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Robert Mangold
Blue/Black Zone Painting III, 1996
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Robert Mangold

Blue/Black Zone Painting III, 1996

Robert Mangold

Blue/Black Zone Painting III, 1996
Robert Mangold erforscht elementare malerische Fragestellungen nach den Beziehungen zwischen Form, Linie und Farbe. GeprĂ€gt durch klare geometrische Formen, reduzierte Linien und monochrome Farben, weisen seine GemĂ€lde Strenge und Klarheit auf und wirken dank der belebten Komposition und aufgelockerten OberflĂ€chenstruktur doch leicht, gar verspielt. In dem großformatigen Black/Blue Zone Painting III ist die Form der dreiteiligen Leinwand nicht rechtwinklig. Dadurch entsteht eine eigentĂŒmliche Dynamik, die durch die Verbindung von malerischer GrundflĂ€che und zeichnerischer Linie noch gesteigert wird. Das FlĂ€chenhafte des Blaus der beiden Seitenteile wird durch einen sichtbar pulsierenden Pinselduktus aufgebrochen. In der Mitte des Bildes befindet sich eine tiefe schwarze FlĂ€che, aus der Ellipsenlinien hinausleiten. Mangolds spezifisches VerhĂ€ltnis von Bildstruktur und Bildformat ist von der kĂŒnstlerischen Avantgarde um 1910 beeinflusst, insbesondere von der IntensitĂ€t und Einfachheit der GemĂ€lde Piet Mondrians (1872–1944). Brigitte Kölle