Studium / studies:
Kunstakademie, Moskau / Art Academy, Moscow
Schule für Kunst und Medien,
Zürich / Academy for Art and Media,
Zurich
Center of Contemporary Art, Moskau
Klasse von Rebecca Horn, Universität
der Künste, Berlin / University
of Arts, Berlin
Preise und Stipendien (Auswahl) / awards and grants (selection):
2007 Cite International des arts, Paris
2007 Russian State Award Innovation, Moskau
2006 Künstler Haus Schlieren, Zürich
2005 MAK Schindler House
Art and Architecture Residence Program, Los Angeles / Kalifornien
2004
Künstler Haus Boswil, Schweiz
2002 Academy Schloss Solitude, Stuttgart
Seit 1999 Performances
Einzelausstellungen (Auswahl) / solo exhibitions (selection):
2008 Elena Kovylina: Equality, Contemporary City foundation, Moskau
2005
Elena Kovylina, Galerie Karin Sachs, Win
2002 Elena Kovylina: Committee
Red Shelter, Schloss Solitude, Stuttgart
2001 Elena Kovylina: Extreme right–left,
UdK Berlin, Klasse Rebecca Horn
Gruppenausstellungen (Auswahl) / group shows (selection):
2008 re.act.feminism - performance art of the 1960's & 70's today,
Akademie der Künste, Berlin
2007 MUSEION, Museum of Modern and Contemporary
Art, Bozen, Italien
2006 Biennal of Sydney , Australia
2005 Red Shelter, The Politics of Care,
Whitney Museum, New York City
2004 Sommerfrische, Kunstlervideos mit Esprit,
Hamburger Kunsthalle
2003 Performance, Theater of the Homeless Youth, Berliner
Festspiele
2002 Shooting gallery. Davaj! Russian Art now", Museum
für angewandte
Kunst, Wien
2000 Heroes from the East, Contemporary Art Center , Moskau
1999 To the Future. The Last Generation, Spider and Mouse Gallery, Moskau
Kamera: Martin Kreyssig, Christian Schulze, Sascha Seeger-Kunth
Maske:
Sara Baylan
Location: „Übel & Gefährlich“, Hamburg
Mit Dank
für die großartige Unterstützung bei Sound,
Licht und Bühne durch das Technik-Team und die beteiligten Bands.
Charles Manson bezog sich auf einen religiösen Archetypus, um seine Privat-Mythologie aufzubauen. Nicht nur sein Aussehen, sondern auch die zeitweilige Bedeutungsverschiebung des Namens, seine Ansprachen an die Gruppe und eigene Vergleiche mit einem Erlöser sowie rituelle Fußwaschungen (vgl. Susan Atkins, „Child of Satan, Child of God“, 1977, S. 87) trugen zu dieser Mischung aus Mystizismus, Esoterik und autoritären Strukturen in scheinbar völliger Freiheit bei. Er agierte stereotypisch, leicht wieder erkennbar und einfach darauf zu reagieren.
In ihrer Performance tritt Elena Kovylina unangekündigt zwischen zwei Bands auf, halb nackt und in der Maske mit Haaren und Bart ähnlich wie Charles Manson. Sie erscheint als ein Prophet, der nicht wirklich einer religiösen Gruppe oder einem Kult zugehört, aber als Verkünder von Zeichen erkannt werden kann. Die nachfolgenden Handlungen auf der Bühne waren nicht geplant oder vorher abgesprochen.