to use the exhibition space as an ARCHE.

 

Instagram-Takeover Hamburger Kunsthalle mit Jan Albers, September 2020

Jan Albers @janalbers_abc!

Jan Albers ist ebenfalls einer der 7 K├╝nstler*innen der Ausstellung ┬╗Die absurde Sch├Ânheit des Raumes. 7 K├╝nstler*innen vs. Ungers┬ź.Jan Albers studierte an der Kunstakademie D├╝sseldorf. Die Malerei ist f├╝r ihn eigentlich nicht mehr akut. Und doch besch├Ąftigt er sich weiterhin mit ihr. Seine Werke fertigt er mit Hilfe von Metall-, Holz-, Styropor- oder Keramikst├╝cken, die er ├╝bermalt. Sein Oeuvre ist eine ┬╗permanente Baustelle im Wechsel zwischen Zerst├Ârung und Reparatur┬ź (Stephan Berg). Seine raumgreifenden, abstrakten Reliefs erinnern manchmal an Fotografien von fernen Planeten oder Bergmassiven, dann wiederum an Stadtarchitekturen oder die formale Reduktion der amerikanischen Minimal Art. Im September 2020 ├╝bernimmt Jan Albers┬áimmer Mittwochs unseren Instagram-Account.

 

Jan Albers is also one of the 7 artists in the exhibition ┬╗The Absurd Beauty of Space┬ź. Jan Albers studied at the D├╝sseldorf Art Academy. Painting is actually no longer acute for him. And yet, he continues engaging in painting, and resorts to creating spatial works with the aid of metal, wood, polystyrene or ceramic pieces before overpainting these. Overall, his oeuvre is a ┬╗permanent construction site alternating between destruction and repair┬ź (Stephan Berg). His space-consuming, abstract reliefs are sometimes reminiscent of photographs of distant planets or mountain massifs, and at other times of urban architectures or the formal reduction of American Minimal art. In September 2020, Jan Albers took over our Instagram account every Wednesday.

Instagram, Takeover Hamburger Kunsthalle, Franziska Reinbothe, Oktober 2020

Franziska Reibothe @franziska_reinbothe

Franziska Reinbothe, die ebenfalls Teil der Ausstellung ┬╗Die absurde Sch├Ânheit des Raumes┬ź ist, ├╝bernimmt im Oktober 2020 unseren Instagram-Account.┬áFranziska Reinbothes k├╝nstlerischer Fokus liegt in der ungegenst├Ąndlichen Malerei. In mehreren Schichten tr├Ągt sie Farbe auf Leinwand auf. Aber was spielt sich w├Ąhrenddessen auf den R├╝ckseiten und auf den R├Ąndern ihrer Malereien ab? An diesen Stellen finden sich (Arbeits-)Spuren, die ├╝berhaupt nicht zur Pr├Ąsentation gedacht sind, denen aber genau deswegen eine k├╝nstlerische Unmittelbarkeit innewohnt. Dies nimmt Franziska Reinbothe als Anlass, um ihre Malereien zu falten, zu zerschneiden, zu zerbrechen oder zu zers├Ągen. Anschlie├čend steckt, schraubt oder n├Ąht sie alle Teile wieder neu zusammen. Diese Eingriffe k├Ânnen zart und subtil, aber auch sehr brutal sein. Vorderseiten werden zu R├╝ckseiten erkl├Ąrt werden ÔÇô und umgedreht.

Franziska Reinbothe, whose works we are currently showing in the exhibition ┬╗The Absurd Beauty of Space┬ź, will take over our account for the next four Wednesdays in October 2020. Franziska Reinbothe's artistic focus is on non-representational painting. In several layers she applies paint on canvas. But what happens on the backs and edges of her paintings then? In these places there are traces that are not intended for presentation but which, precisely for this reason, have an inherent artistic immediacy. Franziska Reinbothe takes this as an occasion to fold, cut, break or saw up her paintings. She then puts, screws or sews all the parts back together again. These interventions can be delicate and subtle, but also very brutal. Frontsides are declared backsides - and turned over.

Instagram-Takeover Hamburger Kunsthalle November 2020, Claudia Wieser

Claudia Wieser @claudia__wieser

Claudia Wieser ist Teil der Ausstellung ┬╗Die absurde Sch├Ânheit des Raumes┬ź und ├╝bernahm┬áim November 2020 unseren Instagram-Account. Nach einer Schmiedelehre studierte @claudia__wieser (*1973) an der Akademie der Bildenden K├╝nste M├╝nchen Malerei bei Axel Kasseb├Âhmer und Markus Oehlen. Ihre Praxis umfasst Zeichnung, Skulptur, Wandinstallation und Keramik und ber├╝hrt dabei Kunst, Architektur und Design sowie Film und Theater. Ihre Arbeiten basieren oft auf den Prinzipien der geometrischen Abstraktion und verbinden Kunst und Handwerk. Objekte wie bemalte Keramiken und vergoldete Holzvasen erkunden die Beziehung zwischen ├ästhetik und Funktion und die Grenzen von Form, Gestalt und Farbe. Sie interessiert sich auch f├╝r die Entwicklung der Kunstgeschichte und der Medien: z. B. die Verwandlung eines Gebrauchsgegenstandes in ein Kunstwerk oder des White Cube in eine B├╝hne.

 

Claudia Wieser #takingoverkunsthallehh! The artist is part of our exhibition ┬╗The Absurd Beauty of Space┬ź and took┬áover our account every Wednesday in November 2020. Claudia Wieser (*1973) studied painting after an apprenticeship as a blacksmith at the Akademie der Bildenden K├╝nste M├╝nchen in the class of Axel Kasseb├Âhmer and Markus Oehlen. Her practice spans a range of media, including drawing, sculpture, wall installations and ceramics, touching on art, architecture, and design, as well as film and theatre. Her work is often based on the principles of geometric abstraction, and combines both art and craftsmanship, with objects such as painted ceramics and gilded wooden vases exploring the relationship between aesthetics and function, and the limits of shape, form and colour. Wieser is also interested in the development of art history and media: a utility objectÔÇÖs transition into a work of art, for example, or the white cubeÔÇÖs transformation into a stage.

Instagram Takeover Hamburger Kunsthalle Law of Lilfe, Dezember 2020

Law of Life K├╝nstler*innenkollektiv @law_of_life_00

@katarina_dubovska, @rahelgrotelambers, @alexander.klaubert, @francis.kusss und @uli.ecke.

Das Kollektive ├╝bernimmt im Dezember 2020 unseren Instgram-Account! Law of Life (LoL) ist ein K├╝nstler*innenkollektiv, welches derzeit in Berlin, Hamburg und Leipzig arbeitet. Das Ziel von LoL ist es, Wege der kollektiven Zusammenarbeit aufzuzeigen und Strukturen zu schaffen, durch die sich junge K├╝nstler*innen gegenseitig unterst├╝tzen k├Ânnen. Das erste Projekt von LoL drehte sich um das Thema Resistance und wurde in drei aufeinanderfolgenden Ausstellungen in der Vunu Galerie in Ko┼íice (SK), der Frappant Galerie in Hamburg und dem ZAK - Zentrum f├╝r Aktuelle Kunst in Berlin gezeigt. LoL interessiert sich f├╝r Situationen der Instabilit├Ąt und Themen wie die Frage nach Sichtbarkeit und Perspektiven, Ausgrenzungsnarrative und damit Strukturen von Geschlecht und Kommunikation sowie das Zusammenspiel von K├Ârper und Institution. Derzeit besteht das Kollektiv aus @katarina_dubovska, @rahelgrotelambers, @alexander.klaubert, @francis.kusss und @uli.ecke.

Law of Life (LoL) who will be taking over our account tomorrow and every following Wednesday in December 2020! Law of Life (LoL) is an artist* collective which is currently based in Berlin, Hamburg and Leipzig. Their aim has been to create collective paths and structures for young artists to support each other. Their first project dealt with the topic of resistance and was shown in three successive exhibitions at Vunu Gallery in Ko┼íice (SK), Frappant Gallery in Hamburg and the Center for Contemporary Art in Berlin. LoL is interested in situations of instability and topics such as the question of visibility and perspectives, narratives of ÔÇťotheringÔÇŁ and therefore structures of gender and communication as well as the interplay of body and institution. Currently the collective consists of the following members: @katarina_dubovska, @rahelgrotelambers, @alexander.klaubert, @francis.kusss, @uli.ecke.

 

Cordula Ditz @corduladitz

Neues Jahr ÔÇô neuer Instagram-Takeover! Wir freuen uns sehr, dass Cordula Ditz 2021 den Anfang machen wird! Cordula Ditz (*1972) studierte Bildende Kunst an der HFBK Hamburg und der Akademie der bildenden K├╝ste in Wien und war letztes Jahr Gastprofessorin an der Akademie der Bildenden K├╝nste M├╝nchen. In ihrem vielf├Ąltigen Werk stellt sie Installation, Skulptur, Malerei, Performance, Sound und Video gleichberechtigt in einen gemeinsamen Bezugsrahmen. In ihren collagenartigen Installationen erforscht sie, wie kulturelle Konstruktionen m├Ąnnliche Macht betonen und Frauen und andere marginalisierte Gruppen ausschlie├čen und zum Schweigen bringen.

 

New year means many new Instagram takeovers! We are very happy to announce that @corduladitz will lead off tomorrow! Cordula Ditz (*1972) studied visual arts at the @hfbkhamburg and @akbild in Vienna and was a guest professor at the Academy of Fine Arts Munich last year. In her diverse body of work, she puts installation, sculpture, painting, performance, sound and video on an equal footing within a common frame of reference. In her collage-like installations she explores how cultural constructions emphasize masculine power and exclude and silence women and other marginalized groups.

Stefan Marx (@stefanmarx)

Wir freuen uns, diesen Monat Stefan Marx┬áhier auf unserem Account willkommen zu hei├čen! Er ├╝bernimmt den Kanal ab morgen jeden Mittwoch im Februar. Stefan Marx (*1979) besch├Ąftigt sich seit rund 20 Jahren mit Schriftbildern: Songzeilen, Ausspr├╝che, S├Ątze, Zitate, die er mit seiner eigenen Skripture, seiner grafischen Schrift, in Gem├Ąlde oder Zeichnungen wie auch auf Oberfl├Ąchen umsetzt. Aus Worten werden Bilder ÔÇô Schrift, Zeichnung, gestaltete Fl├Ąchen. Marx ist Zeichner und Kulturphilosoph. Er ver├Âffentlicht im Eigenverlag K├╝nstlerb├╝cher, macht Plattencover f├╝r verschiedene Labels und zeigte seine Arbeiten bei Art Book Fairs und in Galerien sowie in zahlreichen internationalen Ausstellungen. Seine zum Teil selbstverlegten K├╝nstlerb├╝cher waren Teil der Ausstellung K├╝nstlerb├╝cher in der Kunsthalle (2017/18). Im August 2019 erschien seine t├Ąglich gezeichnete Kolumne in der New York Times. Dieses Jahr werden neue Arbeiten von Stefan Marx in gleich zwei Ausstellungen bei uns pr├Ąsentiert.

 

We are happy to welcome Stefan Marx here on our account every Wednesday this month! For around 20 years Stefan Marx (*1979) has been studying script: lines of songs, sayings, sentences, and quotations, which he then translates in his own script, his graphic writing, into paintings or drawingsÔÇötwo-dimensional surfaces. Stefan Marx is an artist and a cultural philosopher. He published artistÔÇÖs books through his own publishing company, designs record covers for various labels, and exhibits his works at art book fairs and galleries. His work has been seen in many international exhibitions. His artist books were part of the exhibition Artist Books at the Kunsthalle in 2017/18. In August 2019 his drawing column appeared daily in the New York Times. This year, new works by Stefan Marx will be presented in two of our upcoming exhibitions!

Instagram Takeover Hamburger Kunsthalle, Hannah Rath, Foto: Jens Franke

Hannah Rath @rath.hannah

Wir freuen uns sehr auf unseren n├Ąchsten Takeover mit Hannah Rath, der am 10. M├Ąrz startet! Hannah Rath (*1983) geboren in Marburg/Lahn lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Bildhauerei an der HFBK Hamburg, wo sie 2010 bei Pia Stadtb├Ąumer und Hanne Loreck ihr Diplom absolvierte.
Raths k├╝nstlerischen Arbeiten gehen von Schrift, dem Bild der Schrift und deren Tr├Ąger sowie der Verflechtung von Raster und Schriftzeichen aus. Das Changieren zwischen diesen Ebenen ist ein immer wiederkehrendes Motiv. Sie spielt mit m├Âglichen vielschichtigen Bedeutungen, die im Wahrnehmungsprozess des Lesens zum Beispiel in Form von Anagrammen oder Palindromen deutlich werden.
Seit 2016 ist sie Teil des Künstlerkollektivs THE BOOKS THE BOOKS, aus dem 2020 der gleichnamige Verlag für Künstlerpublikationen hervorgegangen ist.

 

We are very much looking forward to our next Instagram takeover with hannah Rath that is going to start on 10 March! Hannah Rath (*1983) was born in Marburg/Lahn and lives and works in Berlin. She studied sculpture at the HFBK Hamburg, where she received her diploma in 2010 under the supervision of Pia Stadb├Ąumer and Hanne Loreck.
Rath's artistic work is based on writing, the image of writing and the carriers of writing in its actual use and application, as well as the interweaving of grids and characters. The shift between these levels is a recurring motif. She plays with possible multi-layered meanings that are revealed in the perception process of reading, for example in the form of anagrams or palindromes.
Since 2016 Hannah Rath has been a member of the artist collective THE BOOKS THE BOOKS, and co founded the publishing house for artist publications of the same name in 2020.

Instagram Takeover Hamburger Kunsthalle, Manuel Rossner, Foto: Johanna Ghebray

Manuel Rossner @manuelrossner

Ein neuer Takeover steht vor der T├╝r! Diesen Monat mit Manuel Rossner (*1989). Er lebt und arbeitet in Berlin. Seit dem Jahr 2012 entwirft er digitale R├Ąume und virtuelle Welten, in denen er die Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf die Gesellschaft und die Kunst untersucht. Er baut interaktive Architektur mit digitalen Materialien, die r├Ąumliche Intervention und virtuelle Erweiterung ist. Rossner befasst sich mit der Zukunft von Ausstellungen im Digitalen: 2017 gestaltete er einen digitalen Anbau f├╝r das NRW-Forum D├╝sseldorf und kuratierte gemeinsam mit Alain Bieber die VR-Ausstellung ┬╗Unreal┬ź mit u.a. Tabita Rezaire und Banz & Bowinkel. 2020 zeigte er mit ┬╗Surprisingly This Rather Works┬ź die erste Einzelausstellung im digitalen Raum der K├ľNIG GALERIE, kuratiert von Anika Meier und Johann K├Ânig. Dieses Jahr ist er au├čerdem Teil der Ausstellung ┬╗Out of Space┬ź in der Kunsthalle, die im Juni startet. Last but not least: Vielen herzlichen Dank an Hannah Rath┬áf├╝r den letzten Takeover!

 

New takeover approaching! This time with Manuel Rossner (*1989). He lives and works in Berlin. Since 2012, he has been designing digital spaces and virtual worlds in which he investigates the effects of technological developments on society and art. He builds interactive architecture with digital materials that are spatial interventions and virtual extensions. Rossner also deals with the future of exhibitions in the digital world. In 2017, he designed a digital extension for the NRW-Forum D├╝sseldorf and curated the VR exhibition ┬╗Unreal┬ź, together with Alain Bieber,Tabita Rezaire and Banz & Bowinkel, among others. In 2020 he showed ┬╗Surprisingly This Rather Works┬ź, the first solo show in K├ľNIG GALERIEÔÇÖs digital exhibition space, curated by Anika Meier and Johann K├Ânig.┬áLater this year, he will be part of the exhibition ┬╗Out of Space┬ź at the Kunsthalle (starting in June)! Last but not least, a heartfelt thank you to Hannah Rath for last month's takeover!

Simon Fujiwara, Foto: Miro Kuzmanovic

Simon Fujiwara Mai 2021

Wir freuen uns sehr dar├╝ber, dass Simon Fujiwara diesen Monat mittwochs unseren Account ├╝bernehmen wird. Simon Fujiwara ist ein britisch-japanischer K├╝nstler, dessen vielf├Ąltige Arbeiten einen einzigartigen und sehr pers├Ânlichen Ansatz verfolgen, um Identit├Ąt und die Industrie des Individuums zu erforschen. Who the Baer ist das aktuelle Projekt des K├╝nstlers: ein Cartoon-Charakter ohne Geschlecht, Race oder Herkunftsgeschichte, nur ein Design oder ein Bild, das eine Identit├Ąt in einer Welt voller anderer Bilder sucht. Als Cartoon hat Who the Baer endlose M├Âglichkeiten und kann sich in jedes beliebige Bild verwandeln, aber wird Who the Baer jemals mehr als nur ein Bild werden? In dieser Folge hat Fujiwara eine einzigartige Reihe von Collagen von Who the Baer's Besuch in der Hamburger Kunsthalle erstellt! Folgt @whothebaer, um einen Einblick in die Welt von Who zu bekommen. Eine gro├če Ausstellung mit Werken aus der Welt von Who the Baer ist derzeit in der Fondazione Prada in Mailand zu sehen.

 

We are very excited about Simon Fujiwara taking over our account on the next Wednesdays. Simon Fujiwara is a British Japanese artist whose broad ranging works take a unique and highly personal approach to exploring identity and the industry of the individual. Who the Baer is the artistsÔÇÖ current project, a cartoon character he invented with no gender, race or origin story ÔÇô just a design or image, seeking an identity in a world of other images. As a cartoon, Who the Baer has endless possibilities and can transform into any image they see, but will Who the Baer ever become more than just a picture? In this episode Fujiwara has created a unique set of collages of Who the BaerÔÇÖs visit to the Hamburger Kunsthalle! Follow @whothebaer for a glimpse into the world of Who. A major exhibition of works from Who the BaerÔÇÖs world is currently on view at Fondazione Prada in Milan.

Angela Anzi, Foto: Jenny Sch├Ąfer

Angela Anzi

Angela Anzi (*1981 Luzern / CH) arbeitet in Spannungsfeldern von Bildhauerei, Sound und Performance. Ihr Werk umfasst raumgreifende Szenerien, die gewohnte Wahrnehmungsmuster unterwandern. Die skulpturalen Arbeiten erhalten eine B├╝hne, entwickeln Eigenleben und zeigen sich in ihrem Klang. Mittels choreografierter Handlungsabl├Ąufe fordert Angela Anzi Erwartungen heraus und l├Ąsst die Dinge Bedeutungsverschiebungen erfahren. Als n├Ąchstes werden Arbeiten von ihr in unserer kommenden Ausstellung ┬╗Out of Space┬ź sowie in der Einzelausstellung #Aiaia der Heldenreizer Contemporary Galerie in M├╝nchen zu sehen sein. Ein riesiges Dankesch├Ân an Simon Fujiwara f├╝r den wunderbaren digitalen Besuch seiner Figur @whothebaer in der Kunsthalle!

 

We are very happy to announce that Angela Anzi will take over our account every Wednesday this month! Angela Anzi (*1981 Lucerne / CH) works across the field of sculpture, sound and performance. Her work includes spacious sceneries that subvert habitual patterns of perception. The sculptural works are given a stage, develop a life of their own and reveal themselves in their sound. By means of choreographed sequences of action, Angela Anzi challenges expectations and allows things to experience shifts in meaning. Her work will soon be on view in our upcoming exhibition ┬╗Out of Space┬ź as well as in the solo exhibition #Aiaia at Heldenreizer Contemporary in Munich. Many thanks to Simon Fujiwara for the great digital visit of his character @whothebaer to the Kunsthalle! It was a pleasure!

Jacqueline Hen

Es ist Juli und das hei├čt es ist Zeit f├╝r einen neuen Takeover! Jeden Mittwoch wird Jacqueline Hen diesen Monat unseren Account ├╝bernehmen. Hen ist K├╝nstlerin und Spatial Designerin. Mit ihren meist raumgreifenden, performativen Installationen untersucht sie die M├Âglichkeiten sozialer Transformation durch Kommunikation und Partizipation im Grenzbereich physischer und virtueller Habitate. Sie studierte Visuelle Kommunikation und Entwerfen Raumbezogener Systeme an der UdK Berlin und am Art Center in Los Angeles. Hens Arbeiten sind aktuell in der Ausstellung ┬╗Out of Space┬ź zu sehen. Vielen Dank an Angela Anzi f├╝r den wunderbaren Takeover im Juni!

It's July and that means it's time for a new takeover! Every Wednesday this month Jacqueline Hen will be taking over our account. Hen is an Artist and Spatial Designer working on large scale performative installations. Her work investigates possibilities of social transformation through communication and participation in the intersection of physical and virtual habitats. She studied Visual Communication, Spatial- and Exhibition design at UdK Berlin and Art Center in Los Angeles. Hen's works can currently be seen in the exhibition ┬╗Out of Space┬ź. Thank you Angela Anzi for the wonderful takeover in June!

Foto: Armin Keplinger

Armin Keplinger

Say hi to Armin Keplinger! Der K├╝nstler ist aktuell mit seiner Arbeit ┬╗ND-996┬ź in unserer Schau ┬╗Out of Space┬ź vertreten und ├╝bernimmt diesen Monat jeden Mittwoch unseren Instagram-Account. Keplinger (*1982, Linz) lebt und arbeitet in Berlin und forciert in verschiedensten medialen Formaten die Anwendung von zeitgem├Ą├čen 3D-Techniken und computergenerierter Bildkreation. In seiner k├╝nstlerischen Praxis sucht er nach Wechselwirkungen und ├ťberschneidungen des analogen und digitalen Raumes sowie nach Differenzierungen extremer zeitlicher Niveaus. In den letzten Jahren konzentrierte er sich vor allem auf den virtuellen Raum als experimentelles Feld und dessen M├Âglichkeiten der Inszenierung. Drastische ├änderungen von Form, Oberfl├Ąche, Bewegung und Dimension in der drei dimensionalen Umgebung dienen ihm dabei als Mittel und Instrument von Wahrnehmungsverschiebungen ÔÇôoftmals unter Einsatz einer reduzierten, minimalistischen Gesamt├Ąsthetik. Vielen Dank an Jacqueline Hen f├╝r die interessanten Einblicke in ihre Arbeit letzten Monat!

 

Say hi to Armin Keplinger, who will take over our Instagram every Wednesday this month. Keplinger (*1982, Linz) is a berlin based artist with focus on digital image creation and state of art CGI techniques. His work ┬╗ND-996┬ź is currently on view in our show ┬╗Out of Space┬ź. In his practice, Keplinger explores the interaction between digital and physical spaces as well as the split between different stages of time. During recent years, Keplinger has focused his creative efforts on the intersection between physical and virtual space, with special emphasis on Virtual Reality. In his work, Keplinger relies on a minimalistic visual prose through artworks that constantly change forms and shapes in order to shift peopleÔÇÖs perception. Many thanks to Jacqueline Hen for the interesting insights into her work last month!

Grit Richter_Foto: Katja Ruge

Grit Richter

Wir freuen uns, diesen Monat Grit Richter┬áauf Instagram begr├╝├čen zu d├╝rfen! Sie wird die kommenden Mittwoche unseren Account ├╝bernehmen. Eine gute Gelegenheit, schon mal einen Vorgeschmack auf unsere Ausstellung ┬╗something new, something old, something desired┬ź n├Ąchstes Jahr zu bekommen, denn dort werden Arbeiten von ihr zu sehen sein. Grit Richter erforscht die Darstellung eines kollektiven menschlichen Ged├Ąchtnisses: ein von Natur aus verstandenes Set aus Gesten und Gef├╝hlen, die nicht quantifiziert oder gemessen werden k├Ânnen. Ihre Arbeiten zeigen vielf├Ąltige Kombinationen widerspr├╝chlicher Emotionen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt empfunden werden k├Ânnen. Sowohl in ihrer Einzigartigkeit als auch in ihrer Pluralit├Ąt bilden diese gemischten Gef├╝hle, wie Sehnsucht, Hass, Liebe, Angst, Einsamkeit, Frustration, Scham und Freude, die Substrukturen der Identit├Ąt und der komplexen Vielfalt der menschlichen Natur. Vielen Dank an Armin Keplinger f├╝r die spannenden Einblicke in seine virtuellen Welten!

We are excited to welcome the artist Grit Richter on Instagram this month! She will be taking over our account the nexts Wednesdays. A good opportunity to get a foretaste of our exhibition ┬╗something new, something old, something desired┬ź that she will be part of next year. Grit Richter explores the representation of a collective human memory. Her work refers to the multitudinous combinations of contradictory emotions that can be felt at any one time. In both their singularity and plurality, those mixed emotions, such as longing, hatred, love, fear, loneliness, frustration, shame and joy, constitute the substructures of identity and the complex diversity of human nature. Her multi-disciplinary practice of painting, sculpture, murals and textile work unites in a system of intuitive abstract forms and figurations. Many thanks to Armin Keplinger┬áfor the insights into his virtual worlds last month!