Angebote f√ľr Schulen

F√ľr alle Klassen- und Bildungsstufen entwickelt die Hamburger Kunsthalle ein neues, f√§cher√ľbergreifendes Vermittlungsprogramm. Unsere Angebote sind kompetenz- und handlungsorientiert und er√∂ffnen individuelle Zug√§nge zur Kunst. Im Gespr√§ch und im exemplarischen Lernen werden die Sch√ľler zu Denk- und Handlungsprozessen eingeladen. Lehrer und Lehrerinnen finden in den Angeboten direkte Bez√ľge zu den Bildungspl√§nen.

 

WARTEN. Zwischen Macht und Möglichkeit

HK 14290 Min
1. - 7. Klasse

WARTE MAL!

Interaktives Ausstellungsgespräch

Nun mal ganz langsam! Wir entschleunigen, bremsen aus, lassen auf uns warten und gehen vom Gas! Einfach mal vor Kunst rumh√§ngen und beobachten was passiert. Was tun wir, wenn wir nichts tun? Wie f√ľllen wir Zeit? Wackeln wir mit dem Fu√ü oder fangen wir an zu tr√§umen? Summen wir ein Lied oder zeichnen wir Linien in die Luft? Wie benehmen sich die anderen und was tun die Leute, wenn sie an der Museumskasse in der Schlange stehen? Was ist √ľberhaupt Warten und wieso treibt es K√ľnstler an? Im Wechselspiel von Beobachtung, philosophischem Gespr√§ch und Zufallskritzeleien erforschen Sch√ľler die Ausstellung, erleben zeitgen√∂ssische Kunst, sich selbst und ihre kreativen F√§higkeiten. Ach, was ham wir wieder sch√∂n gewartet!¬†

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HK 14390 Min
8. - 13. Klasse

Schöner warten

Interaktives Ausstellungsgespräch

Menschen mit Einfluss warten nicht, sie lassen warten. Manche Wartezeiten lassen sich sogar mit Geld verk√ľrzen. Gefl√ľchtete dagegen warten jahrelang auf eine Entscheidung, die √ľber ihr Leben bestimmt. Jugendliche stecken gleichsam in einer Warteschleife des Erwachsenwerdens. Warten ist Macht. Es ist aber auch M√∂glichkeit. Ob Bew√§ltigungsstrategie oder √úbersprung-handlung: indem wir gestalten, erobern wir uns ein St√ľck Selbstbestimmung zur√ľck. Der Griff zum Kugelschreiber oder zum Handy markiert kreativen Spielraum. In Auseinandersetzung mit k√ľnstlerischen Positionen werden Gestaltungsr√§ume des Alltags entdeckt.

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Sammlung

HK 01060 Min
1. - 2. Klasse

Sp√ľrnasen - betrachten und Empfinden

Interaktive Bildbetrachtung mit verkn√ľpfter Sinneswahrnehmung

Ohren auf! Kunst kann man h√∂ren. Wassily Kandinsky zum Beispiel entwickelt Punkt, Linie und Fl√§che wie ein Musikst√ľck vor unseren Augen. Und nicht nur das! Die Sp√ľrnasen sind im Museum: Sie horchen, schn√ľffeln, schmecken und tasten sich durch die Kunst. Vom Klang der Abstraktion bis zum Geruch der Farben, von der S√ľ√üe des Sirupleckers bis zur K√§lte des Eismeers: Die Kunstbetrachtung mit verkn√ľpften Sinnen entwickelt neue Wahrnehmungsdimensionen und Ausdrucksm√∂glichkeiten und vermittelt Einblicke in sensitive Aspekte der Kunst.

Format: Museumsgespräch, 60 - 90 min

Hinweise: besonders geeignet f√ľr den Erstbesuch,¬†besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 01260 Min
1. ‚Äď 4. Klasse

Quasselstrippen - sehen und sagen

Interaktive Bildbetrachtung mit spielerischen Sprechanlässen

¬†Die Quasselstrippen sind im Museum und plaudern √ľber Kunst! Stotternde Erstversuche und Redeschw√§lle finden hier ihren Platz, denn Kunst √∂ffnet sprachliche Schleusen! Als √úbersetzer und Geschichtenerz√§hler bewegen sich die Sch√ľler zwischen Detailbeschreibungen und gro√üen Erz√§hlstr√§ngen. Wie vor einem Bilderbuch erschlie√üen sie sich die Sch√∂pfungsgeschichte des ‚ÄěBertram-Altars‚Äú oder versuchen, Farbnuancen in Metaphern zu fassen. Bilder kann man beim Wort nehmen: Artikulations- und Erz√§hlspiele unterst√ľtzen verbale Zug√§nge zur Kunst.

Format: Museumsgespräch, 60 - 90 min
Hinweise:¬†besonders geeignet f√ľr den Erstbesuch besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 01490 Min
1. ‚Äď 6. Klasse

Ideenfinder - entdecken und erfinden

Interaktives Gespräch / Workshop mit Zufallstechniken

Max Ernst war ein Erfinder. Sieht man sich seine Bilder genau an, erkennt man interessante Oberfl√§chen. Hinter ihnen verbirgt sich ein Trick: Aus ‚ÄěGrattagen‚Äú und ‚ÄěFrottagen‚Äú entwickelte der K√ľnstler seine Motive. Denn Zu-fallstechniken wie diese schalten die Vernunft aus und setzen die Phantasie in Gang. Was ist Phantasie? Kann man sie sehen? Woher kommt sie? Die Sch√ľler philosophieren √ľber die Quellen der Vorstellungskraft und gehen in der Kunsthalle auf die Suche nach eigenen Ideen. Mithilfe surrealistischer Methoden erschlie√üen sie sich die Welt der k√ľnstlerischen Ideenfindung.

Format: Museumsgespräch, 90 min oder Workshop, 120 min
Hinweise:¬†besonders geeignet f√ľr den Erstbesuch besonders geeignet auch im Zweitspracherwerb

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HK 016180 Min
1. ‚Äď 13. Klasse

Kluge Köpfe - erkennen und erforschen

Projekttag in Anlehnung an Methoden der √Ąsthetischen Forschung

Die Haare stehen ihm zu Berge, so sehr ist der Philosoph von Fragonard in seine B√ľcher vertieft. Selbst der Pin-selstrich wirkt aufgeregt: Man hat das Gef√ľhl, einem Denker bei der Erkenntnis zuzusehen. Kunst und Wissen-schaft sind keine entgegengesetzten Disziplinen. Beide suchen auf ihre Weise Erkenntnisse √ľber die uns umge-bende Welt. Was also macht Forschung aus und welchen Beitrag leistet dabei die Kunst? Forschergeist l√§sst sich nicht nur in Bildern finden, er l√§sst sich nachvollziehen. Im Museum entstehen Fragen, die kreativ denkend und k√ľnstlerisch handelnd unter die Lupe genommen werden k√∂nnen.

Format: Workshop, 180 min 

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HK 017120 Min
3. ‚Äď 13. Klasse

Körper im Raum - wahrnehmen und verkörpern

Workshop mit performativen und bildnerischen Experimenten

Raumgreifend, raumgebend, ausladend, in sich gekehrt, st√ľrzend, t√§nzerisch, steif und kerzengerade ‚Äď jede Skulptur hat ihre eigene Art, mit dem sie umgebenden Raum umzugehen. W√§hrend sich die Figur I ganz und gar auf ihre k√∂rperliche Mitte konzentriert, dreht sich Rodins Pierre de Wiessant kraftvoll aus dieser heraus. Wir dre-hen uns mit: Skulpturen werden in diesem Workshop nicht nur gesichtet, sie werden k√∂rperlich aufgegriffen und modellierend weiter gef√ľhrt. Schon eine Hand voll Plastilin macht die Konstruktion im Raum und ihre Entwicklung in der Geschichte (be)greifbar.¬†

Format: Workshop, 120 min

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HK 018120 Min
¬†5. ‚Äď 7. Klasse

Magie der Maschine - beobachten und konstruieren

Workshop mit Stecksystem und spielerischen Interventionen

In der Galerie der Gegenwart bewegt sich was! Nicht jedes Kunstwerk h√§ngt still an der Wand. W√§hrend der Blindenstock den Chor der Heuschrecken dirigiert, l√∂st ein Kartoffelhagel den K√ľchenkoller aus. Die B√§nke machen sowieso was sie wollen und das Sockelgeschoss hat ein Loch, durch das ganz langsam die Zeit heruntertropft. Verborgene Motoren und √ľberraschende Mechanismen setzen nicht nur die Dinge und die Kunst, sondern auch die m√ľdesten Besucher in Gang. An dem Kunstwerk, das heute durchs Museum flitzt, hat die ganze Klasse mitgeschraubt!

Format: Workshop, 120 min

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HK 020120 Min
7. ‚Äď 13. Klasse

Unter Hochdruck - erfahren und reproduzieren

Interaktives Gespräch / Workshop mit Vervielfältigungsmethoden

Suppendosen findet man im Supermarkt in Massen. Das ist in der Kunsthalle nicht anders. Andy Warhols Siebdrucke gibt es in so vielen Ausf√ľhrungen wie Geschmacksrichtungen. Was passiert, wenn ein Kunstwerk kein Einzelst√ľck mehr ist? Zur√ľck zu den Anf√§ngen: Im Vergleich mit den Gem√§lden von Lucas Cranach d.√Ą. zeigt sich die Bedeutung der Drucktechnik f√ľr die Verbreitung der Reformation, die Vermarktung von Ideen und die Vermehrung von Wissen. Das Museumsgespr√§ch wirft Fragen auf und macht Kontexte sichtbar. So entstehen Kunstwerke im Zeitalter ihrer Reproduzierbarkeit. ¬†

Format: Museumsgespräch, 90 min, Workshop, 120 min - 180 min
Hinweise: Die drucktechnischen Verfahren werden je nach gebuchter Dauer praktisch vertieft.     

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HK 02290 Min
7. ‚Äď 13. Klasse

maps of my mind - wahrnehmen und visualisieren

Interaktives Gespräch / Workshop mit Gestaltungskonzepten zeitgenössischer Graphik

Auge, Hand und Gehirn bilden eine Einheit. Zeichnung ist darum viel mehr als ein lineares Abbild der Natur. Sie ist eine √úbertragungsleistung. Skizze und Studie sind sowohl Erinnerungstechnik als auch Denkmodell. In den Zeichnungsr√§umen werden zeitgen√∂ssische Herangehensweisen an eine der √§ltesten Kulturtechniken erkennbar. Ideen und Gedanken zur modernen Graphik k√∂nnen dabei auch mal unausgesprochen bleiben: Landkarten der Gedanken oder Diagramme der Wahrnehmung stellen Bez√ľge zur Kunst und zur eigenen Bildbetrachtung her. Mit dem Zeichenstift in der verschmelzen Wahrnehmen und Verstehen.

Format: Museumsgespräch, 90 min, Workshop 120 min

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HK 02460 Min
9. ‚Äď 13. Klasse

Die Idee dahinter - durchschauen und konzipieren

Interaktives Gespräch mit Herangehensweisen der Konzeptkunst

Das Orange Painting ist orange. Da kann man lange hingucken; an der Tatsache, dass es hier in erster Linie orangefarbenes Acryl auf einer Leinwand zu sehen gibt, √§ndert sich nichts. Zeit f√ľr ver√§nderte Sichtweisen. Denn manchmal ist der Gedanke wichtiger f√ľr die Bedeutung eines Kunstwerkes als seine Ausf√ľhrung. Zeitgen√∂ssische Kunst erschlie√üt sich oft erst durch die Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Konzept. Aus diesem Blickwinkel lassen sich auch fr√ľhere Kunstformen auf Gestaltungskonzepte hin befragen. Im Vordergrund steht die Idee dahinter. ¬† ¬†

Format: Museumsgespräch, 60 min - 90 min     

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HK 02660 Min
1. ‚Äď 13. Klasse

Große Schritte - Sehen und Vergleichen

Museumsgespr√§che zu epochen√ľbergreifenden Themen

Sieben Jahrhunderte sind ein weites Feld. Da braucht es gro√üe Schritte, um epochen√ľbergreifende Vergleiche herzustellen - oder ein spannendes Thema! In exemplarischer Bildauswahl, altersgerechter Ansprache und themenzentriert wird der Fokus auf Momente des Wandels, Wechsels und der Ver√§nderung in der Kunst und der Geschichte gelegt. Suchen Sie sich ein Thema aus oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie besondere Themen- oder Schwerpunktw√ľnsche haben.

  • Spazieren gehen ‚Äď Die Landschaft entdeckt sich selbst
  • Menschen- und K√∂rperbilder im Wandel
  • Freundschaft, Familie, Liebe ‚Äď Beziehungen im Bild (besonders geeignet f√ľr das interkulturelle Gespr√§ch)
  • Leinwand mit Tiefgang: Fl√§che und Raum
  • Ich selbst! Identit√§t und Selbstbild (besonders geeignet f√ľr das interkulturelle Gespr√§ch)
  • Werden und Vergehen: Sch√∂pfung, Kunst und Tod

Format: Museumsgespräch, 60 min - 90 min
Hinweis: Alle Themen können auch mit einem praktischen Transfer im Atelier kombiniert werden

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F√ľhrung

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