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Sammeln fĂŒr Hamburg

Neuerwerbungen und Schenkungen fĂŒr das Kupferstichkabinett 2001-2016

Nur eine Sammlung, die wĂ€chst, lebt. Es gehört sowohl fĂŒr Kurator_innen, wie auch fĂŒr das Publikum zu den schönen Augenblicken, wenn neu in die Sammlung gekommene Werke der Öffentlichkeit prĂ€sentiert werden können. Dies trifft umso mehr fĂŒr einen meist eher im Hintergrund wirkenden Bereich wie das Kupferstichkabinett mit seinen lichtempfindlichen Zeichnungen, Aquarellen und Druckgraphiken auf Papier zu.

Die Ausstellung im Harzen-Kabinett fĂŒhrt aus den in den letzten 15 Jahren getĂ€tigten, insgesamt weit mehr als 4000 Neuerwerbungen die bedeutendsten Zeichnungen und Druckgraphiken vom 17. Jahrhundert bis zur Klassische Moderne zusammen. Die hier zum großen Teils erstmals der Öffentlichkeit vorgestellten Kunstwerke schließen dabei LĂŒcken oder stĂ€rken – der Erwerbungstradition der Hamburger Kunsthalle folgend – bereits vorhandene Schwerpunkte der Sammlung. Sie unterstreichen mit ihrer Anwesenheit auf schönste Weise die ĂŒber 150 Jahre gewachsene, international bedeutende Graphische Sammlung des Hauses.

Erworben wurden u.a. Werke folgender KĂŒnstler, die alle ab Juni 2017 in unserer Online-Sammlung anzuschauen sind:

Franz Aspruck, Nikloaus KnĂŒpfer, Paul Decker, Matthias Scheits, Salvator Rosa, Giovanni Battista Tiepolo, Simon Vouet, Felice Giani, Giovanni David, Luigi Sabatelli, Vincenzo Camuccini, Giuseppe Cammarano, Carlo Labruzzi, Friedrich Reclam, Salomon Gessner, Jakob Philipp Hackert, Franz Kobell, Johann Christian Reinhart, Hendrik Voogd, Joseph Rebell, Philipp Otto Runge, Bartolomeo Pinelli, François-Marius Granet, Julius Schnorr von Carolsfeld, Theodor Leopold Weller, Friedrich Olivier, Johannes Riepenhausen, Carl Wilhelm Götzloff, Jacob Gensler, Paul Gauguin, Max Liebermann, Franz Nölken, Edvard Munch, Lovis Corinth, Paul Klee, Adolf Hölzel, Edouard Vuillard, Henri Matisse, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff.

FĂŒr die kontinuierliche UnterstĂŒtzung dieser ErwerbungstĂ€tigkeit ist einer Vielzahl privater MĂ€zene zu danken wie folgenden Stiftungen und Fördervereinen: