Werner Nekes
Erfurt 1944 - lebt in Mülheim an der Ruhr

          

Was geschah wirklich zwischen den Bildern?, 1987
Farbe, Ton, VHS, PAL, 80 Min.
Video
V-1989-25

 

Film, Medien, Dokumentation
Werner Nekes
 

Regie und Drehbuch: Werner Nekes
Kamera: Bernd Upnmoor, Christoph Schlingensief, Serge Roman
Musik: Anthony Moore
Darsteller: Helmut Herbst
Produktion: gurtrug Filmproduktion

"Lange vor der Erfindung des Films hatten die Bilder laufen gelernt. Weitsichtige Erfinder nutzten die wachsenden wissenschaftlichen Einsichten in die Wirkungen des Lichts oder die Gesetze des Raums, um den Traum vom bewegten Bild zu verwirklichen, zur belehrenden Demonstration oder zum verspielten Amüsement. Seit 20 Jahren sammelt der Filmemacher Werner Nekes Fundstücke aus dieser - von der gängigen Filmgeschichtsschreibung weitgehend vernachlässigten - Vorgeschichte des Kinos. In seinem Film stellt er wesentliche Objekte aus seiner einzigartigen Sammlung vor und demonstriert ihre noch immer faszinierende Funktion. Ein Kapitel gilt der Darstellung des Raums von der Camera Obscura über anamorphotische und stereoskopische Effekte bis zur Holographie. Ein weiteres gilt dem Phänomen der Trägheit der Wahrnehmung, die für die Illusion der Bewegung auf raffinierteste Weise genutzt wird.
Der Film von Nekes wird so zur ebenso faszinierenden wie informativen Entdeckungsreise in das Zauberreich der bewegten Bilder in der vor-filmischen Zeit" (Wolfgang Ruf, Klappentext).

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
Schaulust. Sehmaschinen, optische Theater & andere Spektakel. Die Sammlung Werner Nekes im Altonaer Museum, Hamburg, 2005

LIT: Werner Nekes: Der Guckkasten, hrsg. von Georg Füsslin, Werner Nekes und Wolfgang Seitz, Füsslin 1995; Werner Nekes: Ich sehe was, was Du nicht siehst! - Sehmaschinen und Bilderwelten. Die Sammlung Werner Nekes, Ausst.-Kat. Museum Ludwig, hrsg. von Bodo von Dewitz und Werner Nekes, Köln 2002.

LINK
http://www.wernernekes.de/index_sammlung.htm