Dan Graham
Three Linked Cubes. Interior Design for Space Showing Video Tapes, 1986/87
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Dan Graham

Three Linked Cubes. Interior Design for Space Showing Video Tapes, 1986/87

Dan Graham

Three Linked Cubes. Interior Design for Space Showing Video Tapes, 1986/87
Drei miteinander verbundene Kuben. Raum, um Videos zu zeigen
Neun mit Holz gerahmte Glaswände, davon fünf verspiegelt und vier transparent, werden für Three Linked Cubes zu Nischen ineinandergeschachtelt. Mit Sitzgelegenheiten und Monitoren ausgestattet, dienen die geschaffenen Areale als Videovorführräume. In den gespiegelten Wänden kann der Betrachter sich selbst sehen und durch die transparenten Glaswände andere Personen neben sich in den Nischen erkennen. Die Konzentration auf ein externes Objekt (Video) geht über in einen Akt der Selbstwahrnehmung (Spiegel) und wird zur Untersuchung des anderen (transparente Wand). Graham gestaltet eine Architektur in der Architektur, die trennende und abgrenzende Eigenschaften von Räumen auflöst und die verbindende soziale und selbstreflexive Komponente betont. Kunstwerk und Ausstellungsdesign verbinden sich. Seit den späten 1970er Jahren errichtet Dan Graham Glaspavillons für den Innen- und Außenraum, die sich zwischen Architektur und Skulptur bewegen, und lässt so neuartige Beziehungen zwischen Architektur, Kunst und den Menschen entstehen. Mechthild Achelwilm