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Gerard van Honthorst
Solon vor Krösus, 1624
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Gerard van Honthorst

Solon vor Krösus, 1624

Gerard van Honthorst

Solon vor Krösus, 1624
Herodot berichtet von einer Begegnung des Lyderkönigs Krösus mit dem armen, weisen Gesetzgeber Solon aus Athen, der Krösus aufgrund seines Reichtums als den glĂŒcklichsten Menschen auf Erden bezeichnen soll. Solon verweigert dies mit dem Hinweis, dass niemand vor seinem Tod als glĂŒcklich gepriesen werden könne, da ihn jederzeit schwere SchicksalsschlĂ€ge treffen könnten. Ausgestattet mit Hermelinmantel, Krone und Zepter thront Krösus vor dem einfach gekleideten Solon. Als Zeichen seines unermesslichen Reichtums sind in edlen GefĂ€ĂŸen Gold- und SilbermĂŒnzen sowie kostbare Pokale angeordnet. Höflinge belĂ€cheln spöttisch die Worte Solons. Honthorst zĂ€hlt zu den wichtigsten Vermittlern der Kunst Caravaggios in Holland, die in seiner Heimatstadt Utrecht zahlreiche AnhĂ€nger fand. Seine Auseinandersetzung mit Caravaggios Helldunkelmalerei zeigt sich in der Figur des Sklaven, dessen lichtbeschienener Oberkörper einen starken Kontrast zu seinen gebrĂ€unten HĂ€nden und den schmutzigen Fußsohlen bildet, die er dem Betrachter entgegenstreckt. Sandra Pisot

Details zu diesem Werk

Beschriftung

Bez. unten rechts: GHonthorst fe 1624