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Bertram von Minden
Retabel des ehemaligen Hochaltars der Petrikirche in Hamburg (Grabower Altar), 1379/83
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Bertram von Minden

Retabel des ehemaligen Hochaltars der Petrikirche in Hamburg (Grabower Altar), 1379/83

Bertram von Minden

Retabel des ehemaligen Hochaltars der Petrikirche in Hamburg (Grabower Altar), 1379/83
Seit 1367 ist Meister Bertram urkundlich in Hamburg belegt. Das Retabel war als Wandelaltar konzipiert. So blickte der GlĂ€ubige je nach Bedeutung der Feiertage im Kirchenjahr auf drei verschiedene Ansichten. An den Wochentagen waren es die bemalten, heute verlorenen AußenflĂŒgel, an den Sonntagen wurden die ersten beiden FlĂŒgel mit 24 gemalten Bildtafeln geöffnet. Der ganz geöffnete Altar zeigte den Skulpturenschrein und war lediglich an hohen Feiertagen zu sehen. Das noch nicht endgĂŒltig entschlĂŒsselte Bildprogramm stellt Szenen aus der Schöpfungs- und Heilsgeschichte dar. Der Schrein wird von den klugen und törichten Jungfrauen bekrönt. Um die zentrale Kreuzigungsgruppe sind verschiedene weibliche und mĂ€nnliche Heilige mit ihren Attributen sowie Kirchenlehrer unter Baldachinen angeordnet. Die Mitte der Predella zeigt die VerkĂŒndigung an Maria. 1726 hatte die Kirchengemeinde St. Petri den Altar der Stadtkirche in Grabow ĂŒbergeben, die nach einem Brand schwer beschĂ€digt war. Alfred Lichtwark erwarb den Altar 1903 fĂŒr die Kunsthalle. Sandra Pisot

Details zu diesem Werk

Beschriftung

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