Herri met de Bles, Nachfolger
Landschaft mit dem Gang nach Emmaus, 1597
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Herri met de Bles, Nachfolger

Landschaft mit dem Gang nach Emmaus, 1597

Herri met de Bles, Nachfolger

Landschaft mit dem Gang nach Emmaus, 1597
Der Kunsthistoriograph Karel van Mander bezeichnete Bles 1604 in seinem Schilder-Boeck als „Meister mit der Eule“, da der Maler seine Werke oftmals mit einem Käuzchen – gleichsam als Signatur – versah. Er berichtete weiter, dass Bles die kleine Eule gerne bis zur Unauffindbarkeit versteckte und die Betrachter Wetten darüber abschlossen, wer sie zuerst entdeckte. Eine steile Berglandschaft mit zerklüfteten Felsmassiven dominiert die Komposition. Im Sinne einer Weltlandschaft und in der Tradition Joachim Patinirs fügte Bles das Gebirge, den See und die Wälder sowie den Ausblick in die Ferne auf die Stadt Jerusalem idealisiert zusammen, um die Gesamtheit des Universums abzubilden. Das eigentliche Bildthema, die Begegnung des auferstandenen Jesus mit den beiden Jüngern, wird eher nebenbei im Vordergrund links geschildert. Nachdem sie Jesus beim Gastmahl in Emmaus erkannt hatten, begaben sich die Apostel nach Jerusalem, um die Botschaft zu verkünden. Die Dreiteilung der Gründe in Braun, Blau und Grün entspricht dem üblichen Farbschema von Bles. Sandra Pisot

Details zu diesem Werk

Beschriftung

Bez. links auf dem Felsen über dem Brunnen 1597 / LVV.

Rückseite: Aufkleber Bild No. 27 / Haus Wedells / Hamburg.Rückseite: Aufkleber Bild No. 27 / Haus Wedells / Hamburg.