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Jacobus Vrel
Eine Straßenszene,
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Jacobus Vrel

Eine Straßenszene,

Jacobus Vrel

Eine Straßenszene
Signaturen auf seinen Bildern sind die einzigen Lebensspuren von Vrel. Viel mehr ist nicht bekannt von dem K√ľnstler, der ein Ňíuvre von ungef√§hr 38 Gem√§lden hinterlie√ü. Obwohl er keiner niederl√§ndischen Malergilde zugeordnet werden kann, wird sein Schaffen mit den Orten Delft, Leiden, Dordrecht, Haarlem und dem Niederrhein in Verbindung gebracht. Vrels Bildthemen in der Manier von Pieter de Hooch und Johannes Vermeer variierten zwischen h√§uslichen Interieurszenen, Darstellungen von Innenh√∂fen und Stra√üenszenen. Sie entstanden zumeist f√ľr den Kunstmarkt. Hohe, unmittelbar aneinander angrenzende Backstein- und Giebelh√§user mit markanten roten Ziegeld√§chern umrahmen einen Platz in einer offenkundig √§rmeren Wohngegend. Sie spiegeln die Enge und das eingeschr√§nkte, gen√ľgsame Leben der dargestellten Figuren wider. Ein B√§cker bietet seine Waren in dem Haus rechts an, aus dem offenen Fenster beobachtet ein Mann die Stra√üe. In dem Haus auf der linken Seite werden Kohlk√∂pfe verkauft. Das wei√üe Kreuz an der Mauer markiert es vermutlich als Pesthaus. Sandra Pisot

Details zu diesem Werk

Beschriftung

Bez. am Pfosten neben dem Eingang zum Haus rechts JAVREL (JAV ligiert). Auf dem Schild am rechten Haus dit huis ijs te huijr (Dieses Haus ist zu vermieten)