VortrÀge

Mut, Freiheit, Verantwortung

Rede von BundesprÀsident a.D. Joachim Gauck mit Empfang der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Anmeldung erforderlich

Mutig waren sie, die friedlichen KĂ€mpferinnen und KĂ€mpfer, die die innerdeutsche Mauer zu Fall brachten. Sie gingen ein hohes persönliches Risiko ein, um sich und uns und nachfolgenden Generationen Freiheit zu schenken. Je weiter wir uns von 1989 entfernen, desto weiter entfernen wir uns von dem erhebenden GefĂŒhl, das diese Freiheit auslöste. Wer spĂ€ter geboren ist, hat es nicht kennengelernt. Doch offene Horizonte, neue Möglichkeiten, die Chance auf VerĂ€nderung – all das gibt es auch heute! Die individuelle Kraft und die daraus erwachsene Verantwortung, die zur Deutschen Einheit fĂŒhrte, kann uns immer wieder ermutigen, unsere Zukunft positiv zu gestalten.

BundesprĂ€sident a.D. Joachim Gauck spricht ĂŒber

Mut, Freiheit, Verantwortung.
Die Ideen der Deutschen Einheit als Auftrag und Ermutigung

Auf Einladung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG anlÀsslich des Tages der Deutschen Einheit und der Hamburger Stiftungstage.

Mit einer BegrĂŒĂŸung von Bernhard Reemtsma.

Joachim Gauck wird am 24. Januar 1940 in Rostock geboren. Nach dem Abitur studiert er Theologie. Von 1965 bis 1990 steht er im Dienst der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und arbeitet viele Jahre als Pastor – die lĂ€ngste Zeit in Rostock, wo er zeitweilig auch Jugendpastor und Leiter der Kirchentagsarbeit war. Schon als Jugendlicher tritt Joachim Gauck in Opposition zur Diktatur in der DDR. Er ist 1989 Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstands gegen die SED-Diktatur. Er leitet wöchentliche „Friedensgebete“, aus denen die Protestdemonstrationen gegen das SED-Regime hervorgehen. Joachim Gauck ist MitbegrĂŒnder des Neuen Forums und wird in Rostock dessen Sprecher.

Im MĂ€rz 1990 zieht er als Abgeordneter von BĂŒndnis 90 in die zum ersten Mal frei gewĂ€hlte Volkskammer ein. Joachim Gauck wird zum Vorsitzenden des Parlamentarischen Sonderausschusses zur Kontrolle der Auflösung des Ministeriums fĂŒr Staatssicherheit gewĂ€hlt. Seit dem 3. Oktober 1990 ist er Sonder- beziehungsweise Bundesbeauftragter fĂŒr die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. Seine zweite Amtszeit endet im Jahr 2000. Am 18. MĂ€rz 2012 wĂ€hlt die Bundesversammlung Joachim Gauck zum elften PrĂ€sidenten der Bundesrepublik Deutschland. Seine Amtszeit endet am 18. MĂ€rz 2017.

Die Veranstaltung findet im Werner-Otto-Saal der Hamburger Kunsthalle statt.
Im Anschluss GesprÀche und GetrÀnke.

Anmeldung unter: https://kontakt.buergerstiftung-hamburg.de/stiftungstage2023-gauck-reemtsma

Anmeldung

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