Video-Dokumentation über die Spiegel-Pavillons
von Dan Graham.
Katalogtext zu "Three Linked Cubes / Interior Design for Space
Showing Video Tapes", 1986/87 (vgl. G-1995-12):
"Mit seinen Video- und Spiegelinstallationen sowie seinen Bauten,
die Architektur und Skulptur verbinden, thematisiert Dan Graham
die Beziehung von Wahrnehmen und Wahrgenommen-werden. Three Linked
Cubes ist ein Ausstellungspavillon, der aus drei ineinander verschränkten
Kuben besteht. Im Innenraum aufgestellt, dient er als Vorführraum
für Videoarbeiten. Die Seitenwände bestehen aus wechselnd
verspiegelten und transparenten Glaspaneelen. Während die Glasverkleidung
die Nischen voneinander trennt, werden Innen- und Außenräume
durch Spiegelungen und Durchblicke vielschichtig verknüpft.
Hatte Graham zuvor in seinen Videoinstallationen Körper und
Kamera zu Paradigmen der Wahrnehmung gemacht und ästhetische
Erfahrung als eine Folge von interaktiven Momenten begriffen, so
wird auch hier das durch den Pavillon ermöglichte Betrachten
von Videos als prozessuale Wahrnehmung im Ausstellungsraum thematisiert
und reflektiert" (Friederike Wappler, zit. nach www.raeumen.org).
LIT: Kunst und Video, hrsg. von Bettina Gruber und Maria Vedder,
Köln 1983, S. 119-121; Dan Graham: Pavillions, Ausst.-Kat.
Kunsthalle Bern, Bern 1983; Rainer Metzger: Kunst in der Postmoderne.
Dan Graham, Köln 1996, S. 185-196; Dan Graham, Ausst.-Kat.
Centro Galego de Arte Contemporánea, Santiago de Compostela
1997; Two-Way Mirror Power. Selected Writings by Dan Graham on his
Art, hrsg. von Alexander Alberro, Cambridge, Mass. 1999; Dan Graham.
Works 1965-2000, hrsg. von Marianne Brouwer, Ausst.-Kat. Museu de
Arte Contemporânea de Serralves, Porto u. a. 2001; Sabine
Flach, "Körper-Szenarien". zum Verhältnis von
Körper und Bild in Videoinstallationen, München 2003,
S. 272-315.
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