Aktuell

100 Jahre Hamburgische Sezession

Begegnungen in der Sammlung
Dorothea Maetzel-Johannsen (1886 ‚Äď 1930):Zwei Akte mit Mondsichel, 1919, √Ėl auf Leinwand, 128,5 x 76,5 cm ¬© Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford

Presseinformation

Aus Anlass des 150-j√§hrigen Jubil√§ums der Hamburger Kunsthalle und des 100j√§hrigen Jubil√§ums der K√ľnstler*innenvereinigung Hamburgische Sezession zeigt die Kunsthalle eine besondere Pr√§sentation: In den bestehenden Rundgang der Klassischen Moderne sind rund 40 Gem√§lde und Skulpturen von √ľber 30 verschiedenen Mitgliedern der Sezession eingef√ľgt ‚Äď darunter Werke von Alma del Banco, Karl Ballmer, Fritz Flinte, Ivo Hauptmann, Paul Henle, Karl Kluth, Dorothea MaetzelJohannsen, Rolf Nesch, Anita R√©e, Otto Rodewald, Heinrich Steinhagen und Gretchen Wohlwill. In der direkten Nachbarschaft zu Werken von K√ľnstler*innen der europ√§ischen Moderne wie Edvard Munch, Robert Delaunay, Albert Marquet oder Paul Klee l√§sst sich die Hamburgische Sezession in ihrer ganzen Vielfalt erkunden. Da die Vereinigung kein Programm hatte, sondern als offener Zusammenschluss verschiedene k√ľnstlerische Haltungen zulie√ü, zeigen sich Verbindungen zu Realismus und Impressionismus ebenso wie zu Expressionismus, Neuer Sachlichkeit, Surrealismus und einer freien, gestischen Kunst. ¬†
 
Die Hamburgische Sezession gr√ľndete sich im Sommer 1919 als sparten√ľbergreifende Vereinigung von Kunstschaffenden aus Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur. Die Mitglieder w√ľnschten sich eine lebendige Kunstszene in der Kaufmannsstadt. Bis zu ihrer Selbstaufl√∂sung im Mai 1933 unter dem Druck der Nationalsozialisten realisierten sie Vortr√§ge, Lesungen, K√ľnstlerfeste und zw√∂lf Jahresausstellungen, zu denen sie weitere K√ľnstler*innen einluden. Die Ausstellungen fanden seit dem 14. Dezember 1919 in den S√§len der Hamburger Kunsthalle statt. Dabei bot die umfangreiche Sammlung des Museums den K√ľnstler*innen reichlich Inspiration. ¬†
 

Gefördert von: Malschule in der Kunsthalle e. V.

Medien Partner: Hamburger Abendblatt

Kulturpartner: NDR Kultur