Zur Eröffnung der New Yorker Dépendance der Galerie René Block
verbringt Joseph Beuys drei Tage, vom 23. bis 25. Mai 1974, mit einem lebenden
Kojoten, in dem zu einem Käfig umgebauten Galerieraum. Er wird mit
Filz umwickelt von einem Krankenwagen am Flughafen abgeholt und in die
Galerie transportiert. Der Galerieraum ist mit einem Drahtzaun unterteilt
und zum exterritorialen Gebiet erklärt worden. Jeweils nach 18 Uhr
verlässt Beuys den Raum durch eine rückseitige Tür. Zum
Abschluss wird er auf die bekannte Weise im Krankenwagen wieder zurückgefahren.
Das Tier steht laut Beuys als ein Symbol in der Geschichte der Verfolgungen „für
die unbewältigte Vergangenheit gegen die Indianer". (Zit. nach
Uwe M. Schneede, Die Aktionen, 1994, S. 335).