| Performance/Installation von Barry Schwartz und
Nicholas Anatol Baginsky, dokumentiert von Martin Kreyssig.
Nicolas Anatol Baginsky hat in Zusammenarbeit mit Barry Schwartz
(San Francisco) eine Maschine aus einem Eisenträger mit Saitenbespannung
konstruiert, die im Zusammenspiel aus mechanischen, chemischen und
elektronischen Impulsen ein spielerisches und kybernetisches Klangstück
instrumentiert. Computer verarbeiten die Informationen dieser Klangskulptur,
und Videokameras übertragen Blicke aus dem "Innern"
des Apparates auf große Bildleinwände.
"Musik, die wie beim Film im Hintergrund spielt, beschäftigt
mich. Bei der Perfomance I-Beam Musik hat das Publikum den Sound
im Hintergrund nicht also besonderes Ereignis wahrgenommen, sondern
als unwichtige Begleiterscheinung zum visuellen Angebot. Wer sich
die Mühe gemacht hat, den Sound zu verfolgen, hat gemerkt,
daß die Geräusche aus dem Publikum den Sound geprägt
haben. Das ist ein Unterschied zu Muzak und FuMu (Funktionsmusik),
die in Supermärkten die Seelen der Einkäufer beeinflußt
und stimmt. Da gibt es übrigens eine wichtige Szene im Decoder,
wo F. M. Einheit einen Anti-McDonalds-Muzak herstellt" (Nicolas
A. Baginsky).
LINKS
http://www.foro-artistico.de/deutsch/program/i-beam.htm
http://www.khm.de/~digitale/diginet/notes.html
http://www.provi.de/nab
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