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Triennale der Photographie Hamburg

[CONTROL] NO CONTROL

Die Ausstellung [CONTROL] NO CONTROL¬†der Hamburger Kunsthalle ist Teil der Triennale der Photograhie 2018, die unter dem √ľbergeordneten Motto Breaking Point ‚Äď Searching for Change nach Bildern sucht, die Bruchstellen thematisieren. Das Fotofestival versammelt Arbeiten, die gegebene Zust√§nde sichtbar machen und damit Ver√§nderungen erm√∂glichen k√∂nnen. Die Ausstellung¬†[CONTROL] NO CONTROL¬†pr√§sentiert rund 80 Werke aktueller k√ľnstlerischer Positionen aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, aus Privatbesitz und anderen Museen. Im Nebeneinander und in der Konfrontation spiegeln und erfragen die ausgew√§hlten Arbeiten die vielf√§ltigen Wirkungsweisen von Macht durch Kontrolle. Sie zeigen k√ľnstlerische Strategien, die der √úberwachung Widerstand leisten oder den Kontrollverlust als ein positives Moment einsetzen.

Als zentrales Werk stellt [CONTROL] NO CONTROL¬†die Photoserie Presidency aus, mit der Thomas Demand das repr√§sentative mediale Bild von Macht reflektiert. Die 5-teilige, gro√üformatige Serie zeigt verschiedene Ansichten eines der prominentesten Schaupl√§tze der Macht: das als ¬ĽOval Office¬ę bekannte B√ľro des Pr√§sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Der K√ľnstler hatte die Arbeit im Auftrag des New York Times Magazine vor der Wahl Barack Obamas im Jahr 2008 geschaffen. Heute, Jahre sp√§ter und nach der Wahl eines neuen Pr√§sidenten, stellt sich die Frage nach der Wirkung dieser Bilder unter ver√§nderten Machtverh√§ltnissen erneut. Ist das Oval Office noch ein Ort der Macht oder ein Sinnbild f√ľr Kontrollverlust? Welche Bilder beschreiben heute die vielf√§ltigen Wirkungsweisen von Macht durch Kontrolle? Welche Bruchstellen und M√∂glichkeiten f√ľr Ver√§nderung k√∂nnen sie sichtbar machen? W√§hrend Sophie Calle 1981 f√ľr die Arbeit La Filature (Die Beschattung) einen Privatdetektiv engagierte, um sich beobachten zu lassen, werden K√ľnstler wie Trevor Paglen heute selbst zum Detektiv, decken geheime Verbindungslinien auf und ver√∂ffentlichen verbotenes Material. War man sich fr√ľ-her der Kontrolle durch Kameras noch bewusst, so werden heute unbemerkt Bilder vom Menschen erzeugt, wie Adam Broomberg & Oliver Chanarin in Spirit is a Bone (2016) aufzeigen. Mit Hilfe einer auf 3D-Gesichtsscans basierenden Sicherheitstechnologie entwickeln sie einen neuen Atlas des Antlitz des Menschen, dem jedoch alles Menschliche fehlt.

Beteiligte K√ľnstler_innen:¬†Adam Broomberg &¬†Oliver Chanarin, Sophie Calle, Edmund Clark & Crofton Black, Thomas Demand, Bogomir Ecker, Harun Farocki, Jenny Holzer, Sven Johne, Annette Kelm, M√•rten¬†Lange, Richard Mosse, Trevor Paglen, Peter Piller, Barbara Probst, Thomas Ruff u. a.

Zur Triennale der Photographie erscheint ein gemeinsamer Katalog aller beteiligter H√§user, in dem die Ausstellungen jeweils ausf√ľhrlich vorgestellt werden.

Gef√∂rdert von: Beh√∂rde f√ľr Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
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