| Für "Representational Painting" sitzt
Antin im Atelier zwischen zwei Kameras. Vor ihr, aber außerhalb
des Blickfeldes für den Betrachter, steht ein Monitor, der die
Aufnahmen im Closed-Circuit-Verfahren überträgt. Sie nutzt
den Monitor wie einen Spiegel und beginnt mit der Gesichtspflege.
Die Video-Wiedergabe auf dem Bildschirm ist jedoch nicht seitenverkehrt
wie in einem Spiegel und macht ihr das eigene Bild unvertraut. Manch
eine Geste mit dem Schminkstift wirkt dadurch unbeholfen und komisch.
Die Wahl der Garderobe beendet den Film.
LIT: Kunst und Video, hrsg. von Bettina Gruber und Maria Vedder,
Köln 1983, S. 77-78; Linda M. Montano: Performance Artists
Talking in the Eighties, Interviews u.a. mit Eleanor Antin, John
Cage, Suzanne Lacy, Faith Ringgold, Dick Higgins, Annie Sprinkle,
Allan Kaprow, Meredith Monk, Eric Bogosian, Adrian Piper, Karen
Finley und Kim Jones, Los Angeles 2001.
LINKS
http://www.ucpress.edu/books/pages/7085/7085.antin.html
(Interview mit Linda Montano)
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