Musik in der Hamburger Kunsthalle

Gesprächskonzert: »Ich weiß bestimmt, ich werd’ dich wiederseh’n« mit der Holocaust-Überlebenden Éva Fahidi

Ein Dialog zwischen Wort und Musik unter Mitwirkung von Benjamin Appl (Bariton), Daan Boertien (Klavier), Jennifer Wilton (Interview)

Als Éva Fahidi 17 Jahre alt war, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: Das Musikstudium, Klavier. Sie musste es bald wieder aufgeben. Juden durften nicht mehr studieren. Wenige Monate später besetzte die Wehrmacht Ungarn. Mit 18 Jahren wurde Éva Fahidi nach Auschwitz deportiert. Der Traum „Pianistin“ zerbrach. Aber Musik spielte für sie immer eine wichtige Rolle.
Diese Matinée ist eine kleine Reise durch Éva Fahidi’s bewegtes Leben: Sie beginnt mit der fröhlichen Kindheit in Ungarn, umgeben von einer großen K&K Familie, die so brüsk abbrach. Sie erzählt von Deportation, Konzentrationslager und dem Überleben. Vom Verlust der Familie, der Identität. Und dem Wiederfinden der Hoffnung. Èva Fahidi selbst spricht und wird dabei begleitet von dem deutschen Sänger Benjamin Appl und dem Pianisten Daan Boertien, von Liedern und Musik, die in ihrem Leben wichtig waren. Und Lieder, die von Komponisten in Konzentrationslagern geschrieben wurden oder derer, die dort starben.
Musik und Lieder von (u.a.) Schubert und Wagner bis Eisler, Bartók, Ilse Weber und Adolf Strauss, von Bach bis Reimann.
Es ist ein Dialog zwischen Wort und Musik, Erzählerin und Sänger, über ein Leben und das 20. Jahrhundert, über die Erinnerung, das Schweigen und das Weiterleben.

Mit:
Éva Fahidi
Benjamin Appl (Bariton)
Daan Boertien (Klavier)
Jennifer Wilton (Interview)

Teilnahme: 14 € (Museumseintritt ist enthalten) / Personen bis 25 Jahre frei. Tickets sind an der Kasse und online erhältlich.
Ort: Werner Otto Saal

Das Konzert wird initiiert und veranstaltet vom Heine-Haus e.V. in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle.

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Gesprächskonzert: »Ich weiß bestimmt, ich werd’ dich wiederseh’n« mit der Holocaust-Überlebenden Éva Fahidi

Ein Dialog zwischen Wort und Musik unter Mitwirkung von Benjamin Appl (Bariton), Daan Boertien (Klavier), Jennifer Wilton (Interview)

Als Éva Fahidi 17 Jahre alt war, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: Das Musikstudium, Klavier. Sie musste es bald wieder aufgeben. Juden durften nicht mehr studieren. Wenige Monate später besetzte die Wehrmacht Ungarn.

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Éva Fahidi, Holocaust-Überlebende