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Hamburger Kunsthalle • 30. Januar bis 26. April 2009

 

Franka Hörnschemeyer

Osnabrück 1958 – lebt in Berlin /based in Berlin

 

 

Studium / studies:
Hochschule für bildende Künste, Hamburg / Academy of Fine Arts, Hamburg

Preise und Stipendien (Auswahl) / awards and grants (selection):
2006 Kunstpreis der Stadt Nordhorn / award of the City of Nordhorn
1994 Friedrich-Vordemberge-Preis der Stadt Köln / Friedrich-Vordemberge-Award, Cologne
1992 Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium / stipendiate of the Karl-Schmidt-Rottluff foundation

Einzelausstellungen (Auswahl) / solo exhibitions (selection):
2007 Franka Hörnschemeyer, Städtische Galerie Nordhorn
2006 Aufenthaltswahrscheinlichkeit, Galerie Nordenhake, Berlin
2005 Franka Hörnschemeyer, Kunstverein Ruhr, Essen
2004 Franka Hörnschemeyer – Gipskarton, Kapinos Galerie, Berlin
2002 Franka Hörnschemeyer, Nationalgalerie Berlin/Hamburger Bahnhof, Berlin

Gruppenausstellungen (Auswahl) / group shows (selection):
2008 MEGASTRUCTURE RELOADED, Alte Münze, Berlin
2006 Ideal City / Invisible Cities, Zamosc, Polen
2001 MINIMAL-MAXIMAL, Chiba City Museum of Art, Japan
2000 ein|räumen. Arbeiten im Museum, Hamburger Kunsthalle

 

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Blindtext, 2009

Aluminiumwabenplatten, Holz,
ca. 270 x 480 x 480 cm
Courtesy Galerie Nordenhake, Berlin
Ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Philipp-Otto-Runge-Stiftung, Hamburg

Auf einem sechseckigen Grundriss von fast fünf Metern Breite verteilen sich in regelmäßigen Abständen 19 Trägerstelen, an denen jeweils vier Paneele aus Aluminium wie Schwingtüren befestigt sind. Die zunächst abweisend wirkende Skulptur ist aber betretbar. Die Zwischenräume sind so bemessen, dass eine Person im Prinzip bequem hindurch gehen kann. Sie wird jedoch beim Durchqueren immer wieder mit weiteren beweglichen Pendelpaneelen konfrontiert, so dass schnell ein Gefühl der Desorientierung oder auch des Bedrängt-werdens eintritt.

Franka Hörnschemeyer arbeitet in ihren großräumigen Installationen und Skulpturen bevorzugt mit technischen Baumaterialien und bezieht sich oft auf die umgebende Architektur. So findet Hörnschemeyers verwirrende räumliche Arbeit ihren Platz im Zentrum der Ausstellungsflächen des Sockelgeschosses, dem so genannten Acht-Eck Raum des Ungers-Baus der Galerie der Gegenwart.

Besonderen Dank an Marco Balgo, Eike Doering und Paul Szonn

Realisation: LICHT&OBJEKTGESTALTUNG

 


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