Angebote f√ľr Schulen

F√ľr alle Klassen- und Bildungsstufen entwickelt die Hamburger Kunsthalle ein neues, f√§cher√ľbergreifendes Vermittlungsprogramm. Unsere Angebote sind kompetenz- und handlungsorientiert und er√∂ffnen individuelle Zug√§nge zur Kunst. Im Gespr√§ch und im exemplarischen Lernen werden die Sch√ľler zu Denk- und Handlungsprozessen eingeladen. Lehrer und Lehrerinnen finden in den Angeboten direkte Bez√ľge zu den Bildungspl√§nen.

Bildende Kunst

HK 01060 Min
1. - 2. Klasse

Sp√ľrnasen - betrachten und Empfinden

Interaktive Bildbetrachtung mit verkn√ľpfter Sinneswahrnehmung

Ohren auf! Kunst kann man h√∂ren. Wassily Kandinsky zum Beispiel entwickelt Punkt, Linie und Fl√§che wie ein Musikst√ľck vor unseren Augen. Und nicht nur das! Die Sp√ľrnasen sind im Museum: Sie horchen, schn√ľffeln, schmecken und tasten sich durch die Kunst. Vom Klang der Abstraktion bis zum Geruch der Farben, von der S√ľ√üe des Sirupleckers bis zur K√§lte des Eismeers: Die Kunstbetrachtung mit verkn√ľpften Sinnen entwickelt neue Wahrnehmungsdimensionen und Ausdrucksm√∂glichkeiten und vermittelt Einblicke in sensitive Aspekte der Kunst.

Format: Museumsgespräch, 60 - 90 min

Hinweise: besonders geeignet f√ľr den Erstbesuch,¬†besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 01260 Min
1. ‚Äď 4. Klasse

Quasselstrippen - sehen und sagen

Interaktive Bildbetrachtung mit spielerischen Sprechanlässen

¬†Die Quasselstrippen sind im Museum und plaudern √ľber Kunst! Stotternde Erstversuche und Redeschw√§lle finden hier ihren Platz, denn Kunst √∂ffnet sprachliche Schleusen! Als √úbersetzer und Geschichtenerz√§hler bewegen sich die Sch√ľler zwischen Detailbeschreibungen und gro√üen Erz√§hlstr√§ngen. Wie vor einem Bilderbuch erschlie√üen sie sich die Sch√∂pfungsgeschichte des ‚ÄěBertram-Altars‚Äú oder versuchen, Farbnuancen in Metaphern zu fassen. Bilder kann man beim Wort nehmen: Artikulations- und Erz√§hlspiele unterst√ľtzen verbale Zug√§nge zur Kunst.

Format: Museumsgespräch, 60 - 90 min
Hinweise:¬†besonders geeignet f√ľr den Erstbesuch besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 01490 Min
1. ‚Äď 6. Klasse

Ideenfinder - entdecken und erfinden

Interaktives Gespräch / Workshop mit Zufallstechniken

Max Ernst war ein Erfinder. Sieht man sich seine Bilder genau an, erkennt man interessante Oberfl√§chen. Hinter ihnen verbirgt sich ein Trick: Aus ‚ÄěGrattagen‚Äú und ‚ÄěFrottagen‚Äú entwickelte der K√ľnstler seine Motive. Denn Zu-fallstechniken wie diese schalten die Vernunft aus und setzen die Phantasie in Gang. Was ist Phantasie? Kann man sie sehen? Woher kommt sie? Die Sch√ľler philosophieren √ľber die Quellen der Vorstellungskraft und gehen in der Kunsthalle auf die Suche nach eigenen Ideen. Mithilfe surrealistischer Methoden erschlie√üen sie sich die Welt der k√ľnstlerischen Ideenfindung.

Format: Museumsgespräch, 90 min oder Workshop, 120 min
Hinweise:¬†besonders geeignet f√ľr den Erstbesuch besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 016180 Min
1. ‚Äď 13. Klasse

Kluge Köpfe - erkennen und erforschen

Projekttag in Anlehnung an Methoden der √Ąsthetischen Forschung

Die Haare stehen ihm zu Berge, so sehr ist der Philosoph von Fragonard in seine B√ľcher vertieft. Selbst der Pin-selstrich wirkt aufgeregt: Man hat das Gef√ľhl, einem Denker bei der Erkenntnis zuzusehen. Kunst und Wissen-schaft sind keine entgegengesetzten Disziplinen. Beide suchen auf ihre Weise Erkenntnisse √ľber die uns umge-bende Welt. Was also macht Forschung aus und welchen Beitrag leistet dabei die Kunst? Forschergeist l√§sst sich nicht nur in Bildern finden, er l√§sst sich nachvollziehen. Im Museum entstehen Fragen, die kreativ denkend und k√ľnstlerisch handelnd unter die Lupe genommen werden k√∂nnen.

Format: Workshop, 180 min 

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HK 017120 Min
3. ‚Äď 13. Klasse

Körper im Raum - wahrnehmen und verkörpern

Workshop mit performativen und bildnerischen Experimenten

Raumgreifend, raumgebend, ausladend, in sich gekehrt, st√ľrzend, t√§nzerisch, steif und kerzengerade ‚Äď jede Skulptur hat ihre eigene Art, mit dem sie umgebenden Raum umzugehen. W√§hrend sich die Figur I ganz und gar auf ihre k√∂rperliche Mitte konzentriert, dreht sich Rodins Pierre de Wiessant kraftvoll aus dieser heraus. Wir dre-hen uns mit: Skulpturen werden in diesem Workshop nicht nur gesichtet, sie werden k√∂rperlich aufgegriffen und modellierend weiter gef√ľhrt. Schon eine Hand voll Plastilin macht die Konstruktion im Raum und ihre Entwicklung in der Geschichte (be)greifbar.¬†

Format: Workshop, 120 min

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HK 018120 Min
¬†5. ‚Äď 7. Klasse

Magie der Maschine - beobachten und konstruieren

Workshop mit Stecksystem und spielerischen Interventionen

In der Galerie der Gegenwart bewegt sich was! Nicht jedes Kunstwerk h√§ngt still an der Wand. W√§hrend der Blindenstock den Chor der Heuschrecken dirigiert, l√∂st ein Kartoffelhagel den K√ľchenkoller aus. Die B√§nke machen sowieso was sie wollen und das Sockelgeschoss hat ein Loch, durch das ganz langsam die Zeit heruntertropft. Verborgene Motoren und √ľberraschende Mechanismen setzen nicht nur die Dinge und die Kunst, sondern auch die m√ľdesten Besucher in Gang. An dem Kunstwerk, das heute durchs Museum flitzt, hat die ganze Klasse mitgeschraubt!

Format: Workshop, 120 min

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HK 020120 Min
7. ‚Äď 13. Klasse

Unter Hochdruck - erfahren und reproduzieren

Interaktives Gespräch / Workshop mit Vervielfältigungsmethoden

Suppendosen findet man im Supermarkt in Massen. Das ist in der Kunsthalle nicht anders. Andy Warhols Siebdrucke gibt es in so vielen Ausf√ľhrungen wie Geschmacksrichtungen. Was passiert, wenn ein Kunstwerk kein Einzelst√ľck mehr ist? Zur√ľck zu den Anf√§ngen: Im Vergleich mit den Gem√§lden von Lucas Cranach d.√Ą. zeigt sich die Bedeutung der Drucktechnik f√ľr die Verbreitung der Reformation, die Vermarktung von Ideen und die Vermehrung von Wissen. Das Museumsgespr√§ch wirft Fragen auf und macht Kontexte sichtbar. So entstehen Kunstwerke im Zeitalter ihrer Reproduzierbarkeit. ¬†

Format: Museumsgespräch, 90 min, Workshop, 120 min - 180 min
Hinweise: Die drucktechnischen Verfahren werden je nach gebuchter Dauer praktisch vertieft.     

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HK 02290 Min
7. ‚Äď 13. Klasse

maps of my mind - wahrnehmen und visualisieren

Interaktives Gespräch / Workshop mit Gestaltungskonzepten zeitgenössischer Graphik

Auge, Hand und Gehirn bilden eine Einheit. Zeichnung ist darum viel mehr als ein lineares Abbild der Natur. Sie ist eine √úbertragungsleistung. Skizze und Studie sind sowohl Erinnerungstechnik als auch Denkmodell. In den Zeichnungsr√§umen werden zeitgen√∂ssische Herangehensweisen an eine der √§ltesten Kulturtechniken erkennbar. Ideen und Gedanken zur modernen Graphik k√∂nnen dabei auch mal unausgesprochen bleiben: Landkarten der Gedanken oder Diagramme der Wahrnehmung stellen Bez√ľge zur Kunst und zur eigenen Bildbetrachtung her. Mit dem Zeichenstift in der verschmelzen Wahrnehmen und Verstehen.

Format: Museumsgespräch, 90 min, Workshop 120 min

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HK 02460 Min
9. ‚Äď 13. Klasse

Die Idee dahinter - durchschauen und konzipieren

Interaktives Gespräch mit Herangehensweisen der Konzeptkunst

Das Orange Painting ist orange. Da kann man lange hingucken; an der Tatsache, dass es hier in erster Linie orangefarbenes Acryl auf einer Leinwand zu sehen gibt, √§ndert sich nichts. Zeit f√ľr ver√§nderte Sichtweisen. Denn manchmal ist der Gedanke wichtiger f√ľr die Bedeutung eines Kunstwerkes als seine Ausf√ľhrung. Zeitgen√∂ssische Kunst erschlie√üt sich oft erst durch die Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Konzept. Aus diesem Blickwinkel lassen sich auch fr√ľhere Kunstformen auf Gestaltungskonzepte hin befragen. Im Vordergrund steht die Idee dahinter. ¬† ¬†

Format: Museumsgespräch, 60 min - 90 min     

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HK 02660 Min
1. ‚Äď 13. Klasse

Große Schritte - Sehen und Vergleichen

Museumsgespr√§che zu epochen√ľbergreifenden Themen

Sieben Jahrhunderte sind ein weites Feld. Da braucht es gro√üe Schritte, um epochen√ľbergreifende Vergleiche herzustellen - oder ein spannendes Thema! In exemplarischer Bildauswahl, altersgerechter Ansprache und themenzentriert wird der Fokus auf Momente des Wandels, Wechsels und der Ver√§nderung in der Kunst und der Geschichte gelegt. Suchen Sie sich ein Thema aus oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie besondere Themen- oder Schwerpunktw√ľnsche haben.

  • Spazieren gehen ‚Äď Die Landschaft entdeckt sich selbst
  • Menschen- und K√∂rperbilder im Wandel
  • Freundschaft, Familie, Liebe ‚Äď Beziehungen im Bild (besonders geeignet f√ľr das interkulturelle Gespr√§ch)
  • Leinwand mit Tiefgang: Fl√§che und Raum
  • Ich selbst! Identit√§t und Selbstbild (besonders geeignet f√ľr das interkulturelle Gespr√§ch)
  • Werden und Vergehen: Sch√∂pfung, Kunst und Tod

Format: Museumsgespräch, 60 min - 90 min
Hinweis: Alle Themen können auch mit einem praktischen Transfer im Atelier kombiniert werden

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