Hamburger Kunsthalle verdoppelt Beckmann-Bestand

12 Werke aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann gehen als Leihgaben in die Sammlung ein

Presseinformation

Die Hamburger Kunsthalle verdoppelt ihren Bestand an Werken von Max Beckmann. Dank der gro├čz├╝gigen Leihgabe aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann gehen 12 Objekte dauerhaft in die Sammlung ein. Mit insgesamt 21 Gem├Ąlden und drei Plastiken kann nun das eindrucksvolle Schaffen des K├╝nstlers von 1904 bis 1950 dargestellt und auch sein wenig bekanntes Fr├╝hwerk pr├Ąsen- tiert werden. Mit Unterst├╝tzung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG wurden die wertvollen Neuzug├Ąnge vorab restauriert. Erst 2014 konnte der Sammlungsbestand durch den Erwerb der gr├Â├čten Skulptur Beckmanns Adam und Eva erweitert werden. Alle Werke sind in den beiden neu eingerichteten Beckmann-S├Ąlen der modernisierten Hamburger Kunsthalle zu besichtigen.

Aus Anlass der gro├čz├╝gigen Leihgabe f├╝hrt die Kuratorin Dr. Karin Schick (Leitung Sammlung Klassische Moderne) am Samstag, dem 14. Mai 2016 um 15 Uhr ein Gespr├Ąch mit Mayen Beckmann, der Enkelin des K├╝nstlers. Weiterer Gast ist
Dr. Anja Tiedemann, die seit April 2016 in Hamburg das Werkverzeichnis der Gem├Ąlde Beckmanns ├╝berarbeitet, finanziert durch die Kulturstiftung Franz-Dieter und Michaela Kaldewei, Ahlen. Unter dem Titel Max Beckmann: Werk und Nach- wirkung sprechen die drei Expertinnen dar├╝ber, wie seit dem Tod Beckmanns mit dessen Kunstwerken, Dokumenten und privaten Objekten umgegangen wird und welche ├ťberlegungen sich f├╝r die Nachkommen, f├╝r ein Museum und f├╝r For- scher_innen unterschiedlicher Sparten ergeben.

Der Eintritt in das Museum sowie die Teilnahme an der Veranstaltung sind dank eines Sponsorings durch die Firma ECE frei.