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The Video is the Message

Die Mediensammlung der Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle besitzt eine ausgezeichnete Mediensammlung, die mit ├╝ber 600 Positionen von Videos, Filmen, Videoinstallationen, Schallplatten, Audiokassetten und CDs von 1960 bis heute einen substantiellen Einblick in die Geschichte der Medienkunst bietet. Schwerpunkt der Sammlung, die bereits 1977 begr├╝ndet und seit 1993 verst├Ąrkt aufgebaut wurde, bilden die Videoinstallationen mit wegweisenden Arbeiten von K├╝nstlern wie Vito Acconci, John Baldessari, Joseph Beuys, Tracey Emin oder Bruce Nauman. In den letzten Jahren ist die Sammlung durch wichtige Werke von j├╝ngeren K├╝nstlern wie Thorsten Brinkmann, Vajiko Chackhiani, Prinz Gholam, Clemens von Wedemeyer oder Tobias Zielony erweitert worden. Die Sammlungspr├Ąsentation ┬╗The Video is the Message┬ź┬ázeigt nun seit langer Zeit erstmals wieder einen umfangreichen ├ťberblick ├╝ber die Medienbest├Ąnde.

In Anlehnung an Marshall Mc Luhans inzwischen legend├Ąrer Publikation ┬╗The Medium is the Massage┬ź (┬╗Das Medium ist die Botschaft┬ź,┬á1967), werden neben den Klassikern der Videokunst aus der Fluxus Bewegung wie ┬╗Beuys in Amerika┬ź, 1974 und┬á┬╗I Like America and America Likes Me┬ź, 1981, unterschiedliche Aspekte der Videokunst gezeigt: Von der Dokumentation ├╝ber den politischen Film, den narrativen Stories bis hin zu den sogenannten ÔÇ×confessionalÔÇť Filmen, die sich mit Fragen der Selbstinszenierung oder sozialen Konflikten (Tracey Emin, Rebecca Horn, Jeanne Faust oder Tobias Zielony) besch├Ąftigen. Ein Schwerpunkt der Sammlung sind u. a. Werke zur K├Ârperkunst von G├╝nther Brus, Valie Export oder Hannah Wilke. Vor allem K├╝nstlerinnen wie Hannah Wilke oder Eleanor Antin haben in den 1960er und 1970er Jahre das Medium Video genutzt, um ihre feministischen Performances zu dokumentieren. Sie gelten bis heute als Pionierinnen der Videokunst, denen Tracey Emin oder Shirin Neshat mit ihren Inszenierungen gefolgt sind. J├╝ngere K├╝nstler wie Clemens von Wedemeyer oder Prinz Gholam verkn├╝pfen dagegen auf unterschiedliche Weise die Frage von Geschichte, Orten und Identit├Ąt miteinander.

K├╝nstler_innen:
Vito Acconci, Eleanor Antin, bankleer, Joseph Beuys, Thorsten Brinkmann, G├╝nther Brus, Peter Campus, Lenka Clayton, Tracey Emin, Valie Export, Jeanne Faust, Pia Greschner, Johan Grimonprez, Rebecca Horn, J├╝rgen Klauke, Till Krause, Shirin Neshat, Nam June Paik, Prinz Gholam, Ben Rivers, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach, Clemens von Wedemeyer, Hannah Wilke, Tobias Zielony u.a.

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