2000-2002 Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste
Hamburg / Visiting Professor at the Academy of Fine Arts, Hamburg
2003 Teaching-Programm
Los Angeles, USA
Studium / studies:
Kunstakademie, Münster / Academy of Fine Arts, Muenster
Kunstakademie,
Düsseldorf / Academy of Fine Arts, Duesseldorf
Hochschule für bildende
Künste, Hamburg / Academy of Fine Arts, Hamburg
Preise und Stipendien (Auswahl) / awards and grants (selection):
2002 1. Preis des Papierkunst-Preises des Verbands Deutscher Papierfabriken
VDP / Award of Paper Art
2001 Goldener Löwe der 49. Biennale in Venedig
/ award of 49th Venice Biennial
1996 Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium / stipendiate
of the Karl-Schmidt-Rottluff foundation
1995 Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
/ Grant of the Federal State of North Rhine-Westphalia
2000-2002 Gastprofessur
an der Hochschule für bildende Künste
Hamburg
2003 Teaching-Programm Los Angeles, USA
Einzelausstellungen (Auswahl) / solo exhibitions (selection):
2008 End, Museum Abteiberg, Mönchengladbach
2007 Weiße Folter,
K21 Kunstsammlung im Ständehaus, Düsseldorf
2004 Die Familie Schneider,
Artangel, London
2003 Gregor Schneider, Museum of Contemporary Art, Los Angeles
2003 Hannelore
Reuen • Gregor Schneider, Hamburger Kunsthalle
Gruppenausstellungen (Auswahl) / group shows (selection):
2008 Geschlossene Gesellschaft, Kunst-Werke, Berlin
2007 Das schwarze Quadrat.Malewitsch
und die Folgen, Hamburger Kunsthalle
2006 Thomas Demand / Gregor Schneider,
Neues Museum Weserburg, Bremen
2005 51. Biennale di Venezia, Venedig
2001 49. Biennale di Venezia, Venedig
2000 ein|räumen Hamburger Kunsthalle
1999 German Open, Kunstmuseum Wolfsburg
„Ziel: Es beginnt wie ein Spiel. Dieses Schach ist ein normales Schachspiel, wer dieses Schach bis zum Ende spielt und verliert, wird am Ende tot sein. Die Spieler werden nachdem die ersten Schachfiguren gefallen sind, an ihrem eigenen Körper spüren, dass dies kein Spiel ist.
Wenn zum Beispiel die schwarze Seite eine weiße Figur aus dem Spiel schmeißt, bekommt der Spieler der weißen Seite diesen Verlust mit einem bleibenden Elektroschock zu spüren. Das unangenehme Kribbeln des Elektroschocks wird sich mit jeder gefallenen Figur summieren. Der hinzu summierte Elektroschock ergibt sich nach der Wichtigkeit der gefallenen Figur. So lässt die Spielfigur des Bauern den Spieler bei Verlust weniger leiden als der Verlust eines Turmes oder zum Beispiel Läufers. Umso mehr Figuren ein Spieler verliert, umso unerträglicher wird der anhaltende Elektroschock. Wer am Ende des Spiels den gegnerischen König schlägt, tötet damit den Gegner mit einem finalen Stromschlag.
Ausstattung: Das ‚Schachspiel’ besteht aus einem Tisch mit Schachspiel und Uhr, zwei Stühlen sowie einem Teppich und einer Stromversorgung. Tisch und Stühle sind aus einem dunklen Holz gearbeitet und schlicht gehalten. Das Spielbrett ist in den Tisch eingearbeitet und die Figuren sind einfach und traditionell. Der Teppich dient als Stromleiter und ist ebenfalls einfach gehalten ohne Verzierungen oder Muster. Die Elektroschocks werden dem Spieler vom Stuhl und vom Boden her zugefügt. Ausgelöst wird der Elektroschock, nachdem eine geschlagene Figur vom Spielfeld auf den Rand des Tisches abgelegt wird.“ (Gregor Schneider)