Paul Klee. Engel

26. April bis 7. Juli 2013
Hubertus-Wald-Forum

Paul Klee. Daemonie, 1939, 897, Aquarell, Tempera und Bleistift auf Grundierung auf Papier auf Karton. 20,9 x 32,8 cm. Zentrum Paul Klee, Bern

Paul Klee. Daemonie, 1939, 897, Aquarell, Tempera und Bleistift auf Grundierung auf Papier auf Karton. 20,9 x 32,8 cm. Zentrum Paul Klee, Bern

Biographie


Paul Klee

1879
Am 18. Dezember wird Paul Klee als Sohndes Musiklehrers Hans Wilhelm Klee und der Sängerin Ida Maria Klee (geb. Frick) bei Bern geboren.

1898
Der begabte Geiger Klee entscheidet sich gegen die Musik und für das Kunststudium. Besuch einer privaten Zeichenschule in München.

1899/1900
Lernt seine spätere Frau, die Pianistin Lily Stumpf(1876–1946), kennen. Studium an der Münchner Akademie in der Malklasse von Franz von Stuck.

1901/02
Sechsmonatige Reise durch Italien. Angesichts der Kunst der Antike und Renaissance erlebt Klee eine Schaffenskrise.

1902–06
Zieht sich zum Selbststudium in sein Elternhaus zurück. Erste Hinterglasmalereien und Radierungen entstehen. Nach der Heirat mit Lily Stumpf im September 1906 zieht das Paar nach München.

1907
Am 30. November wird der Sohn Felix geboren.

1908
Ausstellung mit der Münchner und Berliner Secession.

1910/11
Einzelausstellungen in Bern, Zürich, Winterthur und Basel sowie in der Galerie Thannhauser in München.

1912
Beteiligung Klees an der 2. Ausstellungdes Blauen Reiter in München. Reist im April nach Paris, besucht Robert und Sonia Delaunay.

1913
Klee stellt beim » Ersten DeutschenHerbstsalon« in Herwarth Waldens Galerie DerSturm in Berlin aus.

1914
Im April unternimmt Klee mit August Macke und Louis Moilliet eine Reise nach Tunesien und erlebt den künstlerischen Durchbruch zur Farbe und Abstraktion. Wird Gründungsmitglied der Neuen Münchener Secession.

1916
Wird Klee zur Armee einberufen. Er verrichtetden Kriegsdienst bei der Fliegerabteilung in Schleissheim und Gersthofen, kann aber seine künstlerische Arbeit fortsetzen.

1916–18
Mit Ausstellungen in der Galerie Der Sturm wird Klee zu einer Kultfigur der jungen Kunst in Deutschland.

1920
Erste Retrospektive mit 362 Werken in München. Im Oktober wird Klee von Walter Gropius an das Bauhaus in Weimar berufen.

1921
Nimmt die Lehrtätigkeit auf und übersiedelt mit der Familie nach Weimar.

1923
Erste deutsche Museumsausstellung in der Berliner Nationalgalerie im Kronprinzen-Palais.

1924
Erste Einzelausstellung in New York. MitWassily Kandinsky, Lyonel Feininger undAlexej von Jawlensky Gründungsmitglied der Künstlergruppe Die Blaue Vier.

1925
Das Bauhaus zieht nach Dessau um. Teilnahme Klees ander ersten Gruppenausstellung »La peinturesurréaliste« in Paris.

1926
Klee zieht mit seiner Familie nach Dessau und bewohnt mit dem Ehepaar Kandinsky eines der von Gropius erbauten Häuser für Bauhausmeister.

1928
Reise nach Ägypten.

1929
Zu Klees 50. Geburtstag finden mehrere Ausstellungen statt, u. a. in Berlin, Dresden, New York und Paris.

1931
Er verlässt das Bauhaus und übernimmt eine Professur an der Düsseldorfer Kunstakademie.

1933
Unter dem Druck der Nationalsozialisten wird Klee aus der Lehrtätigkeit entlassen. Zum Ende des Jahres kehrt er in seine Heimatstadt Bern zurück.

1935/36
Erste Anzeichen einer schweren Krankheit (Sklerodermie). Die künstlerische Produktion ist nahezu unterbrochen.

1937
Die Nationalsozialisten diffamieren Klees Kunst und beschlagnahmen 102 seiner Werke aus deutschen Museen; 15 von ihnen werden in der Ausstellung »Entartete Kunst« gezeigt.

1939
Klees künstlerische Produktivität erreicht einen Höhepunkt mit 1.253 Werken.

1940
Am 29. Juni stirbt Paul Klee in Locarno-Muralto.

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