Veranstaltungsraum in der Galerie der Gegenwart
Die Kunsthalle widmet dem Schaffen Philipp Otto Runges ein international
besetztes, öffentliches Symposium.
In 22 Vorträgen werden
die vielschichtigen Aspekte seines für die Entwicklung der deutschen
romantischen Kunst
zentralen Werkes wie auch seine theoretischen Überlegungen
zur Kunst und zur Farbe beleuchtet.
Das Symposium weist voraus auf die
große Runge-Retrospektive der Kunsthalle im Herbst 2010.
Das Symposium
wird von der Philipp Otto Runge Stiftung und der Gerda Henkel Stiftung
gefördert.
Prof. Dr. Hubertus Gaßner (Hamburg)
Begrüßung
Prof. Dr. Uwe Fleckner (Hamburg)
Eine sonderbare Gattung. Die Bildnisse von Philipp
Otto Runge
Prof. Dr. Peter Betthausen (Berlin)
Runges Selbstbildnisse
Pause
Dr. Hilmar Frank (Berlin)
Runges „Zeiten“ – Deutung
und Verkennung
PD Dr. Christian Scholl (Göttingen)
Die Nacht des Sängers. Zu Philipp Otto Runges Aquarell „Arions
Meerfahrt“
Mittagspause
Dr. Johannes Grave (Paris)
Runges Poetologie der bildlichen Darstellung. Überlegungen zur "Lehrstunde
der Nachtigall"
Prof. Dr. Werner Hofmann (Hamburg)
Runge und Scheuchzer
Pause
Pauline Kintz M. A. (Amsterdam)
Das befreite Bild. Die bildende Tätigkeit Runges im Lichte
der frühromantischen poetischen Theorie
Dr. Edda Hevers (München)
„Ein Gebäude für meine Bilder“. Runges Traum
vom (inneren) Raum
Dr. Birte Frenssen (Greifswald)
Runge – Friedrich – Klinkowström. Ein Ausstellungsprojekt
im Pommerschen Landesmuseum, Greifswald
Ulf Treger (Hamburg)
Der schriftliche Nachlass von Philipp Otto Runge
im Internet. Eine Einführung in das Archivsystem ask23 und andere
digitale Informationsquellen
Dr. Peter Prange (München)
Runge und Tischbein
Dr. Jörg Trempler (Berlin)
Eine Runge-Zeichnung in Schinkels Händen? Berührungspunkte
zwischen Karl Friedrich Schinkel und Philipp Otto Runge
Pause
Prof. Dr. Werner Busch (Berlin)
Neureuthers Arabesken in Runges Bahnen
Prof. Dr. Reinhard Wegner (Jena)
Zeiterfahrung und historisches Bewusstsein bei Philipp Otto Runge
und Caspar David Friedrich
Mittagspause
Dr. des. Markus Bertsch (Hamburg)
Jenseits der Illustration. Runge als Ossian-Interpret
Dr. Jenns Howoldt (Hamburg)
„ … als die Katholische Religion zu Grunde ging.“ Überlegungen zu Runges Gemälde „Petrus
auf dem Meer“
Pause
Dr. des. Saskia Pütz (Hamburg)
Am „Vortag eines großen Frühlings“ – Philipp
Otto Runge zwischen Aufklärungstheologie und Erweckungsbewegung
Dr. Cornelia Vagt-Beck (Speyer)
Neue Erkenntnisse zur stilistischen Entwicklung innerhalb
des malerischen Œuvres
Prof. Dr. Thomas Lange (Hildesheim)
Sehen als bedingtes Denken. Runges Logik des Bildes
Abendvortrag vor dem Kupferstichkabinett
Regina Schubert M. A. (Berlin)
Runges Lehrzeit an der Kopenhagener Akademie
PD Dr. Martina Sitt (Hamburg)
Runges Erlebnis der Kunst des Mittelalters in Hamburg
Pause
Prof. Dr. Julie Ramos (Paris)
Distanz und Einheit: Die „fantastisch-musikalische Dichtung
mit Chören“ im Werk von Philipp Otto Runge
Dr. Roger Fornoff (Belgrad)
Weltverwandlung. Zu Philipp Otto Runges Idee des Gesamtkunstwerks
Prof. Michael Lingner (Hamburg)
Ist Philipp Otto Runges romantisches Künstlerethos zu idealistisch?
Abschlussdiskussion

Philipp Otto Runge (1777 - 1810)
Selbstbildnis, 1805

Philipp Otto Runge (1777 - 1810)
Der Morgen (erste Fassung), 1808

Philipp Otto Runge (1777 - 1810)
Die Hülsenbeckschen Kinder, 1805/06

Philipp Otto Runge (1777 - 1810)
Die Eltern des Künstlers, 1806
© Hamburger Kunsthalle / bpk
Foto: Elke Walford