ZUM WERK VON EVA HESSE

Als Eva Hesse 1970 im Alter von nur 34 Jahren an einem Gehirntumor stirbt, hinterlässt sie ein faszinierendes und höchst eigenständiges Werk.

Die magische Anziehungskraft ihres Werkes hat ihren Ursprung im Reiz des Gegensätzlichen. Der spielerische Einsatz von Rhythmus, die Konfrontation von gegensätzlichen Strukturen wie Ordnung und Chaos, Kontrolle und Dynamik, Präzision und Zufall spielen in ihren Zeichnungen eine ebenso große Rolle wie in ihren Skulpturen.
Das Transparente und das Vergängliche der ungewöhnlichen Materialien (Latex, Glasfaser, Polyesterharz) machen zu großen Teilen die solitäre Stellung Eva Hesses in der Kunst der 1960/70er Jahre aus.

Die Ausstellung Eva Hesse. One More than One präsentiert rund 50 Skulpturen und Zeichnungen, darunter Schlüsselwerke wie die fünfteilige Arbeit Sans II (1968), Repetition Nineteen (1968) und Accession (1968) sowie Zeichnungen wie die von der Minimal Art geprägten Grid Drawings, die repetitiven Circle Drawings oder die späten, höchst malerischen Window Drawings, die Hesse selbst als „paper paintings" bezeichnete.

 

  • Eva Hesse
  • Eva Hesse
  • Eva Hesse in her Bowery studio, circa 1966  © The Estate of Eva Hesse. Courtesy Hauser & Wirth
  • Eva Hesse, June 1959  Photo: Stephen Korbet  © The Estate of Eva Hesse. Courtesy Hauser & Wirth
  • Eva Hesse  (1936-1970)  Sans II, 1968
  • Eva Hesse  (1936-1970)  One More than One, 1967
  • Eva Hesse  (1936-1970)  Repetition Nineteen, III (1968)
  • Eva Hesse  (1936-1970)  Accretion, 1968
  • Eva Hesse  (1936-1970)  No title, 1965-66
  • Eva Hesse  (1936-1970)  No title, 1966
  • Eva Hesse  (1936-1970)  No title, 1966
  • Eva Hesse  (1936-1970)  No title, 1966
  • Eva Hesse  (1936-1970)  Metronomic Irregularity I, 1966
  • Eva Hesse  (1936-1970)  No title, 1965
  • Eva Hesse  (1936-1970)  Addendum, 1967