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Impressionismus

Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard
Berthe Morisot (1841–1895) Junges MĂ€dchen im Gras (Mlle Isabelle Lambert), 1885 Öl auf Leinwand, 74 x 60 cm Ordrupgaard, Kopenhagen  © Foto: Anders Sune Berg

Presseinformation

Mit Impressionismus. Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard bietet die Hamburger Kunsthalle erstmals die Gelegenheit, Spitzenwerke sĂ€mtlicher fĂŒhrender Vertreter*innen des französischen Impressionismus in der Hansestadt zu erleben. Im Zentrum der Ausstellung stehen GemĂ€lde der bedeutenden Maler*innen Camille Pissarro, Édouard Manet, Edgar Degas, Alfred Sisley, Claude Monet, Berthe Morisot, Pierre-Auguste Renoir und Eva GonzalĂšs. Anhand der ausgestellten Werke lassen sich die motivischen, maltechnischen und wahrnehmungsspezifischen Revolutionen, die sich von den 1860er-Jahren an binnen weniger Jahrzehnte auf der Leinwand ereigneten, plastisch nachvollziehen. Zu den Höhepunkten zĂ€hlt eine Werkgruppe von acht GemĂ€lden Paul Gauguins, dessen Schaffen bereits im Zeichen des Post-Impressionismus steht. Die Meisterwerke sind Leihgaben des Museum Ordrupgaard, deren Sammlung auf die SchĂ€tze des Versicherungsdirek-tors Wilhelm Hansen und seiner Frau Henny zurĂŒckgeht.

Nachdem das Ehepaar Hansen ab den 1890er-Jahren zunĂ€chst auf dĂ€nische Kunst setzte, widmete es sich von 1916 an gezielt dem Aufbau einer reprĂ€sentativen Sammlung französischer Malerei. In Paris unterhielten die Hansens Kontakte zu Kritikern wie ThĂ©odore Duret sowie zu prominenten KunsthĂ€ndlern, insbesondere Ambroise Vollard, mit deren Hilfe sie ihre spektakulĂ€re Sammlung aufbauten. Jedoch beschrĂ€nkte sich das Ehepaar nicht nur auf die Vertreter*innen des Impressionismus. Sie bezogen auch die Zeiten davor und danach in ihre AktivitĂ€ten mit ein – und damit die Entwicklungen eines ganzen Jahrhunderts französischer Malerei. So finden sich in der Ausstellung nicht nur Werke des Klassizismus und der Romantik (Jean-Auguste-Dominique Ingres und EugĂšne Delacroix), sondern mit Gustave Courbet, Camille Corot, Charles-François Daubigny und Jules DuprĂ© auch Arbeiten von fĂŒhrenden KĂŒnstlern des französischen Realismus versammelt. Indem diese bereits Pleinair-Malerei praktizierten, gelten sie zu Recht als Vorboten des Impressionismus.

Nach dem Tod Wilhelm Hansens 1936 vermachte seine Frau Henny die Sammlung und das wenige Kilometer nördlich von Kopenhagen gelegene Anwesen 1951 dem dĂ€nischen Staat. Sie knĂŒpfte daran die Auflage, in Ordrupgaard ein öffentliches Museum einzurichten. Dieses wurde 1953, zwei Jahre nach Hennys Tod, eröffnet.  

Impressionismus. Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard ist ein Höhepunkt im Programm der Hamburger Kunsthalle und steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Königreichs DÀnemark in Deutschland. Dies unterstreicht die Bedeutung der Ausstellung im JubilÀumsjahr 2019, in dem das Museum seinen 150. Geburtstag feiert.

Der zur Ausstellung erscheinende Katalog (Wienand Verlag, Köln) stellt neben FachbeitrĂ€gen sĂ€mtliche Exponate in Einzelkommentaren vor. Die Publikation ist im Museumsshop zum Preis von 29 Euro erhĂ€ltlich und kann online ĂŒber www.freunde-der-kunsthalle.de bestellt werden.

Gefördert von: Freunde der Kunsthalle e,V., ELSE SCHNABEL, Behörde fĂŒr Kultur und Medien der Stadt Hamburg

Haspa-Galerie
Seit vielen Jahren engagiert sich die Hamburger Sparkasse fĂŒr die Hamburger Kunsthalle. Als Zeichen des Dankes fĂŒr diese großzĂŒgige UnterstĂŒtzung heißt das 2. Obergeschoss der Galerie der Gegenwart, in der die Ausstellung Impressionismus. Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard gezeigt wird, »Haspa-Galerie«.

 

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Königreichs DÀnemark in Deutschland.

 

Kulturpartner: NDR Kultur

Mediienpartner: Hamburger Abendblatt