40JAHREVIDEOKUNST.DE
Joseph Beuys

Krefeld 1921 - 1986 Düsseldorf

          

Teil 1 Digitales Erbe: Studienedition zur Videokunst in Deutschland von 1963 bis heute, DVD 2: 1969-1971, 2006
Farbe und S/W, Ton, DVD, PAL, 101 Min.
Studienedition 1000 (nicht nummeriert)
Video
V-2006-06

 

Videokunst, Compilation
Joseph Beuys
 

Hrsg. Rudolf Frieling/Wulf Herzogenrath, Ostfildern 2006

DVD 2: 1969-1971
Katharina Sieverding, Life-Death, 1969/2004, 50 Min.
Joseph Beuys, Filz TV, 11:25 Min.
Imi Knoebel, Projektion X, 1971, 40 Min.

Katharina Sieverding, Life-Death, 1969/2004
"Life-Death" zeigt unter anderem die Rückenansicht einer offenbar an den Händen gefesselten und sich windenden Frau im grellroten Umhang. Sieverding setzt Slow-Motion bei minimaler Handlung ein, intensive Farbigkeit und Endloswiederholung.

Joseph Beuys, Filz TV, 1970
"Für Gerry Schums TV-Sendung ‘Identifications’ führt Beuys eine nur für die Kamera inszenierte Version der Aktion ‘Filz-TV’ auf, die 1966 in Kopenhagen vor Publikum im Rahmen eines Happening-Festivals stattfand. Dies ist die einzige Aktion von Beuys, die speziell für die Aufzeichnung auf Film stattfindet. Zu Beginn der Aktion sitzt Beuys vor dem laufenden TV-Gerät, dessen Mattscheibe mit Filz abgedeckt ist. Unter dem Stuhl liegen schon die Boxhandschuhe bereit, die dann in der Akltion verwendet werden. Beuys hebt die Filzscheibe links unten leicht an, so daß darunter das Flimmern des gestörten Fernsehbilds zu erkennen ist. Der Ton des Fernsehsprechers, der über die aktuellen Milch- und Fleischpreise berichtet, bleibt noch zu hören. Beuys sagt, daß er 'eine schrittweise Eliminierung vorgenommen' hat, indem erst das Bild 'weggefiltert' wird und der Ton weiterläuft, 'doch wenn das Bild fehlt, wird der Ton absurd'" (zit. nach http://www.medienkunstnetz.de).

Imi Knoebel, Projektion X, 1971
Produktion: Gerry Schum
"Knoebels Arbeit knüpft an konstruktivistische Traditionen an und bewegt sich zwischen Malerei und Skulptur. Darüberhinaus entstehen um 1970/71 mehrere Arbeiten, die Projektionen im Außenraum einsetzen. In dieser Reihe ist auch sein einziges Video ‘Projektion X’ zu sehen. In einer nächtlichen Fahrt durch das schlafende Darmstadt wird von einem Auto aus ein großes leuchtendes X auf die Wände der Häuser projiziert. Durch die 40 Minuten ununterbrochene Aufnahmedauer und den videospezifischen Nachzieheffekt bei schwachem Licht zeichnet sich dieses Band als eine der wenigen speziell auf das Medium Video ausgerichteten Produktionen von Schum aus" (zit. nach http://www.medienkunstnetz.de).

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
40jahrevideokunst.de - Teil 1 Digitales Erbe: Videokunst in Deutschland von 1963 bis heute, Kunsthalle Bremen, Städtische Galerie im Lenbachhaus, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Museum der bildenden Künste Leipzig, 2006.

LIT: 40JAHREVIDEOKUNST.DE – Teil 1 Digitales Erbe: Videokunst in Deutschland von 1963 bis heute, hrsg. von Rudolf Frieling/Wulf Herzogenrath, Ostfildern 2006.


LINKS
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