Editorische Notiz

         

   

Der Bestandskatalog der Mediensammlung in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle erscheint in zweifacher Form: Als CD ist sie Bestandteil des ansonsten gedruckten Gesamtkatalogs der Galerie der Gegenwart, im Internet ist sie zugänglich unter der Adresse http://www.hamburger-kunsthalle.de/sammlungav/ und wird dort fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht. Das Verzeichnis enthält zum jeweiligen Werk alle wesentlichen technischen Daten, eine kurze Werkbeschreibung, eine erste Literaturübersicht und Zugänge per Internet zu weiteren Informationsquellen. Auf die Digitalisierung von Film- und Tonbeispielen wurde wegen der einzig werkgerechten Vollständigkeit der Wiedergabe sowie aus rechtlichen Gründen verzichtet.

Die Audioabteilung enthält Langspielplatten (LP), Compact Discs (CD) und Musikkassetten (MC). Manche Titel versammeln verschiedene Autoren. Sie werden analog zur Videosammlung mit dem Begriff Compilation bezeichnet. In der Online-Version des Bestandskatalogs werden nur jene Autoren in das Register aufgenommen, die mit einem oder mehreren anderen Werken in der Sammlung vertreten sind. MCs wurden aus technischen Gründen nicht abgespielt und verbleiben über die Cover-Information hinaus in der Regel ohne weitere Angaben.

Die Videoabteilung enthält Formate nahezu aller möglichen Bildträger seit 1977. In der Titelzeile wird der Originaltitel des Werks genannt. Die Informationszeile unterhalb des Titels enthält technische Angaben zu den Eintragungen - wie Farb- oder Schwarzweiß-Film, mit oder ohne Ton - sowie das Format des Originalbandes im Archiv - VHS, S-VHS, U-Matic, Betacam SP, Digital Beta, Mini DV, DVD oder Film. Anschließend wird die Fernsehnorm NTSC (für amerikanische Produktionen) oder PAL (für europäische Produktionen) aufgeführt, gefolgt von der Dauer des Videos.

Die Gattungszeile unterscheidet zwischen Video, der Kennzeichnung des 1-Kanal-Videos in verschiedenen Formaten zur Wiedergabe auf einem Monitor, Videoskulptur und Videoinstallation als Begriffe für mehrteilige raumbezogene Werke. Seit Beginn der Videokunst wurde zwischen Videoband und Videoinstallation differenziert. Mit der documenta 6, 1977, kam die Bezeichnung Videoskulptur hinzu. Die Videoskulptur folgt in Aufbau, Maß und Proportion einer festgelegten Anordnung, die aus dem Werk abgeleitet ist. Sie besteht in der Regel aus Monitoren mit möglichen weiteren Materialien und folgt einer in sich schlüssigen, invarianten Systemorganisation. Die Videoinstallation hingegen ist in den Dimensionen und Relationen ihrer Teile variabel und abzustimmen auf den Raum, in dem sie eingerichtet wird. Sie kann Monitore ebenso wie Videoprojektoren und zusätzliche Materialien enthalten. Videoinstallationen zielen häufig auf die Interaktion zwischen Bild und Betrachter oder setzen Videoprojektoren zur raumfüllenden Bildwirkung ein. Dabei werden ebenfalls die akustischen Möglichkeiten der Videotechnik genutzt. Der Ausstellungsraum verleiht durch die werkgerechte Installation dem Video einen Status als Original, das sich nicht beliebig reproduzieren lässt.

Die Inventarnummer kennzeichnet den Bestand von Audiobändern beginnend mit dem Großbuchstaben “A” und den Videobestand beginnend mit dem Großbuchstaben “V”, gefolgt vom Jahr der Erwerbung mit fortlaufender Nummerierung nach dem Inventarbuch.

Das Schlagwort gibt eines oder mehrere inhaltliche Stichworte zur Suche innerhalb des Katalogs und zur besseren Einordnung des Werks.

Die jeweiligen Texteinträge enthalten Kurzbeschreibungen der Videos. Sie wurden vom Bearbeiter verfasst oder unter Angabe des Autorennamens und der Quelle zitiert. Wenn möglich, wurden Künstleräußerungen wiedergegeben. Als Audiotexte stehen die Inhaltsverzeichnisse der jeweiligen Tonträger zur Verfügung.

Wichtige Ausstellungen, in denen die genannten Werke gezeigt wurden, sind gesondert aufgeführt ebenso wie Ausstellungen der Werke in der Hamburger Kunsthalle.

Die Literatur konzentriert sich auf wesentliche Publikationen zu Werk und Autor und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Durch Anklicken der Internetadressen nach den Literaturangaben gelangt man zu Webseiten mit weiterführenden Informationen, Texten oder Besprechungen.