Ausstellungen

Triennale der Photographie Hamburg

[CONTROL] NO CONTROL
-
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
Hamburg
Hamburg
20095
DE

Entfesselte Natur

Das Bild der Katastrophe seit 1600
-
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
Hamburg
Hamburg
20095
DE

Lili Fischer

¬ĽAlles beginnt mit Zeichnen‚Ķ¬ę
-
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
Hamburg
Hamburg
20095
DE

Philippe Vandenberg

Kamikaze
-
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
Hamburg
Hamburg
20095
DE
Deutsch

Die Hamburger Kunsthalle w√ľrdigt ab Dezember 2018 zusammen mit der Klassik Stiftung Weimar das facettenreiche Ňíuvre von Heinrich Reinhold (1788‚Äď1825). Es ist die erste umfassende Retrospektive zu diesem K√ľnstler, der zu den bedeutendsten deutschen Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts geh√∂rt und mit seinem Werk die ver√§nderte Landschaftswahrnehmung jener Zeit forcierte. Neben der innovativen Sicht auf die Natur besticht Reinholds Kunst vor allem durch die ungew√∂hnliche Wahl des Bildausschnitts, sein kompositorisches Geschick und seine fragil-kristalline Zeichentechnik. Anhand von rund 120 Werken zeichnet die Ausstellung Reinholds s√§mtliche Schaffensperioden nach. Zu sehen ist die ganze Spannbreite seines zeichnerischen und malerischen Ňíuvres, von pr√§zisen Naturstudien, √ľber Stadt- und Hafenansichten bis zu wirklichkeitsnahen Landschaftsdarstellungen. In der Hamburger Kunsthalle befindet sich mit 12 Gem√§lden und einem umfangreichen Konvolut an Zeichnungen der gr√∂√üte Bestand an Werken Reinholds √ľberhaupt. Hinzu kommen weitere, teils unbekannte Werke aus der Klassik Stiftung Weimar, die im Jahre 2010 einen ma√ügeblichen Teil des K√ľnstlernachlasses erwarb, sowie u. a. aus dem Belvedere Wien, dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Thorvaldsens Museum in Kopenhagen. Das ambitionierte Ausstellungsprojekt verspricht eine Neubewertung von Reinholds Werk.

Reinholds Darstellungen reichen von einfachen Feder- und Bleistiftzeichnungen bis hin zu in freier Natur entstandenen √Ėlstudien, die ihm im deutschen K√ľnstlerkreis eine Pionierrolle sicherten. Ein Gro√üteil seiner Arbeiten entstand in Rom und Umgebung, insbesondere in Olevano, am Golf von Neapel und auf Sizilien. Mit seinen Skizzen in √Ėl gelang es Reinhold, die Farb- und Lichtwerte der s√ľdlichen Landschaft treffend einzufangen und damit die Entwicklung der deutschen Kunst im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts und dar√ľber hinaus ma√ügeblich zu beeinflussen.

Der aus einer Geraer K√ľnstlerfamilie stammende Reinhold erhielt fr√ľh Zeichenunterricht von seinem Vater, dem Portr√§tmaler Johann Friedrich Leberecht Reinhold, und seinem Halbbruder Friedrich Philipp. Nach Studienaufenthalten in Dresden und Wien ging er 1809 nach Paris, um dort als Kupferstecher zu arbeiten. 1814 nach Wien zur√ľckgekehrt, widmete er sich intensiv der Landschaftsmalerei und verkehrte im Kreise von Friedrich Olivier, Julius Schnorr von Carolsfeld und Joseph Anton Koch. Gemeinsam mit seinem Bruder und den Malern Ernst Welker, Johann Adam Klein und Johann Christoph Erhard unternahm er Studienreisen in die Schneeberggegend, das Salzkammergut sowie das Berchtesgadener Land. Die auf diesen Wanderungen geschaffenen Zeichnungen dienten ihm mehrfach als Vorlage f√ľr seine Gem√§lde. Ab dem Jahr 1819 lebte Reinhold in Rom, um sich in den Folgejahren der bildk√ľnstlerischen Erschlie√üung der s√ľdlichen Landschaft zu widmen. Seine √Ėlstudien fanden namhafte Abnehmer wie den Architekten und Maler Karl Friedrich Schinkel, der von Reinhold mehrere Arbeiten erwarb. Bereits 1825 starb der K√ľnstler mit nur 36 Jahren an Luftr√∂hrenschwindsucht.

Die Ausstellung ist in Fortsetzung der Trilogie zu Europas Landschaftsmalern der Goethezeit zu sehen, mit der die Hamburger Kunsthalle Jakob Philipp Hackert (1737‚Äď1807) in 2008/09, Johann Christian Reinhart (1761‚Äď1847) in 2012/13 und Franz Ludwig Catel (1778‚Äď1856) in 2015/16 vorstellte.

¬†Gef√∂rdert von:¬†Beh√∂rde f√ľr Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Heinrich ReinholdDer Landschaft auf der Spur7. Dezember 2018 bis 10. März 2019Zur AusstellungB

Aktuelle Veranstaltungen

Der Landschaft auf der Spur
Ort
Hubertus Wald Forum
Kuratoren
Dr. Markus Bertsch und Dr. Andreas Stolzenburg
Service
Hier finden Sie n√ľtzliche Informationen zu Ihrem Besuch
Mein Besuch
Freitag, Dezember 7, 2018 bis Sonntag, März 10, 2019
Heinrich Reinhold

Die Hamburger Kunsthalle w√ľrdigt ab Dezember 2018 zusammen mit der Klassik Stiftung Weimar das facettenreiche Ňíuvre von Heinrich Reinhold (1788‚Äď1825). Es ist die erste umfassende Retrospektive zu diesem K√ľnstler, der zu den bedeutendsten deutschen Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts geh√∂rt und mit seinem Werk die ver√§nderte Landschaftswahrnehmung jener Zeit forcierte. Neben der innovativen Sicht auf die Natur besticht Reinholds Kunst vor allem durch die ungew√∂hnliche Wahl des Bildausschnitts, sein kompositorisches Geschick und seine fragil-kristalline Zeichentechnik. Anhand von rund 120 Werken zeichnet die Ausstellung Reinholds s√§mtliche Schaffensperioden nach. Zu sehen ist die ganze Spannbreite seines zeichnerischen und malerischen Ňíuvres, von pr√§zisen Naturstudien, √ľber Stadt- und Hafenansichten bis zu wirklichkeitsnahen Landschaftsdarstellungen. In der Hamburger Kunsthalle befindet sich mit 12 Gem√§lden und einem umfangreichen Konvolut an Zeichnungen der gr√∂√üte Bestand an Werken Reinholds √ľberhaupt. Hinzu kommen weitere, teils unbekannte Werke aus der Klassik Stiftung Weimar, die im Jahre 2010 einen ma√ügeblichen Teil des K√ľnstlernachlasses erwarb, sowie u. a. aus dem Belvedere Wien, dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Thorvaldsens Museum in Kopenhagen. Das ambitionierte Ausstellungsprojekt verspricht eine Neubewertung von Reinholds Werk.

Reinholds Darstellungen reichen von einfachen Feder- und Bleistiftzeichnungen bis hin zu in freier Natur entstandenen √Ėlstudien, die ihm im deutschen K√ľnstlerkreis eine Pionierrolle sicherten. Ein Gro√üteil seiner Arbeiten entstand in Rom und Umgebung, insbesondere in Olevano, am Golf von Neapel und auf Sizilien. Mit seinen Skizzen in √Ėl gelang es Reinhold, die Farb- und Lichtwerte der s√ľdlichen Landschaft treffend einzufangen und damit die Entwicklung der deutschen Kunst im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts und dar√ľber hinaus ma√ügeblich zu beeinflussen.

Der aus einer Geraer K√ľnstlerfamilie stammende Reinhold erhielt fr√ľh Zeichenunterricht von seinem Vater, dem Portr√§tmaler Johann Friedrich Leberecht Reinhold, und seinem Halbbruder Friedrich Philipp. Nach Studienaufenthalten in Dresden und Wien ging er 1809 nach Paris, um dort als Kupferstecher zu arbeiten. 1814 nach Wien zur√ľckgekehrt, widmete er sich intensiv der Landschaftsmalerei und verkehrte im Kreise von Friedrich Olivier, Julius Schnorr von Carolsfeld und Joseph Anton Koch. Gemeinsam mit seinem Bruder und den Malern Ernst Welker, Johann Adam Klein und Johann Christoph Erhard unternahm er Studienreisen in die Schneeberggegend, das Salzkammergut sowie das Berchtesgadener Land. Die auf diesen Wanderungen geschaffenen Zeichnungen dienten ihm mehrfach als Vorlage f√ľr seine Gem√§lde. Ab dem Jahr 1819 lebte Reinhold in Rom, um sich in den Folgejahren der bildk√ľnstlerischen Erschlie√üung der s√ľdlichen Landschaft zu widmen. Seine √Ėlstudien fanden namhafte Abnehmer wie den Architekten und Maler Karl Friedrich Schinkel, der von Reinhold mehrere Arbeiten erwarb. Bereits 1825 starb der K√ľnstler mit nur 36 Jahren an Luftr√∂hrenschwindsucht.

Die Ausstellung ist in Fortsetzung der Trilogie zu Europas Landschaftsmalern der Goethezeit zu sehen, mit der die Hamburger Kunsthalle Jakob Philipp Hackert (1737‚Äď1807) in 2008/09, Johann Christian Reinhart (1761‚Äď1847) in 2012/13 und Franz Ludwig Catel (1778‚Äď1856) in 2015/16 vorstellte.

¬†Gef√∂rdert von:¬†Beh√∂rde f√ľr Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Heinrich ReinholdDer Landschaft auf der Spurpressekit_heinrich_reinhold_dt_neu.zip428
pm_h._reinhold._der_landschaft_auf_der_spur.pdf

Die Hamburger Kunsthalle w√ľrdigt ab Dezember 2018 zusammen mit der Klassik Stiftung Weimar das facettenreiche Ňíuvre von Heinrich Reinhold (1788‚Äď1825). Es ist die erste umfassende Retrospektive zu diesem K√ľnstler, der zu den bedeutendsten deutschen Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts geh√∂rt und mit seinem Werk die ver√§nderte Landschaftswahrnehmung jener Zeit forcierte. Neben der innovativen Sicht auf die Natur besticht Reinholds Kunst vor allem durch die ungew√∂hnliche Wahl des Bildausschnitts, sein kompositorisches Geschick und seine fragil-kristalline Zeichentechnik. Anhand von rund 120 Werken zeichnet die Ausstellung Reinholds s√§mtliche Schaffensperioden nach. Zu sehen ist die ganze Spannbreite seines zeichnerischen und malerischen Ňíuvres, von pr√§zisen Naturstudien, √ľber Stadt- und Hafenansichten bis zu wirklichkeitsnahen Landschaftsdarstellungen. In der Hamburger Kunsthalle befindet sich mit 12 Gem√§lden und einem umfangreichen Konvolut an Zeichnungen der gr√∂√üte Bestand an Werken Reinholds √ľberhaupt. Hinzu kommen weitere, teils unbekannte Werke aus der Klassik Stiftung Weimar, die im Jahre 2010 einen ma√ügeblichen Teil des K√ľnstler-nachlasses erwarb, sowie u. a. aus dem Belvedere Wien, dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Thorvaldsens Museum in Kopenhagen. Das ambitionierte Ausstellungsprojekt verspricht eine Neubewertung von Reinholds Werk.

Reinholds Darstellungen reichen von einfachen Feder- und Bleistiftzeichnungen bis hin zu in freier Natur entstandenen √Ėlstudien, die ihm im deutschen K√ľnstlerkreis eine Pionierrolle sicherten. Ein Gro√üteil seiner Arbeiten entstand in Rom und Umgebung, insbesondere in Olevano, am Golf von Neapel und auf Sizilien. Mit seinen Skizzen in √Ėl gelang es Reinhold, die Farb- und Lichtwerte der s√ľdlichen Landschaft treffend einzufangen und damit die Entwicklung der deutschen Kunst im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts und dar√ľber hinaus ma√ügeblich zu beein-flussen.

Der aus einer Geraer K√ľnstlerfamilie stammende Reinhold erhielt fr√ľh Zeichenunterricht von seinem Vater, dem Portr√§tmaler Johann Friedrich Leberecht Reinhold, und seinem Halbbruder Friedrich Philipp. Nach Studienaufenthalten in Dresden und Wien ging er 1809 nach Paris, um dort als Kupferstecher zu arbeiten. 1814 nach Wien zur√ľckgekehrt, widmete er sich intensiv der Landschaftsmalerei und verkehrte im Kreise von Friedrich Olivier, Julius Schnorr von Carolsfeld und Joseph Anton Koch. Gemeinsam mit seinem Bruder und den Malern Ernst Welker, Johann Adam Klein und Johann Christoph Erhard unternahm er Studienreisen in die Schneeberggegend, das Salzkammergut sowie das Berchtesgadener Land. Die auf diesen Wanderungen geschaffenen Zeichnungen dienten ihm mehrfach als Vorlage f√ľr seine Gem√§lde. Ab dem Jahr 1819 lebte Reinhold in Rom, um sich in den Folgejahren der bildk√ľnstlerischen Erschlie√üung der s√ľdlichen Landschaft zu widmen. Seine √Ėlstudien fanden namhafte Abnehmer wie den Architekten und Maler Karl Friedrich Schinkel, der von Reinhold mehrere Arbeiten erwarb. Bereits 1825 starb der K√ľnstler mit nur 36 Jahren an Luftr√∂hrenschwindsucht.

Die Ausstellung ist in Fortsetzung der Trilogie zu Europas Landschaftsmalern der Goethezeit zu sehen, mit der die Hamburger Kunsthalle Jakob Philipp Hackert (1737‚Äď1807) in 2008/09, Johann Christian Reinhart (1761‚Äď1847) in 2012/13 und Franz Ludwig Catel (1778‚Äď1856) in 2015/16 vorstellte.

Gef√∂rdert von: Hamburg. Beh√∂rde f√ľr Kultur und Medien
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