"Einer Person werden Videoaufnahmen einer
Frau gezeigt, deren Kleidung und Typgestaltung beurteilt werden
soll. Die von ihr gemachten Verbesserungsvorschläge werden
auf Video aufgezeichnet, der Frau vorgespielt und von ihr umgesetzt.
Die neue Bekleidungsvariante wird dann einer nächsten Person
gezeigt, von dieser beurteilt und wieder ‚verbessert'. Die
Vorschläge werden wieder umgesetzt. Ein Kreislauf kontinuierlicher
Verbesserungen von Verbesserungen von Verbesserungen wird in Gang
gesetzt. Insgesamt sind 18 Personen an dem Projekt beteiligt. Das
Ergebnis ist ein Loop ohne erkennbaren Anfang und Ende. Die Kommentare
begleiten (als Tonspur) die am Körper der 'Hauptdarstellerin'
sich trickfilmartig wechselnde Kleidung. Die Kommentatoren werden
zwischendurch für einige Sekunden eingeblendet" (Sabine
Groß, zit. nach: software Mensch. Hardware Kunst, Nürnberg
2002, S. 49).
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
3. Umbau in der Galerie der Gegenwart: Schrägspur. Videoinstallationen
aus der Sammlung, Hamburger Kunsthalle, 2002
LIT: Sabine Groß: Fashionloop, hrsg. von Goldrausch Künstlerinnenprojekt
Frauennetzwerk Berlin e. V., Ausst.-Kat. Kunsthalle Göppingen
2001; Sabine Groß. Software Mensch - Hardware Kunst, Ausst.-Kat.
Städtische Kunstsammlungen Augsburg, hrsg. von Ute Riese, Augsburg
2002, S. 49, Abb. S. 47-53.
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