2008-2009 Gastprofessur an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee / Guest
Professor at Kunsthochschule Berlin-Weissensee, School of Art
2001-2007 Professur
an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg
/ Professor at the University of Fine Arts Hamburg
1995-1997 Lehrauftrag Art
Center College of Design Pasadena / Kalifornien/ lectures at Art Center College
of Design Pasadena, (Ca), USA
Studium / studies:
Literaturwissenschaft an der Universität Münster
/ Literature and Fine Art in Munster
Kunstakademie Münster / Academy
of Fine Arts, Munster
Preise und Stipendien (Auswahl) / grants and awards (selection):
2008 Medienkunstpreis
des Landes Nordrhein-Westfalen /
Grant for Media Artists, Federal State of
North Rhine-Westphalia
2005 Kulturstftung des Bundes für "www.enki100.net" (mit
Robert Bramkamp), Halle /
German Federal Cultural Foundation, Project Funding
for network www.enki100.net (with Robert Bramkamp), Halle
2000 Stipendium
für Medienkunst, Edith-Russ-Haus, Oldenburg, Grant
for Media Art, Edith Russ Site for Media Art, Oldenburg
1995/96 Auslandsstipendium,
Berliner Senat für kulturelle Angelegenheiten,
Pasadena, USA, Artist's Grant,
The Berlin Council for Cultural Affairs,
Einzelausstellungen (Auswahl) / solo exhibitions (selection):
2008 searchviews, Stadtgalerie Saarbrücken
2007 White Lies, Galerie
magnusmüller, Berlin
2005 Silent Playground, Galerie müllerdechiara,
Berlin
2001-2002 Die Glücksprophezeiungsmaschine, Haus der Kunst
im Landesamt für Denkmalpflege, München
1999 Susanne Weirich,
Kunsthaus Zürich, Schweiz
Gruppenausstellungen (Auswahl) / group shows (selection):
2007 Surréalités, CentrePasquArt, Biel/Bienne / Schweiz
2006
You Won’t Feel a Thing, Kunsthaus Dresden, Dresden / Whyspa Institute
of Art, Gdansk, Polen
2006 Playback_Simulierte Wirklichkeiten, Edith Russ-Haus,
Oldenburg
2004 Sommerfrische, Hamburger Kunsthalle
2003 Lautloses Irren. Ways of
Worldmaking, Postbahnhof am Ostbahnhof Berlin
2002 Stories. Erzählstrukturen
in der zeitgenössischen Kunst,
Haus der Kunst, München
2000 ein| räumen, Arbeiten im Museum, Hamburger
Kunsthalle
Im Bild: Angels-Girls-Band: Susan Atkins, Leslie van Houten, Patricia Krenwinkel singen : „Never say never to always“ von Charles Manson
Susanne Weirich greift aus den vielen Legenden und Geschichten, die um die medienwirksame Figur Charles Manson kreisen, das Motiv der modernen Amazone auf. Während der frühen Phase der Gerichtsverhandlungen inszenierten sich die des Mordes angeklagten Frauen Susan Atkins, Patricia Krenwinkel und Leslie van Houten an manchen Prozesstagen als eine verschworene Gang im Dienste ihres „Leaders“, der an den Taten nicht handgreiflich beteiligt war, für deren Beauftragung er allerdings, wie die drei ausführenden Frauen, zum Tode verurteilt wurde. Mit einem seiner selbst komponierten Lieder auf den Lippen, „Never Say Never to Always“, das zu einer Art Gruppen-Hymne der so genannten „Family“ wurde, zogen sie Mitte 1970 in aller Medienöffentlichkeit fröhlich singend vor Gericht.
Weirich stellt dieser Selbstinszenierung dreier böser Engel voll hedonistischer Naivität die drei guten Engel aus der Filmfabrik Hollywood gegenüber: „Charlie’s Angels“, eine international bekannte Krimiserie aus dem Jahr 1976 mit drei Filmheldinnen, die Jahrzehnte später für das Kino neu verfilmt wurde. In der jugendfreien TV-Version morden die guten Engel zwar nie, doch erhalten sie wie ferngesteuert über Lautsprecher vom unsichtbar bleibenden Charlie ihre Order.
Cast (1969/2009): Susan Atkins: Jessica Páez / Lore Wilkening. Patricia Krenwinkel: Viktoria Bisco / Traute Hochwald. Leslie van Houten: Isabelle Höpfner / Christine Jansen
Crew: Kamera: Jakobine Motz, Schnitt: Janine Dauterich, Visual Effects: Alexeji Tschernyi, Casting: Johannes Buchholz, Sascha Kölzow, Maske: Stefanie Schädlich, Kostüm: Wilma Renfordt, Ton: Charles Manson‚ Never Say Never To Always’, Requisite: Silvio Naumann, Bühnentechnik: Tobias Boner, Dirk Göken, Christian Möltner, Beratung: Robert Bramkamp, Konzept/Regie: Susanne Weirich, Produktion: BramkampWeirich GbR mit freundlicher Unterstützung aus Mitteln des Medienkunststipendiums des Landes NRW 2008
Susanne Weirich: ‚Angels in Chains’, 2008
Detail: Diaprojektor (Keytrainer)
"...cause all is none, one is none,
none is one... "
© Weirich 2008