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Jean-Laurent Mosnier
Engel Christine Westphalen, 1800
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Jean-Laurent Mosnier

Engel Christine Westphalen, 1800

Jean-Laurent Mosnier

Engel Christine Westphalen, 1800
Der französische PortrĂ€tmaler Mosnier hielt sich von etwa 1797 bis 1801 in Hamburg auf. Seine Bildnisse entstanden vorzugsweise fĂŒr eine adelige und großbĂŒrgerliche Klientel, darunter Engel Christine Westphalen, geborene von Axen (1758–1840), die 1785 den Hamburger Kaufmann und spĂ€teren Senator Johann Ernst Friedrich Westphalen geheiratet hatte. Engel Christine Westphalen war eine talentierte Schriftstellerin, die ab 1802 mit ihrer Dichtkunst bekannt wurde und einen Salon fĂŒhrte. Sie gehörte zum Freundeskreis des Malers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und schrieb Gedichte zu einigen seiner GemĂ€lde. Dargestellt ist sie ganzfigurig vor einer DoppelsĂ€ule auf einer Terrasse. Sie trĂ€gt ein feines schwarzes Kleid mit Spitzenbesatz, dazu einen Hut mit Feder. In der linken Hand hĂ€lt sie einen Blumenstrauß, mit dem Zeigefinger ihrer Rechten weist sie auf den Obelisken, der in der Ferne im Park des Landsitzes Collau bei Lokstedt zu sehen ist. Diesen hatte ihr Bruder, Senator Jacob von Axen, anlĂ€sslich des Todes seiner Tochter aufstellen lassen. Sandra Pisot

Details zu diesem Werk

Beschriftung

Bez. unten links J. L. Mosnier f[ecit]. 1800