Sabine Groß
Ulm 1961 - lebt in Berlin

          

Best of ..., 2000
Farbe, Ton, DVD, PAL, 4:25 Min.
Video
V-2000-12

 

Videoinstallation, Institution
Sabine Groß
 

Videoinstallation, bestehend aus einem Objekt und einem Monitor.
"Sabine Groß untersucht Strukturen des Betriebssystem Kunst. Sie legt Regeln offen und bietet zugleich Umdeutungen an. Sie fordert Museumsbesucher auf, ihre Computerprogramme zu nutzen, um auf diese Weise Realitäten des Kunstbetriebs spielerisch neu zu organisieren. Ihre computeranimierte Videoarbeit führt zeitgenössische Typen von Ausstellungen vor. Mit ironischem Unterton nutzt sie in Werbefilmen erprobte Präsentationsweisen, um Inszenierungen künstlerischer Wirklichkeit vorzuführen. Material für ihre Videos sind Photographien realer Ausstellungen. Das Kunstsystem selbst erscheint Sabine Groß als Konstrukt, das nur die Oberfläche preisgibt. Ein monströser, per Computerprogramm modellierter Körper repräsentiert für sie dieses Phänomen. Sie baut ihn aus roséfarbenem Plastik nach. Er dient als Sockel für den Bildschirm, der ihren Film präsentiert" (Petra Reichensperger, zit. nach www.raeumen.org).

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
ein/räumen. Arbeiten im Museum, Hamburger Kunsthalle, 2000

LIT: ein/räumen. Arbeiten im Museum, Ausst.-Kat. Hamburger Kunsthalle, hrsg. von Frank Barth, Hamburg 2000, S. 53, Abb. S. 90; Sabine Groß. Software Mensch - Hardware Kunst, Ausst.-Kat. Städtische Kunstsammlungen Augsburg, hrsg. von Ute Riese, Augsburg 2002, S. 26-33, Abb. S. 26-33.