| Ein Frauengesicht in Nahaufnahme. Nicola Torke beginnt
mit ihrem zwölfjährigen Sohn ein Gespräch über
den Vater, der sich in seinem Leben nie hat blicken lassen. In der
rund spiegelnden Pupille der Mutter ist das Kind gerade eben noch
erkennbar. Beide sprechen nicht nur miteinander, sondern durch das
Bild auch zum Beschauer. Der private Dialog am Übergang zur Adoleszenz
zeigt durch beharrliche Fragen nach Gefühlen, Meinungen und Vorbildern,
wie Einfluss auf den Inhalt der Erinnerung genommen werden kann. Die
familiäre Prägung geschieht deutlich erkennbar durch den
abwesenden Vater ebenso wie im Gespräch mit der Mutter.
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
Kunst in Hamburg. Heute, Hamburger Kunsthalle, 2004
LINKS
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