Mit Auftritten von: Elfriede Jelinek, Suchan Kinoshita,
Eva Meyer, Hinrich Sachs, Inga Svala Thorsdottir, Laurence Rickels,
Mitja Tušek
Sound: Carsten Nicolai
Der Videoessay geht auf ein Hörstück von Eva Meyer und
Eran Schaerf zurück. Flashforward basiert auf der Idee, sich
vorwärts zu erinnern. Meyer und Schaerf arbeiten anstelle einer
linearen Filmerzählung, die von Rückblenden ('flashbacks')
unterbrochen wird, um die Handlung einzubetten, mit fragmentarischen
Einstellungen. In der Kulisse eines Tonstudios gestalten sie mit
Zwischenschnitten und einer langsam um sich selbst kreisenden Kamera
potenzielle Anschlüsse für Bilder, Töne und Zeitachsen.
Die sechs Protagonisten, die auch eingeladen wurden, in ihren beruflichen
Rollen aufzutreten, handeln nach einem eigenen Rhythmus, der sich
nicht an der Präsenz der Kamera orientiert. 'Die Grenze zwischen
Realem und Fiktivem wird zu einem informativen Raum' (Meyer/Schaerf)"
(zit. nach SNAFU-Journal, 2006).
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
SNAFU. Medien, Mythen, Mind Control, Hamburger Kunsthalle,
2006.
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