| "In der Kunst sah von Huene die Möglichkeit
der Grenzerweiterung in Richtung auf jene Wissenschaften, die ihrerseits
im logisch-empirischen Zwang ihrer Methoden die Nachbargebiete aus
ihrer Wahrnehmung ausschließen. Es ging ihm nicht nur um das
Kunst-Objekt, sondern auch um die kritische Reflexion der Methode
... Auch das Werk ’Lexichaos. Vom Verstehen des Missverstehens
zum Missverstehen des Verständlichen’, 1990, handelt von
der Sprache und ihrem Klang. Jetzt allerdings nicht aus individuell
subjektiver Sicht, sondern aus der Interaktion von Klang und Zeichen,
Hören und Sehen" (zit. nach http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$4806).
LIT: Lexichaos. Mit einem Text von Werner Hofmann und einem Gespräch
zwischen Gottfried Sello und Stephan von Huene, hrsg. von Hamburger
Kunsthalle, 1990; What's wrong with culture? - Klang- und Mediaskulpturen
aus den neunziger Jahren, Ausst.-Kat. Neues Museum Weserburg, Bremen
1997.
|