| Im eigenen Studio, einer Privatwohnung in einer Ostberliner
Plattenbausiedlung, filmt Takehito Koganezawa mit langsamen Zooms
Details des leeren Innenraums. Es entstehen 99 Sequenzen von jeweils
15 Sekunden Länge. Der befreundete Künstler und Musiker
Carsten Nicolai hat dazu 99 minimalistische Tonstücke von gleicher
Länge im Stil der Elektro-Ambient-Musik gesampelt. Video, DVD
und Audio CD werden per Zufallsprogramm parallel abgespielt.
LIT: Takehito Koganezawa: Drawing, Nürnberg 2002; Stephanie
Tasch: Die Leere im Zentrum des Doughnut. Takehito Koganezawa in
der Galerie Wohnmaschine, Berlin 2002, S. 215-217. |