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Hamburger Kunsthalle • 30. Januar bis 26. April 2009

 

Bob Flanagan/Sheree Rose

New York City 1952 – 1996 Los Angeles

 

 

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Autopsy, 1995

Farbe, Ton, U-Matic übertragen auf DVD, NTSC, 46:39 Min.
Hamburger Kunsthalle

Bob Flanagan litt unter Mukoviszidose, einer unheilbar und tödlich verlaufenden Erbkrankheit, die Lunge und Magen befällt. Flanagan gehörte zu den am längsten lebenden Menschen mit diesem Krankheitsbild. In über 15-jähriger Zusammenarbeit mit seiner Partnerin Sheree Rose entwickelte er Perfomances zu Themen wie Masochismus, Dominanz und Unterwerfung, Krankheit und Tod. Seine Karriere als Performer begann in den 1970er Jahren in Los Angeles, wo er in Nachtclubs zunächst mit Lesungen und Stegreif Comedys auftrat und sich später mit Auftritten im kulturellen Underground als „Supermasochist“ einen Namen machte.

Die Performance „Autopsy“ wurde aufgeführt bei „Exit Art“ in New York für die Ausstellung über Performance-Kunst „Endurance“, 1995. Der Titel steht für Aktionen in der zeitgenössischen Kunst von physischer, mentaler und zeitlicher Dauer.