SERIAL ATTITUDES

Wiederholung als Methode seit den1960ern

bis 25. Mai 2014

Robert Mangold (*1937) Blue/Black Zone Painting III, 1996
Robert Mangold (*1937) Blue/Black Zone Painting III, 1996, 228,6 x 503,6 cm acrylic and black pencil on canvas, Photo: Ellen Page Wilson, Courtesy Pace Gallery, Dauerleihgabe der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen © Hamburger Kunsthalle, VG Bild-Kunst, Bonn 2013

 

Die beiden Ausstellungen Eva Hesse. One More than One und Gego. Line as Object stellen die beiden bedeutenden Künstlerinnen und gebürtigen Hamburgerinnen im Dialog vor. Eva Hesse (1936-1970) und Gego (1912-1994) haben auf je eigene Weise Ende der 1960er Jahre an einem neuen Verständnis von Skulptur gearbeitet. Ihre originäre Formen- und Materialsprache prägten junge Künstlergenerationen bis heute.
Die Ausstellungen werden begleitet von einer Sammlungspräsentation der Minimal Art und der Objektkunst der 1960/70er Jahre mit dem Titel Serial Attitudes. Wiederholung als Methode seit den 60er Jahren. Die Werke aus der Sammlung der Galerie der Gegenwart werden dabei um bedeutende Leihgaben aus Hamburger Privatsammlungen ergänzt.
Die Schau Serial Attitudes in der 1. Etage der Galerie der Gegenwart zeigt Werke europäischer und amerikanischer Künstlerinnen und Künstler, die zeitgleich und zum Teil in engem Austausch an einem neuen Verständnis von Serialität, Wiederholung, Prozesshaftigkeit und Materialsprache arbeiteten, u.a. Joseph Beuys, Bill Bollinger, Hanne Darboven, Donald Judd, Sol LeWitt, Robert Mangold, Robert Morris, Fred Sandback.

Die Galerie der Gegenwart wird damit von Ende November 2013 bis Frühjahr 2014 zu einem Ausstellungsort, der über drei Etagen einen ausgewiesenen Werkrahmen fokussiert und zugleich facettenreich beleuchtet. Die beiden Kuratorinnen und Leiterinnen der Galerie der Gegenwart Dr. Brigitte Kölle und Dr. Petra Roettig ehren mit dieser außergewöhnlich komplexen und beziehungsreichen Gesamtschau zwei gebürtige Hamburgerinnen, deren Kunst international höchst geschätzt wird. 75 Jahre nach ihrer Vertreibung aus Deutschland gilt es die beiden Künstlerinnen Eva Hesse und Gego in Hamburg zu präsentieren und die ihnen gebührende Anerkennung zuteilwerden zu lassen.

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