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Philipp Otto Runge
Die H├╝lsenbeckschen Kinder, 1805/06
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Philipp Otto Runge

Die H├╝lsenbeckschen Kinder, 1805/06

Philipp Otto Runge

Die H├╝lsenbeckschen Kinder, 1805/06
Mit seinem Hauptwerk Die H├╝lsenbeckschen Kinder hat Runge die Kinderdarstellung in der deutschen Kunst revolutioniert. Das Bild zeigt drei der f├╝nf Kinder von Friedrich August H├╝lsenbeck, dem Gesch├Ąftspartner von Runges Bruder Daniel, vor dessen Landhaus in Eimsb├╝ttel, das damals, wie sich den Kircht├╝rmen in der Ferne entnehmen l├Ąsst, noch vor den Toren Hamburgs lag. Runge zielte darauf ab, die unterschiedlichen Stadien der Bewusstseinswerdung anschaulich zu machen. W├Ąhrend sich der im Leiterwagen sitzende zweij├Ąhrige Friedrich die Welt ├╝ber das Greifen erschlie├čt und eher vage aus dem Bild schaut, vermag der vierj├Ąhrige August im Spiel K├Ârpermotorik und den auf den Betrachter gerichteten Blick bereits intuitiv zu koordinieren. Das ├Ąlteste der drei Kinder, die f├╝nfj├Ąhrige Maria, ist sich ihrer verantwortungsvollen Rolle bewusst, was aus ihrem r├╝ckw├Ąrtsgewandten Blick auf den J├╝ngsten spricht. Wir begegnen den Kindern auf Augenh├Âhe, nehmen die Welt mit deren Augen wahr ÔÇô werden gleichsam selbst (wieder) zu Kindern. Markus Bertsch